Urlaub mit Hund

Schlagwort: Städtetrip mit Hund (Seite 3 von 5)

Glasmanufaktur Harzkristall mit Hund

Hallo Freunde, heute habe ich was ganz tolles mit meiner Familie unternommen. Wir sind zur Glasmanufaktur Harzkristall gefahren um dort bei einer Führung teilzunehmen. Hunde dürfen dort mit rein und ich war natürlich schon ganz aufgeregt und gespannt, was mich da so erwartet. Die Manufaktur liegt in Derenburg, im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) und hat einen großen Parkplatz, in der Nähe vom Gebäude. Infos zur Glasmanufaktur findet ihr hier: https://www.harzkristall.de/

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Die Glasmanufaktur ist eine der wenigen Glashütten in Deutschland, die mundgeblasene Produkte herstellt. Auf dem Gelände gibt es einen Spielplatz und einen Garten, der zum verweilen einlädt. Gegründet wurde die Glashütte in 1946 und ist eine der wenigen, die auch ausbildet. Im Verkaufsraum, der sich über 2 Stockwerke erstreckt, gibt es eine große Auswahl an Produkten und schon beim herein kommen, ist man von den vielen Farben fasziniert. Ich musste mich auch erst mal ganz genau umschauen, was es hier so gibt.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Als erstes ging es für uns in einen abgedunkelten Raum rein, wo ein Video zur Geschichte der Manufaktur gezeigt wurde und wo wir auch schon einiges über das Produktportfolio erfahren haben. Ich war hier drin ziemlich aufgeregt, aber Mama und Papa haben mich gekrault, dann war es für mich auch ok.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Weiter ging es in den nächsten Raum, wo wir alles über die Rohstoffe, die zum Glas herstellen nötig sind, erfahren haben. Und ich hab mich brav hingesetzt und hab gespannt zugehört. Nun bin ich selber eine Expertin im Glas herstellen.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Dann ging es über so eine komische Gittertreppe nach oben, aber auch das habe ich gemeistert wie ein Profi. Meine Zweibeiner haben auf jeden Fall gesagt, sie sind ganz stolz auf mich, dass ich da hoch gelaufen bin. Auf den Bildern seht ihr die Formen, die man für das Glas benutzt und einen großen Brennofen.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

In einem der Räume steht der weltgrößte Globus aus Glas, bei dem auf jedes Detail geachtet wurde. Der Globus ist über 2m groß und wurde vom Künstler Manfred Küttner geschaffen.

Glasmanufaktur Harzkristall

Im Showroom kann man ein paar der Werke aus Glas begutachten, die unter anderem im Deutschen Bundestag hängen, in der Hamburger Kunsthalle oder im Freisinger Dom.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Weiter ging es in die Produktion, wo man zuschauen konnte, wie Glas geblasen wird und was daraus für wunderschöne Dinge entstehen können. Durch die Öfen war es hier drin ganz schön warm, aber auch sehr interessant. Es gab im Anschluss noch eine Fragerunde und man durfte sich die erstellte Glaskunst aus der Nähe anschauen.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Danach sind wir noch ein bisschen durch den Verkaufsraum geschlendert und waren ganz fasziniert von dem Goethebarometer, was man dort kaufen konnte. Es ist das älteste Barometer der Welt und wird erste Mal im Jahr 700 erwähnt. Das Prinzip ist einfach, man vergleicht den Luftdruck im inneren des Glases und die im äußeren Schnabel. Kurz gesagt, wenig Flüssigkeit im Schnabel bedeutet schönes Wetter und sonst Schlechtwetter.

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

Und Freunde, stellt euch mal vor, ich habe hier doch glatt noch ein paar Leckerlis an der Kasse abstauben können. Die Führung bei Harzkristall war wirklich super gemacht, mit vielen Informationen über die Glasherstellung und es gab viel zu sehen. Ihr solltet unbedingt auch mal vorbei schauen, wenn ihr in der Nähe seid. Liebe Grüße, eure Emma

Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall
Glasmanufaktur Harzkristall

DDR-Museum Thale mit Hund

Hallo Freunde, heute habe ich mit meiner Familie einen Ausflug nach Thale ins DDR-Museum gemacht. Denn obwohl es ein Museum ist, sind hier liebe Hunde tatsächlich herzlich Willkommen. Und da ich ein liebes Mädchen bin, durfte ich mit. Das Museum befindet sich im oberen Stockwerk eines Möbelhauses. Das Museum befasst sich mit der Geschichte und den Alltagskulturen der DDR. Alle Infos zum DDR-Museum wie Öffnungszeiten und Preise, findet ihr hier: https://www.ddr-museum-thale.de/

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Gestartet sind wir in Raum 1, welcher das Thema Kriegsflüchtlinge/Umsiedler darstellt. Wenn man den Raum betritt, hat man wirklich das Gefühl, man ist in einer anderen Zeit, da alles so Originalgetreu nachgebaut ist.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

In Raum 2 geht es um die Staatssicherheit und neben vieler alter Uniformen, Helme, Dokumente etc., die sich in dem Raum befinden, erfährt man viel über die Geschichte der Stasi. Wie ist diese entstanden, wie war deren Vorgehen und wer führte sie an.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Im nächsten Raum befindet sich eine Küche aus den 50er/60er Jahren. Es ist wirklich erstaunlich, wie die Leute früher gelebt und vor allem gekocht haben. Ohne den E-Herd wären Mama bestimmt immer meine Kekse in dem Ofen verbrannt. Und hätte sie so meine Wäsche waschen müssen, hätte ich mich bestimmt nicht so schmutzig machen dürfen, wie ich es immer tue.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Hier seht ihr ein Wohnzimmer aus den 50er/60er Jahren, welches Mama gar nicht so hübsch fand. Gut, liegt wahrscheinlich an der rosa Farbe, die sie nicht mag. Aber die Couch wäre bestimmt total gemütlich für mich.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Im nächsten Raum ging es um Massenorganisationen/Parteien. Man konnte hier viel alte Technik (Heimelektronik) betrachten, wie z.B. die ersten Fernseher, Videorecorder, Schreibmaschinen und Computer.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Besonders toll fand Mama den alten Einkaufsladen, wo man viele original Produkte von früher sehen konnte. Mir wäre ein Leckerli lieber gewesen, aber für Hunde war da nichts dabei.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Papa fand die Werkstatt aus den 60er/70er Jahren interessant und ist froh, dass es heutzutage besseres und elektronisches Werkzeug gibt. Sonst hätte er noch mehr Arbeit zu Hause, wenn Mama ihm wieder einen Auftrag gibt, etwas zu bauen oder Holz zu sägen.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Man konnte auch ein original getreues Klassenzimmer von damals begutachten und ich hab gleich mal Lehrerin gespielt. Ich könnte den Kindern bestimmt jede Menge Blödsinn beibringen.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Es gibt noch viele weitere Räume zu entdecken und auf den Fluren stehen lauter Vitrinen mit alten Spielsachen, Haushaltsartikeln und vielem mehr.

DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale
DDR-Museum Thale

Im Museum gibt es auch einen kleinen Shop, wo man ein paar Souvenirs kaufen kann, wie z.B. Tassen, Plüschtiere und Poster. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut unbedingt mal rein. Das Museum ist mit Liebe zum Detail gestaltet, es gibt allerhand zu sehen und ihr erfahrt einiges zur Geschichte der DDR. Ich fand es sehr interessant und nach einem aufregenden Ausflug, geht es für mich jetzt wieder zurück in die Ferienwohnung. Ich hoffe der kleine Einblick ins DDR-Museum hat euch gefallen? Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

DDR-Museum Thale

Brauereiführung in der Altenauer Brauerei

In dem Ort Altenau, Landkreis Goslar, gibt es eine kleine Brauerei, die Altenauer Brauerei. Sie versorgt die umliegenden Landkreise mit leckerem Bier und es gibt dort auch einen kleinen Hofladen, wo man direkt vor Ort sein Bier kaufen kann.

Altenauer Brauerei
Altenauer Brauerei

Da Emma von den vielen Ausflügen eine kleine Auszeit brauchte, gab es für uns etwas Mama und Papa Zeit und wir haben die Brauerei im Rahmen einer Brauereiführung mit anschließender Verkostung besucht. Denn Emma durfte in die Brauerei leider nicht rein, wegen der Hygienevorschriften und zu ihrem eigenen Schutz. Die Führung findet in kleinen Gruppen von 5-14 Personen statt und dauert mit Verkostung ca. 2 Stunden. Los ging es im Kontrollraum für die Sudpfannen. Bei unserer Tour waren wir ca. 10 Leute, was eine angenehme Gruppengröße war.

Altenauer Brauerei
Altenauer Brauerei

Uns wurde einiges über die Geschichte der Brauerei erzählt, welche im Jahr 1617 gegründet wurde. Es gab Infos über die Veränderungen in den letzten Jahren. Unter anderem das die Brauerei im Jahr 2012 in die Insolvenz ging und dann doch gerettet werden konnte, ehe es 2021 wieder in die Insolvenz gehen sollte, aber auch diese abgewendet werden konnte.

Altenauer Brauerei
Altenauer Brauerei

Die Altenauer Brauerei setzt auf regionale Produkte und bezieht unter anderem ihren Hopfen aus Tettnang und die Gerste aus Wöltingerode. Wir hatten die Möglichkeit die Zutaten des Bieres wie Malz, Hopfen, Gerste und Hefe, anzuschauen, dran zu riechen und auch zu probieren, wer wollte. Wir haben viel über die einzelnen Rohstoffe erfahren und konnten selber Fragen stellen. Wir haben Einblicke in die Räume mit den Gärtanks bekommen und in die Abfüllanlage, sowie das Lager.

Altenauer Brauerei
Altenauer Brauerei

Hier erfahrt ihr grob, wie die Herstellung von Bier funktioniert: Das geschrotete Malz wird mit Wasser vermischt und einem Maischbottich oder der Sudpfanne, ein beheizbarer Kessel, erhitzt. Dieser Prozess nennt sich maischen. Danach wird die Maische in Läuterbottiche gepumpt und dort wird die flüssige, zuckerhaltige Würze von den festen, unlöslichen Trebern getrennt. In der Sudpfanne wird die klare Würze gekocht. Während des Kochens wird Hopfen hinzugefügt, um dem Bier Bitterkeit und Haltbarkeit zu verleihen. Zudem werden beim kochen die Malzenzyme zerstört, um die Stammwürze zu konzentrieren. Nach dem kochen wird die Würze auf die nötige Temperatur gekühlt und dann erst die Hefe hinzugefügt, um die Gärung einzuleiten. In Gärtanks wird die Hefe den in der Würze enthaltenen Zucker in Alkohol und Kohlendioxid umwandeln, was mehrere Tage bis Wochen dauern kann. Danach wird das Bier filtriert und abgefüllt.

Altenauer Brauerei
Altenauer Brauerei

Uns wurde die Abfüllung und die Lagerhalle gezeigt und dann ging es für uns weiter in den Aufenthaltsbereich, wo wir einige Sorten des Bieres probieren konnten. In der Altenauer Brauerei wird eine große Auswahl an Bieren, Limos und alkoholfreien Bieren hergestellt und so konnten auch die Autofahrer unter uns an der Verkostung teilnehmen. Es war ein toller Nachmittag/Abend mit interessanten Einblicken ins Bierbrauen und und netten Leuten. Wir können euch die Brauereiführung wirklich sehr empfehlen. Leider ist das Bier nur regional erhältlich, aber im Urlaub im Harz, solltet ihr es unbedingt mal probieren oder eben auch die Limos.

Altenauer Brauerei
Altenauer Brauerei

Alle Links zum Beitrag, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-altenauer-brauerei/

Russland mit Hund – Weite Steppen, Städte und Abenteuer mit Pfoten

Russland, endlose Weiten, historische Städte wie Moskau und St. Petersburg, beeindruckende Natur von der Taiga bis zum Kaukasus. Für Hundebesitzer: ein Land voller Abenteuer, aber mit deutlich höheren Hürden als die üblichen europäischen Reiseziele.

Einreisebestimmungen – Bürokratie und Vorbereitung

Die Einreise mit Hund nach Russland ist streng geregelt:

  • EU-Heimtierausweis allein reicht nicht,zusätzlich sind offizielle Gesundheitszeugnisse erforderlich
  • Tollwutimpfung: aktuell und mindestens 30 Tage vor Einreise
  • Bluttest auf Tollwutantikörper (mindestens 30 Tage nach Impfung, Ergebnis muss vor Einreise vorliegen)

Quarantäne: Theoretisch möglich, wird aber bei korrekten Papieren meist umgangen.

Rasseliste: Manche Rassen sind verboten oder unterliegen strengen Auflagen.

Gesetze und Vorschriften – Leine, Maulkorb und Co.

Leinenpflicht:

In Städten Pflicht, auf dem Land oft Freilauf möglich.

Maulkorb:

In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen städtischen Parks vorgeschrieben.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen in Bussen, Zügen und Metro nur mit Leine, Maulkorb und manchmal in Transportbox.

Unterkünfte:

Hotels und Ferienwohnungen variieren stark, viele erlauben Hunde nur nach Absprache.

Gesundheit und Vorsorge – Taiga, Hitze und Moskauer Asphalt

Zecken und Parasiten: Besonders in Wäldern und ländlichen Regionen.

Hitze und Klima: Sommer kann sehr heiß werden, Winter extrem kalt → geeignete Vorbereitung nötig.

Tierärzte: Versorgung in Großstädten gut, auf dem Land eingeschränkt. Englisch wird selten gesprochen.

Natur und Auslauf – Abenteuer auf Pfoten

Städtisch: Parks in Moskau oder St. Petersburg erlauben Hunde, oft an der Leine.

Natur: Taiga, Kaukasus, Baikalsee; ideal für Outdoor-Abenteuer, Hunde meist willkommen, Leine empfohlen.

Strände: An der Ostsee oder Schwarzmeerküste Hunde erlaubt, aber oft begrenzte Infrastruktur.

Besonderheiten und Tipps – Nur für gut vorbereitete Reisende

Bürokratie: Alle Papiere müssen exakt stimmen, sonst droht Quarantäne oder Rückweisung.

Sprache: Ohne Russisch kann es schwierig werden, Tierärzte oder Behörden zu verstehen.

Praktisch: Viel Planung, Sicherheitspuffer und Futterversorgung einplanen.

Kultur: Hunde sind in Städten teils ungewohnt. Zurückhaltung und gute Erziehung wichtig.

Fazit: Russland ist kein klassisches Reiseziel für Hunde, eher ein Abenteuer für erfahrene Reisende, die sich auf Bürokratie, extremes Klima und sprachliche Barrieren einstellen können. Wer gut vorbereitet ist, kann aber einzigartige Natur, historische Städte und Abenteuer erleben, mit Pfoten an der Seite.

Polen mit Hund – Seen, Wälder und Abenteuer auf vier Pfoten

Polen, dass Land der tausend Seen, endlosen Wälder und historischen Städte wie Krakau oder Danzig. Für Hundebesitzer ist Polen ein echter Geheimtipp: Natur pur, wenig überlaufene Wanderwege und eine sehr entspannte Einstellung zu Vierbeinern. Mit ein paar Regeln im Gepäck wird die Reise zum unvergesslichen Abenteuer.

Einreisebestimmungen – Sicher über die Grenze

Polen ist EU-Mitglied – daher gelten die üblichen Einreisevorgaben:

  • EU-Heimtierausweis Pflicht
  • Mikrochip nach ISO-Standard
  • Tollwutimpfung mindestens 21 Tage alt

Rasseliste: Keine landesweite Rasseliste, jedoch kann es bei einzelnen Städten oder Gemeinden Einschränkungen geben (z. B. für sog. Kampfhunde).

Gesetze und Vorschriften – Regeln, die man kennen sollte

Leinenpflicht:

In Städten fast überall Pflicht.

Auf Wanderwegen oder in Nationalparks oft Freilauf erlaubt; immer auf Schilder und lokale Hinweise achten.

Maulkorb:

Nicht generell vorgeschrieben, kann aber für bestimmte Hunde verlangt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Kleine Hunde fahren oft kostenlos, größere Hunde mit Ticket.

Maulkorb wird in Bussen oder Zügen häufig empfohlen.

Restaurants und Cafés:

Hunde meist draußen erlaubt. In Innenbereichen vorher fragen.

Besonders in touristischen Städten sehr gastfreundlich.

Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Seen und kleine Risiken

Zecken: Ganzjährig, besonders in Wäldern und ländlichen Regionen → Spot-On oder Tabletten empfehlenswert.

Hitze: Sommer kann heiß sein, besonders in Städten, daher ausreichend Wasser, Schatten und Spaziergänge morgens/abends.

Tierärzte: Gute Versorgung in Städten, auf dem Land eventuell vorher recherchieren. Suche nach „Weterynarz“.

Strände und Natur – Freiheit für Pfoten

Seen und Strände:

Masurische Seenplatte: hundefreundliche Strände und Natur pur.

Ostseeküste (z. B. Sopot, Hel): Hunde in der Hauptsaison teilweise nur morgens oder abends erlaubt.

Wandern und Natur:

Bieszczady-Berge im Südosten: unberührte Natur, wenig Tourismus.

Tatra: atemberaubende Wanderungen, Leine empfohlen, da Kühe und Wildtiere unterwegs.

Nationalparks: Hunde meist an der Leine erlaubt.

Unterkünfte und Alltag – Ferienhaus oder Pension

Unterkünfte:

Ferienhäuser und Apartments sind oft hundefreundlich.

Hotels akzeptieren Hunde unterschiedlich – vorab informieren.

Restaurants und Cafés:

Hunde oft draußen erlaubt, Wasser nachfragen.

Besonders kleine Cafés oder Landgasthäuser freuen sich über gut erzogene Gäste.

Besonderheiten und Tipps – Polen authentisch erleben

Kultur: Polen liebt Hunde, insbesondere in ländlichen Regionen. Freundliche Begegnungen auf Wanderungen oder beim Spaziergang sind häufig.

Kotbeutel: In Städten Pflicht, auf dem Land meist weniger streng.

Praktisch: Masuren und die Ostseeküste eignen sich besonders für eine entspannte Hundereise.

Fazit: Polen ist ein Paradies für Hundebesitzer, die Natur lieben und das Abenteuer suchen. Von den masurischen Seen über die Ostseeküste bis zu den Tatra-Bergen findet ihr Ruhe, Freiheit und tolle Möglichkeiten für lange Spaziergänge. Wer die Leine im Auge behält, Zeckenschutz nutzt und Rücksicht auf andere nimmt, erlebt hier einen unvergesslichen Urlaub auf vier Pfoten.

Vereinigtes Königreich mit Hund – Tea Time, Klippen und königliche Pfoten

Das Vereinigte Königreich, dass ist London mit roten Doppeldeckerbussen, die grünen Hügel von Schottland, wilde Klippen in Cornwall und urige Pubs, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.


Mit Hund? Ja, das geht, aber gerade die Einreise ist etwas komplizierter als in anderen europäischen Ländern. Wer die Regeln kennt, wird mit einem Land belohnt, das Hunde nicht nur duldet, sondern vielerorts liebt.

Einreisebestimmungen – Willkommen auf der Insel

Das UK hat nach dem Brexit eigene Bestimmungen, die strenger sind als in der EU:

  • Mikrochip Pflicht
  • EU-Heimtierausweis oder offizielles Animal Health Certificate (für EU-Bürger)
  • Tollwutimpfung – mindestens 21 Tage vor Einreise
  • Bandwurmbehandlung (Echinococcus): Pflicht für Hunde, 24–120 Stunden vor Einreise, dokumentiert vom Tierarzt.

Transport: Hunde dürfen nicht mit jeder Fähre oder Bahn einreisen.

Besonders wichtig: Mit dem Eurostar-Zug von Paris/Brüssel nach London sind Hunde verboten.

Stattdessen: Fähre (z. B. Calais–Dover) oder den Eurotunnel (Calais–Folkestone), dort sind Hunde im Auto erlaubt.

Gesetze und Vorschriften – Von Pubs bis Parks

Leinenpflicht:

In Städten und öffentlichen Parks häufig Pflicht.

In der freien Natur (z. B. in Schottland) oft lockerer, aber Achtung bei Schafen und Wild!

Maulkorb:

Keine generelle Pflicht; nur für auffällige Hunde oder bestimmte Verkehrsmittel.

Rasseliste:

Streng! Verbotene Rassen (z. B. Pitbull, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Japanese Tosa). Auch Mischlinge mit ähnlichem Aussehen können Probleme machen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde sind in den meisten Zügen, Bussen und sogar Taxis willkommen (bei größeren Hunden nach Absprache).

In London sind Hunde in der Underground erlaubt; allerdings oft nur, wenn man sie tragen kann oder sie Treppen laufen.

Gesundheit und Vorsorge – Regen, Weiden und ein paar Tücken

Klima: Mild, aber wechselhaft; perfekt für Hunde, kaum Hitzestress.

Zecken: Besonders in Schottland (Highlands) → Borreliose und FSME-Risiko beachten.

Bandwürmer: Daher die Einreise-Regel; das UK schützt sich aktiv.

Tierärzte: Sehr gute Versorgung, viele Praxen auch in ländlichen Regionen.

Strände und Natur – Freiheit in Hülle und Fülle

Strände:

Viele Strände sind hundefreundlich.

In der Hauptsaison (Mai–September) gibt es jedoch Beschränkungen an beliebten Badestränden.

Abseits der Touristenzonen fast überall Freilauf möglich.

Natur:

Schottische Highlands: wild, frei und traumhaft für Wanderungen.

Lake District: wunderschöne Seen und Berge, sehr hundefreundlich.

Cornwall und Wales: Küstenpfade mit atemberaubenden Ausblicken.

Besonderheit Schottland: „Right to Roam“ – freies Betretungsrecht fast überall, solange man Rücksicht auf Tiere und Landwirte nimmt.

Unterkünfte und Alltag – Hund im Pub willkommen

Unterkünfte:

Pubs mit Gästezimmern, kleine B&Bs und Ferienhäuser sind oft sehr hundefreundlich.

Große Hotels erlauben Hunde nicht immer, besser vorab prüfen.

Restaurants und Pubs:

Hunde sind in vielen Pubs willkommen, teilweise sogar im Innenbereich.

Wasser- und Leckerlistationen sind keine Seltenheit. Die Briten lieben es praktisch.

Besonderheiten und Tipps – Very British mit Hund

Autofahrten: Lange Strecken über Landstraßen, daher immer genügend Pausen einplanen. Viele Rastplätze haben Hundebereiche.

Kultur: Hunde gehören zum Alltag, man sieht sie in Parks, Pubs und auf Wanderungen. Wichtig: Britische Zurückhaltung auch beim Hund, denn ruhiges Verhalten wird geschätzt.

Praktisch: Immer Leine dabei, gerade wegen Weidevieh. Schafe und Border Collies sind fast überall.

Fazit: Das Vereinigte Königreich ist für Hundemenschen ein echtes Erlebnis, von Küstenwegen bis hin zu gemütlichen Abenden im Pub. Wer die strengen Einreiseformalitäten beachtet und Respekt vor Rasselisten sowie Schafen hat, wird mit einem Land belohnt, das Hundeherzen höher schlagen lässt. Zwischen grünen Hügeln, wilden Klippen und viktorianischen Parks wartet ein Stück britisches Abenteuer – ganz royal, auf vier Pfoten.

Portugal mit Hund – Atlantik, Azulejos und Abenteuer auf vier Pfoten

Portugal, dass klingt nach wilden Atlantikstränden, knallblauen Fliesen, Olivenhainen und endlosen Sonnenuntergängen. Und tatsächlich, für viele ist Portugal das Land der Sehnsucht. Aber gilt das auch für Hunde?

Die Antwort ist: Ja, mit Einschränkungen. Denn während die Natur fantastisch ist, ist Portugal (noch) nicht überall so hundefreundlich wie andere Länder. Mit guter Vorbereitung und der richtigen Einstellung könnt ihr jedoch gemeinsam eine wunderschöne Zeit erleben.

Einreisebestimmungen – Von Algarve bis Azoren

Portugal gehört zur EU, daher gelten die bekannten Einreisevorgaben für Hunde:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (ISO-Standard)
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage vor Einreise)

Keine verpflichtenden zusätzlichen Behandlungen (z. B. Entwurmung), aber in bestimmten Gegenden ratsam – dazu gleich mehr.

Gesetze und Vorschriften – Sonne, Strand und… Leinen?

Portugal hat ein paar Besonderheiten im Umgang mit Hunden, vor allem in Städten und an Stränden. Dafür ist die Natur außerhalb der Orte oft wunderbar frei.

Leinenpflicht:

In Städten, Parks und Wohngebieten gilt Leinenpflicht.

In der freien Natur wird Freilauf oft toleriert, solange dein Hund nicht jagt oder stört.

Viele Portugiesen haben Angst vor Hunden, Rücksicht ist daher wichtig.

Maulkorb:

Mitführen in der Öffentlichkeit ist Pflicht!

Tragepflicht nur bei großen Hunden (ab 20 kg) oder als Auflage, aber Mitnahme immer vorgeschrieben
→ Gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel

Öffentliche Verkehrsmittel:

Hunde dürfen mit, aber meist nur mit Maulkorb und Leine.

In Bussen und Bahnen ist es für größere Hunde oft schwierig.

In Taxis wird’s individuell gehandhabt, vorher anfragen!

Gesundheit und Vorsorge – Achtung, Sandmücken und Hitze

Portugal ist wunderschön, aber im Süden und Inland auch ziemlich heiß. Zudem gibt es einige Gesundheitsrisiken, die man im Blick haben sollte:

Risiken und Schutz:

Risiko:Region:Schutz:
Sandmücken (Leishmaniose)Vor allem Algarve und AlentejoSpot-Ons (z. B. Advantix), Mückenschutz-Halsband
Zecken & FlöheGanzjährig möglichSpot-On oder Tabletten, tägliches Absuchen
Hitze & SonnenbrandIm Sommer überallSpaziergänge morgens/abends, Schatten, Pfotenschutz

Wichtig: In vielen Regionen Portugals kann es im Sommer über 35 °C werden, für Hunde schnell gefährlich. Nie im Auto lassen, immer Wasser dabeihaben, Schatten suchen statt Strandbraten.

Tierärztliche Versorgung:

In Städten und an der Algarve sehr gut. Viele Tierärzte sprechen Englisch.

Suche nach „Veterinário“ oder nutze Google Maps mit dem Stichwort „Veterinário 24h“.

Tipp: Notfallnummern und Adresse des nächsten Tierarztes offline abspeichern, dass Handynetz ist im Landesinneren oft instabil.

Strände und Natur – Portugal für Pfotenfreunde

Hunde am Strand?

Portugal hat einige der schönsten Strände Europas, aber Hunde sind offiziell an den meisten Stränden während der Badesaison (15. Mai bis 15. Oktober) verboten.

ABER:

In der Nebensaison: Meist kein Problem, viele Locals ignorieren die Schilder.

Früh morgens oder spät abends wird Freilauf oft geduldet.

In abgelegenen Buchten oder an Naturstränden meist kein Verbot.

Hundestrände offiziell: z. B. Praia Suave Mar in Esposende (Norden), Praia dos Pescadores in Oeiras (nahe Lissabon)

Wandern und Natur:

Portugal hat fantastische Wandergebiete, oft hundetauglich und wenig frequentiert:

Rota Vicentina (Alentejo / Algarve-Küste)

Serra da Estrela (Gebirge im Zentrum)

Peneda-Gerês-Nationalpark (wilder Norden)

Leine dabeihaben, Wildtiere und Hirtenhunde beachten, die begegnen euch garantiert.

Unterkünfte und Alltag – Von Ferienhaus bis Finca

Portugal ist ein echtes Paradies für Individualreisende, dass gilt auch mit Hund, wenn man ein bisschen sucht.

Unterkunft mit Hund:

Ferienhäuser und ländliche Unterkünfte (Quintas) sind oft offen für Hunde.

Viele Vermieter über Airbnb, Booking oder hundeurlaub.de sind hundefreundlich, aber auch hier immer vorher anfragen.

In Hotels ist es seltener erlaubt ,vor allem in Städten.

Besonders hundefreundlich sind Regionen wie:

Alentejo (viel Platz, wenig Tourismus)

Nordportugal (Natur pur)

Algarve im Winter (mild imf leer)

Restaurants:

Hunde meist nur draußen erlaubt.

In Großstädten (Lissabon, Porto) gibt es vereinzelt hundefreundliche Cafés.

Wassernapf? Eher selten, aber viele Kellner bringen auf Anfrage gerne einen.

Besonderheiten und Tipps – Portugal für entspannte Pfoten

Straßenhunde und Streuner:

In ländlichen Gegenden trifft man gelegentlich auf freilaufende Hunde oder Streuner. Diese sind meist friedlich, aber Abstand halten!

Kotbeutel:

Pflicht, aber es gibt kaum Mülleimer und Beutelspender. Also immer Beutel dabeihaben. Die Entsorgung ist leider mühsam.

Umgang mit Hunden:

Portugiesen sind oft zurückhaltend oder ängstlich gegenüber Hunden. Freundliche, ruhige Hunde mit Leine sind willkommen.

Lautes Bellen oder Anspringen = No-Go

Fazit: Portugal mit Hund – Zwischen Atlantikträumen und Alltagsrealität

Portugal ist ein Land voller Gegensätze und das gilt auch für Reisen mit Hund:
Einerseits wilde Freiheit, endlose Strände, herzliche Menschen. Andererseits Regeln, Einschränkungen und heiße Tage.

Aber wer mitdenkt, Rücksicht nimmt und die Natur liebt, wird hier ein wunderbares, entschleunigtes Abenteuer erleben.

Zwischen Korkeichen, Fischerdörfern und dem wilden Atlantik wartet ein kleines Stück Hundeglück, mit dir an seiner Seite.

Finnland mit Hund – Wälder, Wildnis und Waffelherzen auf vier Pfoten

Wenn du mit deiner Fellnase das Weite suchst, fernab vom Massentourismus, dann wird dir Finnland gefallen. Hier gibt es mehr Wälder als Menschen, mehr Seen als Städte und eine entspannte, hundefreundliche Atmosphäre, die perfekt ist für Naturfreunde mit Hund.

Ob Mitternachtssonne im Sommer oder Nordlichter im Winter, Finnland ist ein stilles Abenteuer. Und das Beste? Dein Hund ist willkommen, solange du vorbereitet bist.

Einreisebestimmungen – Willkommen im Land der 1000 Seen

Als EU-Land ist die Einreise nach Finnland mit Hund unkompliziert, sofern du dich an ein paar Grundregeln hältst.

Notwendige Dokumente und Voraussetzungen:

  • EU-Heimtierausweis
  • Mikrochip (nach ISO-Norm 11784/11785)
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)

Achtung: Entwurmungspflicht!
Finnland schreibt bei der Einreise eine Behandlung gegen den Fuchsbandwurm (Echinococcus) vor:

  • Entwurmung mit Praziquantel, durchgeführt 1–5 Tage vor Einreise
  • Die Behandlung muss vom Tierarzt im Heimtierausweis eingetragen sein!
  • Bei Aufenthalten länger als 28 Tage wird die Behandlung erneut fällig.

Gesetze und Vorschriften – Klar, fair und finnisch entspannt

Leinenpflicht:

In Städten und Wohngebieten gilt ganzjährig Leinenpflicht

In der Natur: Leinenpflicht vom 1. März bis 19. August (Brut- & Setzzeit)

Freilauf nur auf eingezäunten Arealen oder privaten Grundstücken

In Nationalparks und Schutzgebieten ist die Leine immer Pflicht, aber Hunde sind in den meisten erlaubt.

Maulkorbpflicht?

Keine generelle Pflicht

Aber: Bei Nutzung von Fähren oder Öffis kann ein Maulkorb verlangt werden

Ruhige, gut erzogene Hunde = selten ein Problem

Gesundheit und Vorsorge – Sicher unterwegs im Norden

Finnland ist ein sehr sicheres Reiseland für Hunde, aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, besonders in Wald und Wildnis.

Typische Risiken und Tipps:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Mai – Oktober)Vor allem im Süden und SüdwestenSpot-On, Tablette, tägliches Absuchen
Kälte im WinterTemperaturen bis -30°CPfotenschutz, Mäntel für kleine/kurzhaarige Hunde
Waldtiere und JagdsaisonElche, Rentiere, Bären, Wölfe – selten gefährlich; spannend für HundeLeine und Rückruf trainieren

Trinkwasser gibt’s in der Natur oft frisch, aber bitte kein stehendes Wasser trinken lassen, wegen Parasitengefahr.

Tierärzte (eläinlääkäri) gibt’s vor allem in Städten, auf dem Land vorher Adressen raussuchen.

Natur und Hundewelt – Freiheit auf Pfoten

Finnland ist ein Traum für Outdoorfans und das gilt auch für Hunde.

Wanderlust:

Über 40 Nationalparks mit markierten Wegen, viele erlauben Hunde an der Leine.

Wunderschöne Routen in Lappland, im Saimaa-Seengebiet und rund um Kuopio.

Hunde lieben die Ruhe, die Seen, die weichen Waldböden.

Tipp: In Nationalparks darf man wild campen; mit Zelt oder Wohnmobil
(Solang du dich an die „Jedermannsrechte“ hältst – mehr dazu unten!)

Hundestrände:

Nicht explizit ausgewiesen

Aber an vielen Seen und abgelegenen Buchten darf der Hund rein. Einfach auf andere Rücksicht nehmen.

Im Winter: Schneewanderungen, Huskytouren und Nordlichtnächte mit Hund, einfach magisch!

Unterkünfte und Alltag – Wie hundefreundlich ist Finnland?

Finnland ist weniger touristisch, dafür aber oft unkompliziert und tierlieb, besonders auf dem Land.

Unterkunft:

Ferienhäuser (Mökki) sind sehr beliebt, viele erlauben Hunde!

Suchportale: Lomarengas.fi, Booking.com (mit Filter)

Zäune sind nicht immer Standard , daher ist Rückruftraining Gold wert.

Hotels in Städten: oft hundefreundlich gegen Aufpreis

Mit Camper oder Van unterwegs?
Wildcampen ist legal, solange du:

  • keinen Müll hinterlässt
  • niemanden störst
  • Privatgrundstücke respektierts

→ Das sind die „Jedermannsrechte“ (jokamiehenoikeudet) und sie gelten auch mit Hund, solange dieser nicht stört oder jagt.

Restaurants und Alltag:

In Cafés und Restaurants sind Hunde oft nicht erlaubt!

Außengastronomie? Meist kein Problem

In hippen Großstadtcafés wie in Helsinki: Trend zu mehr Hundefreundlichkeit.

Wassernapf lieber mitnehmen – ist nicht selbstverständlich.

Besonderheiten und Tipps – Finnland für smarte Hundehalter

Rücksicht und Ruhe:

Finnen sind zurückhaltend, genau wie ihre Hunde. Kein Smalltalk im Park, aber Respekt und Ruhe zählen viel. Wer seinen Hund gut im Griff hat, wird geschätzt.

Kotbeutelpflicht:

In Städten ja, auf dem Land wird es erwartet, aber selten kontrolliert.

Beutelspender sind selten → Immer eigene Beutel dabeihaben!

Begegnungen mit Wildtieren:

Keine Panik: Wölfe, Bären & Luchse sind sehr scheu.

Trotzdem: Nicht im Wald frei laufen lassen, besonders in Lappland!

Fazit: Finnland mit Hund – Einsamkeit, Freiheit und ein Stück echtes Abenteuer

Finnland ist kein Land für den schnellen Insta-Moment. Es ist ein Land für alle, die das Langsame, Leise, Weite lieben. Hier gibt es keine Hundestrände mit Animation, aber dafür Tausende Seen, endlose Wälder, Lagerfeuer unter Sternen und echte Ruhe.

Wer diese Form des Reisens liebt, wird mit Hund in Finnland glücklich wie selten im Leben. Zwischen Waldboden, Wildnis und warmem Mökki findest du, was viele suchen: Natur, Nähe, Norden.

Spanien mit Hund – Olé, Abenteuer!

Ein warmer Sommerwind weht durch die Olivenhaine, irgendwo klirren Gläser auf einer Tapas-Terrasse, und dein Hund schnüffelt neugierig an einer Zypressenallee vorbei. Spanien ist nicht nur ein Land für Sonnenanbeter, sondern auch für Schnüffelmeister auf vier Pfoten.

Aber zwischen Flamenco und Fiesta gibt’s ein paar Dinge, die Hundemenschen wissen sollten. Hier kommt dein kompakter, praktischer und liebevoll geschriebener Quick-Guide für Spanien mit Hund, für entspannte Pfoten-Abenteuer im Süden Europas.

Einreisebestimmungen – Vamos a España!

Spanien macht die Einreise mit Hund angenehm einfach, wenn du die Basics beachtest:

  • EU-Heimtierausweis muss mitgeführt werden
  • Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt, gültig) ist Pflicht
  • Mikrochip nach EU-Norm – korrekt registriert & gut lesbar

Welpen unter 15 Wochen dürfen leider nicht mit, denn ohne Tollwutschutz gibt’s keinen Tapasurlaub.

Achtung bei Listenhunden!

Spanien führt eine bundesweite Liste „potenziell gefährlicher Hunderassen“ (PPP). Dazu gehören z. B.:

  • American Staffordshire Terrier
  • Pitbull Terrier
  • Rottweiler
  • Dogo Argentino
  • Fila Brasileiro
  • Tosa Inu
  • Akita Inu

Für diese Hunde (und Mischlinge daraus!) gilt: Leine, Maulkorb, Halterschein und dieser ist nur mit spanischem Wohnsitz erhältlich.

Das Heißt, mit Listenhund durch Spanien? Besser nicht ohne gründliche Recherche.

Gesetze und Vorschriften – Was du wissen musst

Spanien ist vielfältig und das gilt auch für die Regeln. Was in Barcelona erlaubt ist, kann in Andalusien ganz anders aussehen. Trotzdem gelten ein paar Dinge fast überall:

Leinenpflicht

Kurz und knapp: Leine drauf, immer und überall.
Freilauf ist meist nur auf ausgewiesenen Hundeflächen erlaubt. In ländlicheren Regionen wird’s entspannter gesehen, aber verlassen solltest du dich nicht drauf.

Maulkorb mitführen

Pflicht ist er nicht für alle, aber:

In Öffis, bei Listenhunden oder Menschenmengen kann er verlangt werden. Dabeihaben solltest du ihn auf jeden Fall.

Öffis und Restaurants

Bus, Bahn und Co: In vielen Städten dürfen nur kleine Hunde in Transportboxen mit. Große Hunde? Leider oft ausgeschlossen.

Restaurants und Cafés: Outdoor sehr entspannt, drinnen lieber vorher fragen. Mit einer Decke unterm Tisch und einem freundlichen „¿Está bien con el perro?“ bist du fast immer willkommen.

Gesundheit und Vorsorge – Sonne, Mücken & mehr

Spanien ist wunderschön, aber auch ein kleines Tropenparadies für Parasiten. Die wichtigsten Risiken:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Leishmaniose (Sandmücken)Besonders im Süden und an der KüsteScalibor-Halsband, Spot-on, ggf. Impfung
HerzwürmerKommt landesweit vorProphylaxe vom Tierarzt (z.B. Tabletten)
Zecken und FlöheLändlich, feucht, waldnahSpot-on, Halsband
HitzeAsphalt verbrennt PfotenFrüh/spät spazieren, Wasser, Schatten, Kühlmatte

Sonnencreme für helle Hundenasen ist in Spanien übrigens kein Luxus, sondern ein Must-have.

Tierärzte und Notfälle

Spaniens tierärztliche Versorgung ist sehr gut. In Touristenregionen findest du fast überall 24h-Notdienste („Urgencias veterinarias“). Einfach bei Google Maps suchen. Am besten vorher ein paar Nummern abspeichern, gerade auf dem Land.

Hundestrände und Natur – Wo Pfoten ins Meer dürfen

Einmal mit deinem Hund am Meer entlanglaufen, Sand unter den Pfoten, Möwen im Blick … Klingt traumhaft, ist es auch! Aber in der Hauptsaison (Juni bis September) herrscht an vielen Stränden Hundeverbot.


Die gute Nachricht: Spanien hat immer mehr offizielle Hundestrände (Playas Caninas).

Beliebte Hundestrände:

  • Playa de L’Ahuir (Gandía, Valencia) – endlos, sauber, hundefreundlich
  • Playa La Rubina (Empuriabrava, Katalonien) – naturbelassene Freiheit
  • Playa El Castillo (Fuengirola, Andalusien) – mit allem, was Hund braucht

In der Nebensaison (ab Mitte September) ist oft mehr erlaubt, als angeschrieben steht, mit Rücksicht und Tütchen sowieso.

Natur und Wandern:

Picos de Europa – grün, wild, wandertauglich

Sierra de Grazalema (Andalusien) – mit schattigen Routen & Wasserstellen

Teneriffa & La Palma (Kanarische Inseln) – Hundeparadies mit Vulkanblick

Unterkünfte und Gastronomie – Wo Hunde Gäste sind

Spanien wird immer hundefreundlicher, aber du solltest gezielt suchen. Besonders im Landesinneren und auf dem Land findest du oft herzliche Gastgeber, die Hunde mit offenen Armen (und Näpfen) empfangen.

Empfehlenswerte Portale:

hundeurlaub.de – mit Spanien-Fokus

traveldog.es – spanische Seite für Reisen mit Hund

booking.com – mit Filter „Haustiere erlaubt“

Casas rurales und Agriturismos – oft günstig und hundefreundlich

Essen gehen mit Hund

Außenterrassen: Fast immer erlaubt

Innenräume: Sehr vom Betreiber abhängig; vorher fragen lohnt sich

Wassernapf? Oft eine Selbstverständlichkeit, besonders in Bars oder auf dem Land

Besonderheiten und Tipps – Was du wirklich wissen solltest

Hunde und Kultur

Spanier lieben Hunde, aber sie erwarten Benehmen. Ein ruhiger, leinentreuer Hund ist dein bester Reisepass. Ein „wilder Freiläufer“ eher nicht.

Kotbeutelpflicht:
Nicht verhandeln. In vielen Regionen drohen empfindliche Strafen (bis 750 €!).

PPP-Hunde & Gesetzeslage:
Bitte wirklich genau prüfen, bevor du mit einer sogenannten Listenrasse nach Spanien reist. Ohne offizielle Erlaubnis & Papiere riskierst du ernsthafte Probleme. Von Geldstrafen bis zur Beschlagnahmung im Extremfall.

Fazit: Spanien mit Hund – Viva la aventura!

Mit der richtigen Vorbereitung wird Spanien zur idealen Reisedestination für Mensch und Hund. Ob ihr durch wilde Schluchten wandert, in einsamen Buchten buddelt oder einfach Siesta haltet. Spanien schenkt euch unvergessliche Momente auf vier Pfoten.

Sonne. Tapas. Abenteuer. Und eine feuchte Hundenase im Wind. Was will man mehr?

Norwegen mit Hund – Fjorde, Freiheit und Fellnase

Stell dir vor, glasklares Wasser, steile Felsen, duftende Kiefernwälder. Dein Hund neben dir, schnuppert den Wind, während ihr gemeinsam über den Felsvorsprung blickt, tief hinein in einen endlosen Fjord.

Norwegen ist wild, still und ein Traum für Naturmenschen mit Hund. Aber wie immer gilt: Vor der Freiheit kommt ein bisschen Planung. Hier kommt dein Quick-Guide für Norwegen mit Hund, kompakt, praktisch, stimmungsvoll.

Einreisebestimmungen – Willkommen in der Wildnis

Norwegen gehört zwar nicht zur EU, aber zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Das macht die Einreise mit Hund einfacher als gedacht. Trotzdem gelten ein paar strenge Regeln, die man ernst nehmen sollte.

Das brauchst du für die Einreise:

  • EU-Heimtierausweis
  • Gültige Tollwutimpfung (mind. 21 Tage alt)
  • Mikrochip (muss vor der Impfung gesetzt worden sein)

Bandwurmbehandlung (Echinokokken-Prophylaxe):

  • Muss zwischen 24 und 120 Stunden vor Einreise verabreicht werden
  • Muss im Heimtierausweis vom Tierarzt eingetragen sein!

Ohne diese Entwurmung kann dein Hund nicht einreisen oder wird in Quarantäne geschickt. Welpen unter 3 Monaten dürfen nicht einreisen.

Gesetze und Vorschriften – Freilauf nur mit Verantwortung

Norwegen ist ein Land mit großem Vertrauen in seine Bürger, auch Hundebesitzer. Aber wer sich nicht an die Regeln hält, gefährdet dieses Vertrauen. Also bitte immer mit Respekt unterwegs sein.

Leinenpflicht:

Vom 1. April bis 20. August herrscht landesweit Leinenpflicht, aus Rücksicht auf Wildtiere in der Brut- und Setzzeit.

Außerhalb dieser Zeit darfst du deinen Hund ableinen, wenn er unter Kontrolle ist. Das heißt: abrufbar, jagt nicht, stört keine Tiere oder Menschen.

In Nationalparks oder Naturreservaten kann ganzjährig Leinenpflicht gelten, daher immer auf die Schilder achten.

Maulkorbpflicht:

Nicht vorgeschrieben, aber:

In der Fähre, im Zug oder bei Tieren mit unsicherem Verhalten kann er verlangt werden. Einen dabei zu haben schadet nie, gerade für Listenhunde oder im Fall der Fälle.

Öffis und Fähren:

Züge und Busse: Hunde sind meist erlaubt, kosten teilweise einen kleinen Aufpreis (z. B. 50 % eines Kindertickets bei Vy-Zügen).

Fähren (z. B. Color Line, Fjord Line):

Hunde dürfen mit, müssen aber in der Kabine bleiben oder ins Fahrzeug.

Manche Reedereien bieten spezielle Hundekabinen an, diese solltet ihr unbedingt früh buchen!

Gesundheit und Vorsorge – Robust, aber vorbereitet

Norwegen ist kein typisches Risikogebiet für Tropenkrankheiten, was das Reisen entspannter macht. Trotzdem gibt es ein paar Dinge, auf die du achten solltest.

Mögliche Gesundheitsrisiken:

Risiko:Beschreibung:Schutz:
Zecken (Borreliose, Anaplasmose)Vor allem im Süden und an der KüsteSpot-on, Zeckenhalsband, tägliche Kontrolle
Kälte und NässeBesonders in Fjell-Regionen und im Herbst/WinterHundemantel für kurzhaarige Hunde, Pfotenschutz
Erschöpfung bei WanderungLange Touren mit vielen HöhenmeternPausen, Wasser, keine Überförderung

Wasser ist in Norwegen übrigens fast überall trinkbar, klare Gebirgsbäche inklusive!

Tierärzte und Notfälle:

In Städten und größeren Orten findest du problemlos Tierärzte. Auf dem Land kann es allerdings stundenlang keine Praxis geben. Deshalb solltest du:

Wichtige Medikamente immer dabeihaben

Vorher recherchieren, wo die nächste Klinik liegt

Norwegische Begriffe:

Veterinær = Tierarzt

Dyrlegevakt = tierärztlicher Notdienst

Natur und Wandern – Freiheit auf vier Pfoten

Norwegen ist ein einziges großes Outdoor-Paradies. Die Landschaft ist wie gemacht für Wanderungen mit Hund. Von grünen Tälern über Gletscher bis hin zu spektakulären Fjordblicken.

Wandern mit Hund:

Norwegen erlaubt das sogenannte „Jedermannsrecht“ (Allemannsretten):
Du darfst dich frei in der Natur bewegen, zelten, baden, wandern, solange du respektvoll mit Natur und Tieren umgehst.

In den Bergen solltest du auf Schafe und Rentiere achten; die laufen oft frei und sind sehr territorial.

Tolle Regionen für Hundewanderer:

Hardangervidda – weite Hochfläche, endlose Freiheit

Rondane Nationalpark – leicht zugänglich, gut markiert

Lofoten – spektakulär, aber anspruchsvoll

Preikestolen & Trolltunga – touristisch, aber lohnenswert (nur für fitte Hunde!)

Hundestrände?

Offizielle Hundestrände wie in Südeuropa gibt es nicht. Aber dafür unzählige einsame Seen, Fjorde & Strände, wo du und dein Hund ganz allein seid.

Unterkünfte und Alltag – Hundefreundlich und gemütlich

Norwegen punktet mit gemütlichen Ferienhäusern, naturnahen Lodges und charmanten Hütten – perfekt für Hund und Mensch. Viele Anbieter sind offen für Hunde, solange man sich benimmt.

Unterkunftstipps:

inatur.no – Outdoor-Hütten & Angelhäuser (oft mit Hund erlaubt)

airbnb.no – mit Filter „Haustiere erlaubt“

visitnorway.com – offizielles Tourismusportal mit Tipps

hundeurlaub.de – auch viele Norwegen-Angebote

Wildcamping mit Zelt ist erlaubt (1 Nacht, mind. 150 m vom nächsten Haus); Im Camper bitte Plätze mit Hundevermerk wählen.

Restaurants und Cafés

Drinnen mit Hund? Eher selten erlaubt.

Draußen? Kein Problem, vor allem auf dem Land.

Viele Cafés bieten Wassernäpfe und Hundekekse an. Norweger sind tierlieb, auch wenn sie eher zurückhaltend sind.

Besonderheiten und Tipps – Norwegen-Feeling pur

Kultur und Verhalten:

Norwegen ist sehr hundeoffen, aber ruhig, kontrolliert, respektvoll. Ein gut erzogener Hund wird gern gesehen. Ein wilder, unkontrollierter Vierbeiner fällt unangenehm auf.

Kotbeutelpflicht ist selbstverständlich und Hundetoiletten gibt es in vielen Parks.

Tierschutz wird ernst genommen:
Tiere dürfen nicht im heißen Auto bleiben, nicht überfordert werden und auch andere Wanderer melden sowas zur Not.

Netzabdeckung in der Natur ist oft schlecht; offline-Karten (z. B. Komoot) und gedruckte Karten sind Gold wert.

Winter in Norwegen ist kein Spaß für Frostbeulen. Wenn du im Schnee reisen willst, solltest du folgende Dinge mitnehmen:

  • Hundemantel
  • Pfotenschutz (Schuhe)
  • Wärmedecke oder Hundemantel
  • Pfotenbalsam

Fazit: Norwegen mit Hund – Natur pur für Nasenfreunde

Wer Natur liebt, wird Norwegen vergöttern. Und wer sie mit seinem Hund teilen will, findet hier einen der letzten echten Sehnsuchtsorte Europas.

Fjorde. Stille. Weite. Freiheit. Und eine kalte Hundenase in der klaren Gebirgsluft.
Norwegen mit Hund ist kein klassischer Strandurlaub, sondern ein stilles, ehrliches Abenteuer für die Seele.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »