Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.


Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.


Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.



Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.



Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.

Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.



Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.



Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.

Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.



Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.


Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Die Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bocksberg-ot-hahnenklee/
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