Diesmal habe ich für euch den Trixie Hide’n’Sniff Bowl getestet, ein Intelligenzspielzeug und gleichzeitig eine Schüssel für Fressen (Trockenfutter). Das Spielzeug besteht aus einem Ring mit einem Durchmesser von 18cm und hat an den Seiten und unten drunter viele Löcher drin, durch welche die Stofffransen (aus Polyester) durchgefädelt sind. Der UVP beträgt 13,99 Euro.
Die Fransen sind bei 30°C waschbar und die Bowl ist spülmaschinengeeignet, was den Zweibeinern die Reinigung erleichtert.
Der Ring ist rutschfest, was gerade bei mir gut ist, sonst hätte ich ihn durch die ganze Wohnung geschoben. So konnte ich mich gemütlich davor legen und meine Leckerlis suchen.
Der Trixie Hide’n’Sniff Bowl wird in einem schönen Pappkarton geliefert, ist bereits komplett zusammengebaut und es ist noch eine ausführliche Anleitung fürs Training enthalten.
Schaut gerne mal hier nach, da haben wir euch die Trixie Hide’n’Sniff Bowl bereits ausführlich vorgestellt, inkl. Trainingsanleitung: LINK
Die Leckerlis lassen sich leicht in der Bowl und zwischen den Fransen verstecken. Man ist also innerhalb von ein paar Minuten (je nach Füllmenge) mit der Befüllung fertig und der Spielspaß kann losgehen.
Je nach Schwierigkeitsgrad sind wir Hunde damit bis zu 10 Minuten beschäftigt. Bei der Nutzung als Fressnapf auch noch etwas länger. Da ich aber ein gemütlicher Fresser bin, brauche ich das nicht. Anfangs lagen meine Leckerlis oben drauf und beim nächsten spielen, musste ich schon genauer suchen und die einzelnen Stofffransen rausziehen, um an meine Leckerlis zu kommen.
Unser Pfotenurteil 🐾
Die Trixie Hide’n’Sniff Bowl ist sehr empfehlenswert. Er fordert neben dem Kopf und der Nase auch die Geduld eines Hundes. Das Material ist aus robustem Kunststoff und die Bowl sogar spülmaschinengeeignet. Die Schwierigkeitsstufen lassen sich verändern und somit auch die Länge des Spiels.
Island, dass klingt nach dramatischen Vulkanlandschaften, tosenden Wasserfällen, schneebedeckten Gletschern und endlosen Küsten. Hier können Hunde die unberührte Natur in vollen Zügen erleben. Von einsamen Stränden über grüne Hochlandpfade bis hin zu spektakulären Wanderungen.
Die gute Nachricht: Hunde sind willkommen, aber die Regeln sind streng und nicht alle Regionen sind für Vierbeiner zugänglich.
Wer die Vorschriften kennt und respektiert, erlebt mit Hund ein echtes Naturabenteuer zwischen Geysiren, Vulkanen und endlosen Weiten.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Island
Island gehört nicht zur EU, die Einreise mit Hund ist daher deutlich reglementierter und strenger:
EU-Heimtierausweis mit gültiger Tollwutimpfung
Mikrochip (ISO-Standard empfohlen)
Tollwutimpfung: mindestens 30 Tage alt, höchstens 12 Monate gültig (je nach Impfstoff)
Wurmbehandlung: vor Einreise gegen Bandwürmer zwingend
Quarantäne: In der Regel nicht nötig, wenn alle Vorschriften erfüllt werden, aber die Einreise muss vorab angemeldet werden!
Tipp: Frühzeitig beim isländischen Veterinäramt anmelden, die Einfuhrbestimmungen sind streng und werden genau kontrolliert.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und isländische Genauigkeit
Island ist hundefreundlich, aber es gibt extrem strenge Regeln zum Schutz der Natur und Tierwelt:
Leinenpflicht:
In Städten wie Reykjavik fast immer Pflicht
Auf Wanderwegen, in Nationalparks und Küstenregionen: Leinenpflicht strikt einzuhalten!
Auf Hochlandpfaden: Hunde dürfen nur an der Leine laufen, Wildtiere sind sehr sensibel.
Maulkorbpflicht:
Für alle Hunde in städtischen Bereichen empfohlen.
In Nationalparks und bei Begegnungen mit Schafen Pflicht, da aggressives Verhalten streng geahndet wird.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Öffentliche Busse lassen Hunde nur in Transportboxen zu.
Fähren auf Inseln: nur mit Transportbox oder nach Anmeldung.
Restaurants:
Hunde sind in Restaurants nur sehr eingeschränkt erlaubt.
Hunde in Außenbereichen von Cafés werden oft toleriert.
Gesundheit und Vorsorge – Klima, Wildtiere und kleine Gefahren
Kälte und Wetter: Island kann auch im Sommer kalt sein, Wind und Regen sind häufig. Passende Ausrüstung für den Hund solltet ihr unbedingt mitnehmen.
Zecken und Parasiten: Damit gibt es kaum ein Problem in Island, die Natur ist relativ frei von Krankheiten.
Wildtiere: Es gibt viele Rentiere, Schafe und Vögel. Die Hunde müssen unter Kontrolle gehalten werden.
Tierärzte: Nur in Reykjavik, Akureyri und wenigen größeren Orten verfügbar. Auf Hochlandtouren ist keine tierärztliche Versorgung möglich!
Strände und Natur – Küsten, Gletscher und Pfotenglück
Island bietet spektakuläre Natur für Hunde, aber nicht überall ist der Zugang erlaub.
Hundebadeplätze:
Fast alle Strände sind unbewacht, Hunde dürfen meist an den Küstenabschnitten frei laufen.
Westfjorde: ruhige, einsame Strände
Wandern und Natur:
Þingvellir-Nationalpark: gut markierte Pfade, Leine empfohlen
Skaftafell/Nationalpark Vatnajökull: Gletscherwanderungen, Hunde an der Leine erlaubt
Hochlandpfade: nur erfahrene Hundehalter, Leine Pflicht
Wichtig: Hunde dürfen nicht frei laufen, wenn Schafe, Vogelkolonien oder Wildtiere in der Nähe sind.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienhaus und Camping
Unterkünfte:
Ferienhäuser heißen Hunde meist willkommen, oft nach Rücksprache
Hotels akzeptieren Hunde nur selten!
Campingplätze: Hund erlaubt, aber meist nur in bestimmten Bereichen
Restaurants:
Hunde nur sehr begrenzt erlaubt, meist draußen
Wasser und Snacks selbst mitbringen
Besonderheiten und Tipps – Island mit Herz und Regeln
Regional sehr unterschiedlich: Städte sind restriktiv, ländliche Regionen und Ferienhäuser hundefreundlicher.
Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Verboten wird streng geahndet.
Kultur: Isländer lieben Natur und halten Ordnung, Hunde sind willkommen, wenn Regeln eingehalten werden.
Praktischer Tipp: Wetterfeste Kleidung für Hund und Halter, ausreichend Wasser, Snacks und portable Decke für Outdoor-Abenteuer mitnehmen.
Fazit: Island ist ein spektakuläres Reiseziel für Hunde, aber kein einfaches Land für Vierbeiner. Wer Regeln kennt und vorbereitet ist, findet endlose Natur, einsame Strände und atemberaubende Landschaften. Zwischen Vulkanen, Gletschern und Wasserfällen wartet ein Stück nordisches Pfotenglück – aber nur für gut vorbereitete Hundehalter.
Emma spielt: Ein Spiel, das Köpfchen und Pfoten fordert
Dieses Spiel ist perfekt für Hunde, die gerne knobeln: Leckerlis werden unter kleinen Gegenständen wie Bechern, Kartons, Teppichen oder Schiebern versteckt, und der Hund muss herausfinden, wie er diese bewegen kann, um an die Belohnung zu gelangen. Es kombiniert geistige Auslastung, Geduld und Motivation und sorgt für jede Menge Spaß!
Warum dieses Spiel so wertvoll ist?
Geistige Auslastung: Dein Hund denkt nach, probiert verschiedene Strategien aus und trainiert Problemlösungsfähigkeiten.
Konzentration und Geduld: Das Spiel fordert Durchhaltevermögen, ohne zu überfordern.
Belohnung und Motivation: Jedes gefundene Leckerli gibt sofort ein Erfolgserlebnis.
Bindung fördern: Gemeinsames Spielen stärkt die Beziehung zwischen dir und deinem Hund.
Indoor und Outdoor: Perfekt für Regentage, Zuhause oder als zusätzliche Herausforderung nach einem Spaziergang.
So führst du das Spiel ein
Vorbereitung: Wähle einen sicheren Bereich, in dem nichts kaputtgehen kann.
Leckerlis verstecken: Lege kleine Snacks unter Becher, Teppiche, Kartons oder verschiebbare Spielmodule.
Dem Hund zeigen: Lass ihn kurz sehen, dass etwas unter den Gegenständen liegt und ermuntere ihn mit Kommandos wie „Such“ oder „Finde das Leckerli“.
Gegenstände bewegen: Dein Hund lernt, die Objekte zu schieben, heben oder drehen, um an die Snacks zu kommen.
Variationen für Fortgeschrittene
Mehrere Gegenstände überlappend anordnen, sodass er sie in der richtigen Reihenfolge bewegen muss.
Decken, Kissen oder kleine Hindernisse einbauen, um das Spiel anspruchsvoller zu machen.
Zeitlich herausfordernd: „Wie schnell kann mein Hund alle Leckerlis finden?“
Tipps für ein erfolgreiches Spiel:
Kurze Einheiten: 5–10 Minuten reichen, um die Motivation hochzuhalten.
Positive Verstärkung: Lobe Fortschritte, auch wenn nicht sofort jedes Leckerli gefunden wird.
Sicherheit: Keine verschluckbaren Kleinteile oder scharfen Kanten verwenden.
Abwechslung: Leckerlis variieren oder Schwierigkeitsgrad erhöhen, damit das Spiel interessant bleibt.
Fazit: Clever spielen und belohnt werden
Dieses Intelligenzspiel ist ein echtes Training für den Hundekopf. Es fördert geistige Auslastung, Geduld und Problemlösungsfähigkeit und belohnt den Hund mit kleinen Erfolgserlebnissen. Emma liebt dieses Spiel, denn es macht Spaß, fördert Köpfchen und Pfoten gleichermaßen und sorgt für zufriedene, glückliche Vierbeiner!
Für Emma nehmen wir uns immer einen bestimmten Raum vor, sie wartet draußen vor dem Raum und dann verstecken wir z.B. unter Kopfkissen, Teppichen, im Körbchen, unter ihrem Spielzeug, im Schrank und eigentlich überall, wo man was verstecken kann. Dann wird sie reingerufen und hört das Kommando „Such“ von uns. Wenn Sie alles gefunden hat, wird sie gelobt und hört das Kommando „Leer“, dann weiß sie, sie hat alles gefunden. Hunde haben bei dem Spiel immer sehr viel Spaß und es kostet nicht viel, nur die Leckerlis die man quasi eh zu Hause hat.
Wenn du deinem Hund nicht nur Futter geben, sondern ihn auch geistig fordern möchtest, ist der Trixie Dog Activity Hide’n’Sniff Bowl genau das Richtige. Dieses interaktive Spielzeug kombiniert Spaß, Nasenarbeit und Denkaufgaben. Er macht jede Snackzeit zu einer kleinen Herausforderung.
Was ist der Hide’n’Sniff Bowl?
Der Bowl ist eine Schüssel mit beweglichen Fransen, hinter oder zwischen denen Leckerlis versteckt werden können. Du entscheidest, wie schwer das Spiel für deinen Vierbeiner sein soll: Leckerlis einfach oben platzieren oder tief zwischen die Fransen schieben. So steigt der Schwierigkeitsgrad Schritt für Schritt.
Praktisch: Die Schüssel ist rutschfest dank eines Gummirings, die Fransen sind waschbar bei 30 °C und der Bowl selbst lässt sich je nach Material sogar in der Spülmaschine reinigen. Er eignet sich auch hervorragend als Futter- oder Trockenfutternapf.
Warum lohnt sich der Hide’n’Sniff Bowl?
Mentale Auslastung: Dein Hund muss überlegen, wie er an die Leckerlis kommt. Da ist Denksport garantiert.
Langsameres Fressen: Snacks fallen nicht einfach heraus, dein Hund „verdient“ sich seine Belohnung.
Natürlicher Instinkt: Die Spielweise erinnert an Beutesuche: erschnüffeln, entdecken, erarbeiten.
Variabler Schwierigkeitsgrad: Je nachdem, wie du die Leckerlis platzierst, kannst du das Spiel leicht oder anspruchsvoll gestalten.
Stabil und leicht zu reinigen: Der Gummiring sorgt für festen Stand, alle Teile sind abnehmbar und waschbar.
Vielseitigkeit: Auch als gewöhnlicher Futter- oder Trockenfutternapf nutzbar.
Trainingsideen & Schwierigkeitsstufen
Level:
Vorgehensweise:
Ziel:
Level 1 – Einstieg
Lege ein paar Leckerlis komplett sichtbar oben in die Fransen
Motivation aufbauen, erstes Erfolgserlebnis
Level 2 – Kniffelig
Verstecke Leckerlis tiefer zwischen den Fransen oder rolle sie hinein
Geduld und Suchtrieb fördern
Level 3 – Kombination
Nutze den Bowl an unterschiedlichen Orten oder teilweise verdeckt
Kombination aus Finden und Herausarbeiten
Tipp: Spielzeit auf 5–10 Minuten begrenzen, Pausen einlegen. Mentale Arbeit ermüdet, Ruhephasen wichtig.
Fazit: Der Trixie Hide’n’Sniff Bowl ist weit mehr als ein Snackspender. Er fordert Kopf und Nase deines Hundes, fördert Geduld und natürliche Instinkte und sorgt gleichzeitig dafür, dass er langsamer frisst. Perfekt für beschäftigte Hundehalter. Dank stabiler, leicht zu reinigender Bauweise ist er praktisch, langlebig und vielseitig einsetzbar. Wer seinem Hund geistige Beschäftigung schenken möchte, trifft mit diesem Bowl eine hervorragende Wahl.
Ich habe für euch den Duvo+ Treat Spinner getestet. Er ist ein Intelligenzspielzeug für Hunde, welcher Spielspaß und geistige Herausforderung kombiniert. Das Spielzeug hat einen Durchmesser ovn 14,5 cm und ist für kleine oder mittelgroße Hunde geeignet. Der UVP beträgt 14,99 Euro.
Geliefert wird er zerlegt, in einem schönen Karton, wo man ihn immer wieder drin verstauen kann. Oben über die Öffnung, kann man den Kreisel ganz einfach befüllen und klickt dann den Drehknauf rein. Mama hat für mich solche kleinen Käseleckerlis (1cm Durchmesser) in den Kreisel gefüllt, denn die Leckerlis sollten nicht zu groß sein.
Anfangs hat Mama noch den Kreisel für mich gedreht und ich konnte einfach nur meine Leckerlis genießen. Stellt euch mal vor, irgendwann hat sie damit aufgehört und wollte, dass ich es selber mache. Gut, ich hab dann den Kreisel mit meiner Nase angestupst, aber irgendwann hat es mir zu lange gedauert, da hab ich ihn einfach mit meiner Pfote umgekippt. Das war wohl nicht so schlau von mir, denn so kam gar nichts mehr raus. Man muss schon echt sein Köpfchen anstellen und vorsichtig drehen, damit es funktioniert. Es hat mir riesigen Spaß gemacht und nach dem Spiel war ich so fertig, als wäre ich einen Marathon gelaufen.
Das Material ist auch sehr robust und es geht nichts so schnell kaputt. Selbst nicht, wenn ich mit meiner Pfote drauf haue, weil ich wieder zu ungeduldig bin.
Die Größe der Löcher lässt sich über die innenliegende Drehscheibe auch einfach einstellen und so hat Mama es mir beim zweiten Mal spielen noch schwieriger gemacht.
Unser Pfotenurteil 🐾
Der Duvo+ Treat Spinner ist sehr empfehlenswert. Das Material ist robust, da es aus haltbarem Kunststoff ist und der Spielspaß für Hunde ist sehr groß. Durch den unterschiedlichen Schwierigkeitsgrad, lässt sich die Spielezeit individuell anpassen und nach dem Spiel, sind die Hunde erst mal geistig ausgelastet und müde.
Vor der Reise: die Checkliste, die du 4–8 Wochen vorher abarbeitest
Bevor ihr die Koffer packt, solltet ihr auf einen Check beim Tierarzt und administrative Vorbereitungen beachten. Das erspart Stress während der Reise. Plane rechtzeitig (je nach Reiseziel Wochen bis Monate), damit Impfungen wirken, Medikamente eingetragen sind und du nötige Papiere hast.
Wichtige Schritte und Tipps:
Tierarzt-Check: allgemeiner Gesundheitscheck, Zahnstatus, Gewichtscheck, evtl. Blutwerte bei älteren Hunden oder bekannten Problemen.
Impfpass und Identifikation: Mikrochipnummer kontrollieren und Impfpässe prüfen. EU-Pet-Passport oder länderspezifische Gesundheitszeugnisse prüfen (Landesregeln beachten).
Parasitenprophylaxe: Sprich mit dem TA über passende Produkte für Zecken, Flöhe, Sandmücken, Stechmücken. Manche Präparate müssen VOR der Einreise begonnen werden.
Medikamente: Rezepte, Blister, Hinweise zum Lagern (Kühlbox wenn nötig). Für verschreibungspflichtige Mittel: Kopie des Rezepts mitführen.
Versicherung: Auslandstierkrankenversicherung prüfen (Erstattung international? Region abgedeckt?).
Notfallkontakte: Liste vom Tierarzt, Adresse der nächsten Tierklinik am Reiseziel, Telefonnummern.
Praktische Packliste (Kurz):
Impfausweis
EU-Heimtierausweis (wenn vorhangen)
Kopie Röntgen/Befunde
Medikamente und Rezepte
Erste-Hilfe-set
Zeckenzange
Reisekörbchen/Decke
Fressen/Trinken
Lieblingsspielzeug
Impfungen und länderspezifische Empfehlungen — worauf du achten musst
Es gibt grundlegende Impfungen (die oft überall empfohlen werden) und regionale Impfempfehlungen (z. B. gegen Krankheiten, die von Mücken/Zecken übertragen werden). Informiere dich rechtzeitig, denn manche Impfungen/Antikörper brauchen Zeit, bis sie wirken.
Kernaussagen und Praxis:
Grundimmunisierungen (in Absprache mit TA): z. B. Tollwut (international relevant), Staupe, Parvovirose, Leptospirose je nach Region.
Regionale Risiken: z. B. Leishmaniose, Babesiose, Ehrlichiose; meist in südlichen Ländern häufiger. Prävention ist hier sinnvoll.
Timing: Impfungen und Bluttests rechtzeitig planen; bei Einreisebestimmungen manche Länder haben Fristen. Kläre das mit TA / Behörden (Achtung: Länderregeln ändern sich).
Dokumentation: Impfstoff, Chargennummer, Datum fotografisch sichern.
Praktische Tipps:
Frag deinen TA nach einer länderspezifischen Checkliste.
Wenn dein Hund chronische Leiden hat, besprecht Impf-Risiken/Benefits genau.
Parasiten sind die häufigsten Problemlieferanten im Urlaub: sie übertragen Krankheiten und machen euren Hund krank. Effektive Vorsorge ist meistens einfacher als eine langwierige Behandlung.
Was du wissen musst
Zecken: Übertragen z. B. Borreliose (Region abhängig), Babesien. Regelmäßig kontrollieren, nach jedem Spaziergang Pfoten/Ohren/Unterbauch prüfen.
Sandmücken: In südeuropäischen Regionen wichtig (Leishmaniose). Schutz: Repellentien, Netz im Schlafplatz, Anti-Mücken-Protokolle.
Herzwurm: In wärmeren Regionen durch Stechmücken übertragen; Prophylaxe durch Tabletten/Injektionen möglich.
Flöhe und Milben: Gute Basisprophylaxe (Spot-on, Hygienemaßnahmen, Tabletten) beachten.
Konkrete Maßnahmen:
Vor der Reise mit dem Tierarzt passende Produkte aussuchen (Kombinationspräparate sind oft praktisch).
Küstenregionen: Salz, Sand → Pfotenpflege und Sonnenschutz nicht vergessen.
Was tun bei Verdacht: Sofort TA aufsuchen; Symptome filmen/fotografieren; Reiseort und mögliche Expositionsquelle mitteilen.
Erste Hilfe und Notfallplan unterwegs — was jeder kennen sollte
Ein fundierter Notfallplan rettet Zeit und Leben. Wir zeigen, was in ein Notfall-Set gehört, welche Sofortmaßnahmen du bei Hitze, Verletzungen oder Vergiftung ergreifen kannst und wie du eine Tierklinik am Ziel findest.
Wie finde ich schnell einen TA im Ausland: Google Maps + Suchbegriffe „Tierklinik“, „Notfall“, lokale Facebook-Gruppen, Touristeninfo, Hotel/Infozentrum fragen. Screenshots von Adressen offline speichern.
Hitze, Kälte und besondere Klima-Tipps — Pfoten, Nase, Kreislauf
Hitze und Kälte sind nicht nur unangenehm, sie können akut gefährlich sein. Hier findest du konkrete Verhaltensregeln für heiße Strände, kalte Berge und hohe Lagen.
Hitze (Sommer, Küste, Städte):
Mittagsruhe meiden, nur früh/abendliche Spaziergänge.
Genug Trinkpausen + tragbarer Napf.
Pfotenschutz bei heißem Sand/Asphalt (Booties oder Abkürzungen).
Nie allein im Auto lassen!
Kälte und Schnee:
Pfotenschutz (Salz, Splitt schädigt Ballen), Hundejacke bei Bedarf.
Vorsichtig bei Eis, dünnes Eis auf jeden Fall meiden.
Bei Unterkühlung: Decke, lauwarme Umgebung, TA.
Höhen und Anstrengung:
Langsam steigern, Wasser häufiger anbieten, auf Atemnot/Schwindel achten.
Für sehr anstrengende Touren Fitness und Kondition vorher trainieren.
Ernährung und Wasser unterwegs — Magenprobleme vermeiden
Futterwechsel, ungewohntes Wasser, Straßenstände, dass kann dem Magen deines Hundes zusetzen. So vermeidest du Durchfall und Dehydrierung.
Wichtiges:
Futterumstellung schrittweise: Wenn möglich 7–10 Tage vorher umstellen auf Reisefutter; unterwegs nur bei Bedarf wechseln.
Wasser: Sauberes Leitungswasser? Falls unsicher, Mineralwasser oder abgekochtes Wasser nutzen. Vermeide stehende Pfützen.
Snacks unterwegs: Nur bekannte Leckerlis, keine Fremdprodukte.
Bei Durchfall: Fasten 12–24 h (nur Wasser), dann Schonkost (Reis + Hühnchen) nach Rücksprache mit TA; bei Blut im Stuhl sofort TA.
Medikamente, Transport und rechtliche Hinweise (allgemein)
Wer Medikamente braucht, muss sie richtig transportieren und dokumentieren. Außerdem: manche Länder haben strikte Regeln für verschreibungspflichtige Substanzen.
Praxis:
Originalverpackung + Beipackzettel: immer mitführen.
Rezeptkopien / Arztbrief: besonders bei Spezialmedikation.
Lagerung: kühl, trocken; ggf. Kühltasche für Insulin.
Keine Selbstmedikation: Keine Human-Medikamente ohne TA! (z. B. Paracetamol ist für Hunde giftig).
Kontrolle bei Airlines / Grenzen: Informiere dich vorab, ob Medikamente deklariert werden müssen.
Tierarzt und Versicherung im Ausland — wie du gute Hilfe findest
Wenn’s doch mal ernst wird: schneller Zugang zu kompetenter Versorgung ist Gold wert. So findest du die richtige Klinik und wie die Versicherung hilft.
Tipps zur Recherche:
Google Maps + „Veterinary clinic“, Tourist-Info, lokale Facebook-Gruppen/Expat-Foren.
Hallo Freunde, heute habe ich was ganz tolles mit meiner Familie unternommen. Wir sind zur Glasmanufaktur Harzkristall gefahren um dort bei einer Führung teilzunehmen. Hunde dürfen dort mit rein und ich war natürlich schon ganz aufgeregt und gespannt, was mich da so erwartet. Die Manufaktur liegt in Derenburg, im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) und hat einen großen Parkplatz, in der Nähe vom Gebäude. Infos zur Glasmanufaktur findet ihr hier: https://www.harzkristall.de/
Die Glasmanufaktur ist eine der wenigen Glashütten in Deutschland, die mundgeblasene Produkte herstellt. Auf dem Gelände gibt es einen Spielplatz und einen Garten, der zum verweilen einlädt. Gegründet wurde die Glashütte in 1946 und ist eine der wenigen, die auch ausbildet. Im Verkaufsraum, der sich über 2 Stockwerke erstreckt, gibt es eine große Auswahl an Produkten und schon beim herein kommen, ist man von den vielen Farben fasziniert. Ich musste mich auch erst mal ganz genau umschauen, was es hier so gibt.
Als erstes ging es für uns in einen abgedunkelten Raum rein, wo ein Video zur Geschichte der Manufaktur gezeigt wurde und wo wir auch schon einiges über das Produktportfolio erfahren haben. Ich war hier drin ziemlich aufgeregt, aber Mama und Papa haben mich gekrault, dann war es für mich auch ok.
Weiter ging es in den nächsten Raum, wo wir alles über die Rohstoffe, die zum Glas herstellen nötig sind, erfahren haben. Und ich hab mich brav hingesetzt und hab gespannt zugehört. Nun bin ich selber eine Expertin im Glas herstellen.
Dann ging es über so eine komische Gittertreppe nach oben, aber auch das habe ich gemeistert wie ein Profi. Meine Zweibeiner haben auf jeden Fall gesagt, sie sind ganz stolz auf mich, dass ich da hoch gelaufen bin. Auf den Bildern seht ihr die Formen, die man für das Glas benutzt und einen großen Brennofen.
In einem der Räume steht der weltgrößte Globus aus Glas, bei dem auf jedes Detail geachtet wurde. Der Globus ist über 2m groß und wurde vom Künstler Manfred Küttner geschaffen.
Im Showroom kann man ein paar der Werke aus Glas begutachten, die unter anderem im Deutschen Bundestag hängen, in der Hamburger Kunsthalle oder im Freisinger Dom.
Weiter ging es in die Produktion, wo man zuschauen konnte, wie Glas geblasen wird und was daraus für wunderschöne Dinge entstehen können. Durch die Öfen war es hier drin ganz schön warm, aber auch sehr interessant. Es gab im Anschluss noch eine Fragerunde und man durfte sich die erstellte Glaskunst aus der Nähe anschauen.
Danach sind wir noch ein bisschen durch den Verkaufsraum geschlendert und waren ganz fasziniert von dem Goethebarometer, was man dort kaufen konnte. Es ist das älteste Barometer der Welt und wird erste Mal im Jahr 700 erwähnt. Das Prinzip ist einfach, man vergleicht den Luftdruck im inneren des Glases und die im äußeren Schnabel. Kurz gesagt, wenig Flüssigkeit im Schnabel bedeutet schönes Wetter und sonst Schlechtwetter.
Und Freunde, stellt euch mal vor, ich habe hier doch glatt noch ein paar Leckerlis an der Kasse abstauben können. Die Führung bei Harzkristall war wirklich super gemacht, mit vielen Informationen über die Glasherstellung und es gab viel zu sehen. Ihr solltet unbedingt auch mal vorbei schauen, wenn ihr in der Nähe seid. Liebe Grüße, eure Emma
Hallo Freunde, heute habe ich mit meiner Familie einen Ausflug nach Thale ins DDR-Museum gemacht. Denn obwohl es ein Museum ist, sind hier liebe Hunde tatsächlich herzlich Willkommen. Und da ich ein liebes Mädchen bin, durfte ich mit. Das Museum befindet sich im oberen Stockwerk eines Möbelhauses. Das Museum befasst sich mit der Geschichte und den Alltagskulturen der DDR. Alle Infos zum DDR-Museum wie Öffnungszeiten und Preise, findet ihr hier: https://www.ddr-museum-thale.de/
Gestartet sind wir in Raum 1, welcher das Thema Kriegsflüchtlinge/Umsiedler darstellt. Wenn man den Raum betritt, hat man wirklich das Gefühl, man ist in einer anderen Zeit, da alles so Originalgetreu nachgebaut ist.
In Raum 2 geht es um die Staatssicherheit und neben vieler alter Uniformen, Helme, Dokumente etc., die sich in dem Raum befinden, erfährt man viel über die Geschichte der Stasi. Wie ist diese entstanden, wie war deren Vorgehen und wer führte sie an.
Im nächsten Raum befindet sich eine Küche aus den 50er/60er Jahren. Es ist wirklich erstaunlich, wie die Leute früher gelebt und vor allem gekocht haben. Ohne den E-Herd wären Mama bestimmt immer meine Kekse in dem Ofen verbrannt. Und hätte sie so meine Wäsche waschen müssen, hätte ich mich bestimmt nicht so schmutzig machen dürfen, wie ich es immer tue.
Hier seht ihr ein Wohnzimmer aus den 50er/60er Jahren, welches Mama gar nicht so hübsch fand. Gut, liegt wahrscheinlich an der rosa Farbe, die sie nicht mag. Aber die Couch wäre bestimmt total gemütlich für mich.
Im nächsten Raum ging es um Massenorganisationen/Parteien. Man konnte hier viel alte Technik (Heimelektronik) betrachten, wie z.B. die ersten Fernseher, Videorecorder, Schreibmaschinen und Computer.
Besonders toll fand Mama den alten Einkaufsladen, wo man viele original Produkte von früher sehen konnte. Mir wäre ein Leckerli lieber gewesen, aber für Hunde war da nichts dabei.
Papa fand die Werkstatt aus den 60er/70er Jahren interessant und ist froh, dass es heutzutage besseres und elektronisches Werkzeug gibt. Sonst hätte er noch mehr Arbeit zu Hause, wenn Mama ihm wieder einen Auftrag gibt, etwas zu bauen oder Holz zu sägen.
Man konnte auch ein original getreues Klassenzimmer von damals begutachten und ich hab gleich mal Lehrerin gespielt. Ich könnte den Kindern bestimmt jede Menge Blödsinn beibringen.
Es gibt noch viele weitere Räume zu entdecken und auf den Fluren stehen lauter Vitrinen mit alten Spielsachen, Haushaltsartikeln und vielem mehr.
Im Museum gibt es auch einen kleinen Shop, wo man ein paar Souvenirs kaufen kann, wie z.B. Tassen, Plüschtiere und Poster. Wenn ihr in der Nähe seid, schaut unbedingt mal rein. Das Museum ist mit Liebe zum Detail gestaltet, es gibt allerhand zu sehen und ihr erfahrt einiges zur Geschichte der DDR. Ich fand es sehr interessant und nach einem aufregenden Ausflug, geht es für mich jetzt wieder zurück in die Ferienwohnung. Ich hoffe der kleine Einblick ins DDR-Museum hat euch gefallen? Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma