Luxemburg, dass klingt nach sanften Hügeln, dichten Wäldern und malerischen Flusslandschaften. Das kleine Großherzogtum bietet idyllische Wanderwege, charmante Dörfer und Naturparks, in denen Hunde ausgiebig laufen können. Die gute Nachricht: Luxemburg ist für Hunde generell freundlich, solange man die Regeln respektiert.
Wer die Vorschriften kennt, erlebt mit Hund ein ruhiges, abwechslungsreiches Outdoor-Paradies zwischen Wäldern, Flüssen und historischen Städtchen.
Einreisebestimmungen – Über die Grenze nach Luxemburg
Luxemburg gehört zur EU, daher ist die Einreise für Hunde unkompliziert:
- EU-Heimtierausweis Pflicht
- Mikrochip (ISO-Standard)
- Tollwutimpfung: mindestens 21 Tage alt
- Keine Quarantäne erforderlich
- Maximal 5 Hunde pro Person empfohlen
Tipp: Vor Reiseantritt prüfen, ob Sonderregelungen für bestimmte Rassen bestehen.
Gesetze und Vorschriften: Leine, Maulkorb und luxemburgische Genauigkeit
Leinenpflicht:
In Städten wie Luxemburg-Stadt fast immer Pflicht.
Auf Wanderwegen meist entspannt, außer in Naturschutzgebieten oder bei Vieh auf Feldern.
Maulkorbpflicht:
Für bestimmte Rassen vorgeschrieben, z. B.:
- Pit Bull Terrier
- American Staffordshire Terrier
- Staffordshire Bull Terrier
- Rottweiler u.a.
In öffentlichen Verkehrsmitteln und städtischen Bereichen wird ein Maulkorb oft empfohlen.
Öffentliche Verkehrsmittel:
Hunde dürfen in Bussen und Bahnen mit, meist gegen Ticket.
Leine und ggf. Maulkorb Pflicht.
Restaurants:
Viele kleine Gasthäuser und Cafés heißen Hunde willkommen.
In Städten besser nachfragen.
Wasser und Napf selbst mitbringen.
Gesundheit und Vorsorge – Wälder, Flüsse und kleine Gefahren
Zecken: Besonders in Wäldern und Flussauen ein Thema, Zeckenschutz ist notwendig
Hitze: Im Sommer kann es auf asphaltieren Wegen heiß werden. Schatten und Wasser für den Hund einplanen.
Wildtiere und Vieh: Hunde anleinen, Abstand zu Kühen und Pferden halten.
Tierärzte: In Luxemburg-Stadt und größeren Städten gibt es Notdienste.
Strände und Natur – Flüsse, Wälder und Pfotenglück
Luxemburg hat keinen Zugang zum Meer, aber bietet wunderschöne Natur für Spaziergänge:
Hundebadeplätze:
Flussufer wie Alzette oder Sauer: stellenweise Hundebaden möglich
Kleine Weiher in Naturparks
Wandern und Natur:
Müllerthal („Kleine Luxemburger Schweiz“): Felsenpfade, Wälder, Bäche
Ardennenregion: Hügel, Wälder und Flüsse für ausgedehnte Spaziergänge
Naturparks wie „Upper Sûre“: ruhige Wanderwege und Uferbereiche
Wichtig: Leine immer dabeihaben, besonders in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit Wildtieren oder Vieh.
Unterkünfte und Alltag – Zwischen Ferienwohnung und Landhotel
Unterkünfte:
Viele Ferienwohnungen, Hotels und Pensionen heißen Hunde willkommen. Vorab über Plattformen wie Airbnb nach „haustierfreundlich“ filtern.
Landhotels und kleinere Gasthäuser oft flexibler.
Restaurants:
Hunde meist draußen erlaubt, innen besser nachfragen.
Wasser und ggf. eigene Decke mitbringen.
Besonderheiten und Tipps – Luxemburg mit Herz und Regeln
Regional unterschiedlich: Städte strenger, ländliche Gebiete entspannter.
Strafen: Missachtung von Leinenpflicht oder Maulkorbpflicht kann Bußgeld nach sich ziehen.
Kultur: Luxemburger lieben Natur und Hunde, aber Rücksichtnahme wird erwartet.
Praktischer Tipp: Snacks, Wasser und tragbare Hundedecke einpacken, besonders für längere Wanderungen.
Fazit: Luxemburg ist ein kleines, aber hundefreundliches Outdoor-Paradies. Wer Regeln kennt und respektiert, findet idyllische Wanderwege, Flüsse, Wälder und charmante Dörfer. Zwischen Hügeln, Flüssen und historischen Städtchen wartet ein Stück luxemburgisches Pfotenglück.
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