Welpenspiele: Unsere Erfahrungen mit Emma in den ersten Monaten
Ein Welpe zieht ein und plötzlich ist alles neu. Nicht nur für dich, sondern auch für deinen kleinen Vierbeiner.
Ich wollte damals alles „richtig“ machen und habe schnell gemerkt: Weniger ist oft mehr.
Die richtigen Spiele haben uns geholfen, Emma sicher und entspannt an alles heranzuführen.
Was Welpen wirklich brauchen
Am Anfang dachte ich: viel spielen = gut ausgelastet.
Aber Welpen brauchen vor allem:
- Orientierung
- Ruhe
- kleine, positive Erfahrungen

Mini-Suchspiele sind perfekt für den Einstieg
Das war eines unserer ersten Spiele überhaupt:
Ich habe Leckerlis direkt vor Emmas Augen versteckt und dies dann später etwas schwieriger gestaltet.
💡 Das ist ein einfaches Spiel, aber unglaublich effektiv für Konzentration und Selbstvertrauen.
Zerrspiele, aber mit Gefühl
Emma hat Zerrspiele geliebt und ich war unsicher, ob das „okay“ ist.
Heute weiß ich: Ja, aber kontrolliert.
Voraussetzung: Der Welpe ist eingezogen, hat Vertrauen aufgebaut und zeigt Spielfreude
Wichtig: Die sanften Zerrspiele sollten frühestens in der 8-10 Woche begonnen werden!
- Sehr sanft ziehen; kein kräftiges Zerren oder Ruckeln
- Keine ruckartigen Bewegungen, um Zähne und Kiefer nicht zu belasten
- Bodennah spielen (nicht hochziehen oder „schütteln lassen“)
- Kurze Einheiten (1–2 Minuten reichen völlig)
💡 Das Zerrspiel ist perfekt für die Bindung und gemeinsames Lernen.
Achtung: Im 4.-6. Lebensmonat ist Zahnwechsel. In dieser Zeit solltet ihr mit Zerrspielen aussetzen.

Kleine Abenteuer im Alltag
Wir haben oft einfach Dinge genutzt, die da waren:
- Kissen
- Decken
- Kartons
Emma durfte drüber, durch oder darauf laufen.
💡 Das stärkt Körpergefühl und Selbstvertrauen.
Ruhe ist genauso wichtig
Einer der größten Fehler am Anfang: zu viel mit dem Welpen machen.
Was wirklich geholfen hat:
- Schleckmatten
- ruhige Kauartikel
- kurze, entspannte Spiele
- schlafen lassen
💡 Ein müder Welpe ist nicht immer ausgelastet, sondern oft einfach überfordert.

Mein Fazit:
Welpenspiele müssen nicht kompliziert sein.
Es geht nicht darum, deinen Welpen „auszupowern“, sondern ihm die Welt in kleinen, positiven Schritten zu zeigen.
Und genau dabei entstehen die schönsten gemeinsamen Momente 🐾.
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