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Kategorie: Emma’s Ratgeber (Seite 4 von 4)

Hallo Freunde, Reisen mit Hund ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine besondere Bindungserfahrung für Mensch und Hund. Damit euer Trip entspannt und sicher abläuft, haben wir hier unsere besten Tipps und Checklisten für das Reisen mit Vierbeinern zusammengestellt. Egal ob Städtetrip, Strandurlaub oder Wanderabenteuer – hier erfährst du, wie ihr perfekt vorbereitet seid.

Unterwegs mit Hund – Alles, was du für eure gemeinsame Reise wissen musst

Unterwegs mit Hund - Emma's Pfoten-Abenteuer

1. Die perfekte Packliste für den Hundeurlaub

Damit unterwegs nichts fehlt, solltest du immer folgendes in den Hundekoffer einpacken:

  • Leine & Geschirr – wir haben für unsere Sommerurlaube am Meer immer ein Hundegeschirr (1) dabei, was schnell trocknet und ein Ersatzgeschirr (2), falls das andere doch noch nass ist. Außerdem haben wir neben unserer Flexi-Leine (3) auch noch eine kurze Leine (4) mit. Eine kurze Leine ist nämlich in manchen Einrichtungen, wir z.B. Tierparks Pflicht, sonst kommt ihr nicht rein mit Hund.
  • Hundebett & Decke – Emma benötigt neben ihrem Körbchen (5) auch immer ihre Kuscheldecke (6) mit der sie zugedeckt werden möchte)
  • Trocken-/Feucht-Futter & Leckerlis (plus Näpfe (7), faltbarer Wassernapf und gefüllte Trinkflasche (8) für den Hund)
  • Kotbeutel (9)
  • Spielzeug (Emma hat mindestens ein Wasserspielzeug, ein Kuscheltier und ein Zergel oder Ball dabei)
  • Handtuch (10) für den Hund (bei Regen oder nach dem Schwimmen); Emma hat immer einen Hunde-Bademantel dabei, da sie es liebt darin zu chillen und er trocknet zudem gut ab.
  • Erste-Hilfe-Set (11), Zeckenzange, Desinfektionsmittel (12), Verband (13) der selbstklebend ist etc.
  • Medikamente (falls sie der Hund benötigt)
  • EU-Heimtierausweis (achtet gerade bei Auslandsreisen immer vorher auf die benötigten Impfungen und Einreisebestimmungen, damit euch an der Grenze keine unschöne Überraschung erwartet)

Tipp: Packt am besten einen kleinen Rucksack oder eine Reisetasche nur für den Hund, denn so habt ihr alles griffbereit. Emma hat eine eigene Reisetasche (14) mit verschiedenen Fächern, wo alles rein passt und sich gut sortieren lässt.

2. Unterkünfte finden, die Hunde lieben

Nicht jede Unterkunft erlaubt Hunde. Achte bei der Suche/Buchung auf:

  • Hund erlaubt – im Inserat oder direkt anfragen per App oder E-Mail
  • Zusatzkosten für Hunde; diese können teilweise stark variieren und kosten 5-15 Euro zusätzlich pro Nacht. Bei einigen Anbietern reist der Hund kostenlos mit
  • Lage – achtet auf die Nähe zu Parks oder Wanderwegen, damit die tägliche Gassi-Runde gesichert ist. Der Weg zum Strand kann auch wichtig sein, da man gerade mit Hund/Kindern doch einiges mitschleppen muss und meistens ist der Hundestrand ziemlich weit ab, am hinteren Ende des Strandes.

Tipp: Seiten wie z.B. https://www.hundeurlaub.de, https://www.airbnb.de (Filter: „Haustiere erlaubt“ oder https://www.booking.com, helfen bei der Suche!

3. Sicher reisen im Auto

Für eine sichere Fahrt gilt in Deutschland keine explizite/gesetzliche Anschnallpflicht für Hunde. Aber da laut deutschem Verkehrsrecht (§22 StVO) Hunde als Ladung gelten, und diese immer gesichert werden muss, trifft dies somit auch auf eueren Hund zu. Diese 3 Möglichkeiten zum sichern im Auto kennen wir:

  • Hundegurt (15) – wichtig ist hierbei, dass der Hund ein Geschirr trägt, damit er sich nicht selber strangulieren kann. Also bitte niemals am Halsband befestigen. Alle in Deutschland käuflich zu erwerbenden Anschnallgurte, sind genormt und passen in die handelsüblichen Autos rein.
  • Transportbox – sie wird fest im Auto gesichert. Man sollte darauf achten das die Transportbox groß genug ist, damit sich der Hund darin bewegen, liegen und aufrecht sitzen kann. Aber Vorsicht, zu groß sollte sie auch nicht sein. Lieber im Fachhandel beraten lassen und den Hund rechtzeitig daran gewöhnen.
  • Trenngitter – für den Kofferraum; Hierbei gilt keine Anschnallpflicht, da der Hund räumlich vom Fahrer und den übrigen Passagieren getrennt ist und somit auch nicht zu einem Wurfgeschoss werden kann. Achtet unbedingt auf zertifizierte, stabile Trenngitter, die fest verankert sind. So könnt ihr euren Hund bei einem Unfall oder einer Vollbremsung schützen.

Emma fährt bei uns im Auto immer auf der Rückbank, gesichert mit einem Hundegeschirr und Anschnallgurt, mit. Und ja, auch wir wurden bereits durch die Polizei kontrolliert. Es wurde wirklich darauf geachtet, ob Emma angeschnallt ist. Wäre sie nicht angeschnallt gewesen, hätten wir 35 Euro als Strafe zahlen müssen. Kommt es sogar zu einem Unfall, sind die Strafen noch um einiges höher.

4. Die schönsten, hundefreundlichsten Strände in Deutschland

Wenn ihr ans Meer wollt, schaut unbedingt vorher nach den offiziellen Hundestränden und den Bestimmungen, wie z.B. der Anleinpflicht vor Ort. Wir haben euch mal unsere bisherigen Favoriten zusammen gestellt und ob man an den jeweiligen Hundestränden eine Leinenpflicht hat:

  • Cuxhaven – Sahlenburg Hundestrand (Nordsee); hier gibt es eine Leinenpflicht
  • Travemünde – Brodtener Ufer (Ostsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
  • St. Peter Ording – Hundestrand Nord (Nordsee); hier gibt es keine Leinenpflicht
  • Grömitz – Am Nordstrand (Ostsee); hier gibt es keine Leinenpflicht

Tipp: Hundestrände sind meist außerhalb der Hauptbadesaison weniger voll.

5. Checkliste vor der Abreise

Vor jedem Urlaub mit Hund, solltest du folgendes erledigen:

  • Impfstatus prüfen; eventuell impfen lassen und dabei die Chipnummer des Hundes vom Tierarzt prüfen lassen
  • Hat euer Hund noch einen Zecken-/Mückenschutz? Beim wandern über Felder und in Wäldern, warten die Zecken auf eure Vierbeiner und am Strand gibt es die fiesen Sandmücken, die mittlerweile auch ziemlich gefährlich sein können.
  • EU-Heimtierausweis mitnehmen – hauptsächlich für Auslandreisen, aber im Falle einer Verletzung ist der Ausweis auch in Deutschland nicht verkehrt.
  • Futtermenge berechnen, damit auch für das leibliche Wohl eurer Hunde gesorgt ist.

Tipp: Ich stelle für Emma vor jeder Reise eine Übersicht über die Tierärzte vor Ort zusammen und notiere auch die Tierkliniken/Tierrettung in der Nähe – dies solltet ihr zur Sicherheit auch tun!

Fazit:

Mit der richtigen Vorbereitung wird jede Reise mit Hund zu einem stressfreien und unvergesslichen Erlebnis, für Hund und Mensch. Nimm dir ausreichend Zeit für Pausen, achte auf die Bedürfnisse deines Vierbeiners und genieße die gemeinsamen Abenteuer in vollen Zügen!

Einkaufsliste:

Wir haben euch mal ein paar unserer Produkte zusammen gestellt, die wir für Emma gekauft hatten, falls es euch interessiert. Wenn ihr auf die einzelnen Links klickt, werdet ihr direkt zu dem jeweiligen Produkt weiter geleitet.

Pfotenfit auf Reisen – Emma’s Tipps für gesunde Hundepfoten

1. Der tägliche Pfoten-Check

Hallo Freunde, bevor eure Gassi-Runde oder euer Ausflug los geht, sollte euer Frauchen/Herrchen deine Ballen prüfen:

  • Sind die Ballen weich oder rissig?
  • Hat sich etwas zwischen den Zehen versteckt? Das könnten z.B. sein, Kieselsteine, Grannen, kleine Ästchen usw.
  • Sehen sie gerötet oder wund aus?
  • Sind die Krallen zu lang und machen dir Probleme beim laufen?
  • Sollte das Fell zwischen den Pfoten gekürzt werden, damit dort nichts kleben bleibt und du besser laufen kannst?

Mein Tipp: Ein bisschen Pfotenbalsam oder Kokosöl, macht Ballen schön geschmeidig und schützt vor Rissen. Es gibt im Handel viele verschiedene Produkte, die wir selber schon getestet haben. Wir haben für unterwegs einen Stick (1), den man gut mitnehmen kann, da sich Frauchen/Herrchen damit nicht ihre eigenen Pfoten dreckig machen. Für zu Hause haben wir ein Döschen mit Pfotenbalsam.

2. So schonst du die Pfoten bei Hitze

Im Sommer kann der Boden richtig heiß werden – und das mögen unsere Hundepfoten gar nicht.

Frauchen/Herrchen sollten den Handrücken-Test machen: Wenn sie die Hand nicht 5 Sekunden lang auf dem Asphalt lassen können, ist es zu heiß zum Gassi gehen.

Mein Tipp: Ihr solltet besser am frühen Morgen und am späten Abend eine große runde spazieren gehen. Für mich geht es an heißen Sommertagen meistens am Mittag nur kurz zum Pipi machen, an einem schattigen Ort.

Meine Lieblingsorte im Sommer: Wälder – die viel Schatten geben, Wiesen – die kühler sind als der Asphalt oder kühle Feldwege. Super finde ich es natürlich, wenn ich mir meine Pfoten vor oder während dem Spaziergang in einer Wasserstelle (Bach/Fluss) kühlen kann.

Solltet ihr im Urlaub sein und ein Spaziergang in der Hitze und auf Asphalt lässt sich absolut nicht vermeiden, dann wären Hundeschuhe vielleicht eine Idee. Ja, ich gebe es zu, ich bin auch erst gelaufen wie ein Storch im Salat, aber ich habe mich schnell an meine Hundeschuhe (2) gewöhnt. Für meine verletzte Pfote waren sie auch wirklich hilfreich. Für den Fall habe ich etwas leichtere Schuhe zu Hause, die man auch draußen beim Gassi tragen kann (3).

3. Regeneration nach langen Touren

Nach einem Abenteuer wie in Marburg oder Cuxhaven, bin ich manchmal ganz schön platt. Dann hilft:

  • Schatten und frisches Wasser
  • Bauch und Pfoten mit einem feuchten Tuch abkühlen
  • Pfoten mit Pfotenbalsam einschmieren
  • Gaaaanz viel kuscheln und ausruhen

Mein Tipp: Macht es wie ich und gönnt euch nach einem großen Abenteuer mal einen ganzen Tag Auszeit, damit sich eurer Pfoten/Knochen wieder regenerieren können und ihr wieder auf weitere Abenteuer gehen könnt.

4. Kleine Ausrüstung für große Pfoten

Frauchen/Herrchen haben, auf größeren Ausflügen, immer dabei:

  • Pfotenbalsam (4)
  • Erste-Hilfe-Set für Hunde (5)
  • Eine große Flasche Wasser (6), nur für mich – gut, ich hab genau gesehen das Frauchen mir schon mal was davon geklaut hat, aber das darf sie auch ruhig mal, so lange für mich genug übrig bleibt.
  • Handtuch, um mich abzutrocknen (7)

Fazit:

Gesunde Hundepfoten = glückliche Abenteuer! Denn nur mit fitten Pfoten, kann ich weiter die schönsten Orte Deutschlands entdecken – und euch mitnehmen. Habt ihr noch eigene Tipps oder Tricks? Schreibt sie gerne in die Kommentare!

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