Wenn wir an Wassermelone denken, haben die meisten Menschen sofort das Bild einer saftig roten Frucht vor Augen. Doch im Sommer findet man immer häufiger auch gelbe Wassermelonen im Handel. Sie sehen nicht nur besonders aus, sondern überraschen auch mit einem ganz eigenen Geschmack.
Da Emma in unserer Wassermelonen-Woche eine gelbe Wassermelone testen durfte, haben wir uns gefragt: Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen gelber und roter Wassermelone? Welche Sorte schmeckt Hunden besser? Und gibt es etwas zu beachten?
Illustration: KI-generiert
🍉 Was unterscheidet gelbe und rote Wassermelonen?
Der offensichtlichste Unterschied liegt natürlich in der Farbe des Fruchtfleisches.
Während rote Wassermelonen durch ihren kräftigen Farbton bekannt sind, leuchtet das Fruchtfleisch der gelben Sorten sonnengelb. Die Farbe entsteht durch unterschiedliche natürliche Pflanzenstoffe.
Beide Sorten gehören zur gleichen Pflanzenfamilie und eignen sich grundsätzlich als kleiner Snack für gesunde Hunde.
🍉 Schmecken gelbe Wassermelonen anders?
Ja, viele Menschen empfinden gelbe Wassermelonen als etwas milder und teilweise sogar leicht honigartig im Geschmack.
Die rote Wassermelone schmeckt häufig klassisch süß und sehr erfrischend, während gelbe Sorten oft eine etwas feinere Fruchtnote haben.
Aber wie sieht es bei Emma aus?
Natürlich durfte sie beide Sorten probieren. Während sie bei beiden Varianten nicht lange überlegen musste, war die gelbe Wassermelone besonders spannend, allein schon wegen der ungewohnten Farbe.
Am Ende zählt für unsere Vierbeiner aber nicht die Farbe, sondern vor allem der Geschmack.
💧 Haben gelbe und rote Wassermelonen gleich viel Wasser?
Beide Sorten bestehen zu einem sehr großen Teil aus Wasser und sind deshalb besonders im Sommer beliebt.
Gerade nach einer Wanderung, einer Spielrunde im Garten oder einem Spaziergang an warmen Tagen kann ein kleines Stück gekühlte Wassermelone eine schöne Erfrischung sein.
Ja, grundsätzlich können Hunde sowohl gelbe als auch rote Wassermelone bekommen.
Dabei gelten für beide Sorten die gleichen Regeln:
✅ Schale entfernen ✅ Kerne möglichst vollständig entfernen ✅ nur kleine Mengen anbieten ✅ langsam ausprobieren, wenn der Hund noch keine Wassermelone kennt
Die grüne Schale ist schwer verdaulich und kann zu Magenproblemen führen. Auch größere Mengen Kerne sollten vermieden werden.
🍉 Welche Wassermelone eignet sich besser für Hunderezepte?
Eigentlich eignen sich beide Sorten wunderbar.
Rote Wassermelone:
klassische Farbe
schön für rote Fruchtmischungen
gut geeignet für Eis und Smoothies
Gelbe Wassermelone:
besondere Optik
schöne Farbe für sommerliche Rezepte
milder Geschmack
perfekt für Fotos und kreative Hundesnacks
Gerade für unsere Wassermelonen-Woche haben wir uns bewusst für die gelbe Variante entschieden, denn sie bringt Abwechslung in die Küche und sorgt für tolle Farben bei Eis, Gummibärchen und anderen Leckereien.
🐾 Emmas Fazit
„Ob gelb oder rot, Hauptsache Wassermelone! Ich finde beide Sorten lecker. Aber die gelbe Wassermelone war etwas ganz Besonderes, weil sie so schön anders aussieht. Frauchen sagt, daraus können wir viele tolle Sommerleckereien machen. Da bin ich natürlich sofort dabei!“
🍉 Weiter geht es mit Emma’s Wassermelonen-Woche
Nachdem wir jetzt wissen, welche Unterschiede es zwischen gelber und roter Wassermelone gibt, starten wir mit den leckeren Rezepten.
Der Sommer ist da, die Temperaturen steigen und nicht nur wir Menschen freuen uns über eine kühle Erfrischung. Auch unsere Vierbeiner genießen an heißen Tagen einen leckeren Snack, der gleichzeitig für Abkühlung sorgt. Für Emma gibt es dabei einen ganz klaren Favoriten: gelbe Wassermelone.
Als wir ihr das erste Mal ein kleines Stück angeboten haben, wurde es erst neugierig beschnuppert, in den Mund genommen und wieder ausgespuckt, ehe sie es erneut probiert hat. Nach dem ersten Bissen war die Entscheidung aber gefallen und seitdem gehört Wassermelone an warmen Sommertagen einfach dazu. Doch ist Wassermelone überhaupt gesund für Hunde? Und worauf sollte man achten? Genau das schauen wir uns heute an.
Illustration: KI-generiert
Dürfen Hunde Wassermelone essen?
Die gute Nachricht lautet: Ja! Wassermelone ist für gesunde Hunde in kleinen Mengen ein geeigneter Sommersnack.
Sie besteht zu über 90 % aus Wasser und kann damit helfen, an heißen Tagen zusätzlich Flüssigkeit aufzunehmen. Außerdem enthält sie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe sowie nur wenig Fett.
Natürlich ersetzt Wassermelone weder frisches Trinkwasser noch eine ausgewogene Ernährung. Sie sollte immer eine kleine Ergänzung und keine Hauptmahlzeit sein.
Warum eignet sich Wassermelone besonders im Sommer?
An heißen Tagen verlieren Hunde, genau wie wir Menschen, mehr Flüssigkeit. Vor allem nach einer Wanderung, einem Stadtbummel oder einer ausgiebigen Spielrunde freut sich Emma über eine kleine, kühle Belohnung.
Die Wassermelone bietet dabei gleich mehrere Vorteile:
🐾 hoher Wassergehalt
🐾 angenehm erfrischend
🐾 kalorienarm
🐾 leicht verdaulich
🐾 ideal als Grundlage für Hundeeis, Smoothies oder Gummibärchen
Gerade deshalb eignet sie sich hervorragend für kreative Sommerrezepte.
Gelbe oder rote Wassermelone – gibt es Unterschiede?
Viele kennen nur die klassische rote Wassermelone. Tatsächlich gibt es aber auch gelbe Sorten.
Der größte Unterschied liegt im Fruchtfleisch:
🍉 Rote Wassermelone
kräftig rote Farbe
meist etwas süßer
enthält den natürlichen Pflanzenstoff Lycopin
🍈 Gelbe Wassermelone
sonnengelbes Fruchtfleisch
etwas milder und häufig leicht honigartig im Geschmack
sorgt optisch für eine schöne Abwechslung
Für Hunde eignen sich grundsätzlich beide Sorten. Wichtig ist vielmehr, dass sie reif, frisch und möglichst kernfrei sind.
Da wir dieses Mal eine gelbe Wassermelone gekauft haben, dreht sich unsere kleine Sommer-Reihe auf der Homepage genau um diese besondere Sorte.
Worauf sollte man achten?
Bevor eure Fellnase losnaschen darf, solltet ihr einige Punkte beachten.
✅ Schale immer entfernen.
Die grüne Schale ist sehr schwer verdaulich und kann Magen-Darm-Beschwerden verursachen und muss daher immer entfernt werden.
✅ Kerne möglichst vollständig entfernen.
Ein einzelner kleiner Kern ist meist kein Problem, größere Mengen können jedoch Verdauungsprobleme verursachen. Am besten entfernt ihr daher immer alle Kerne und kauft auch gleich eine kernarme Melone, auch wenn diese teurer ist. Dies bedeutet aber weniger Arbeit für euch und kürzere Wartezeit für den Hund.
✅ Nur kleine Portionen füttern.
Auch wenn Wassermelone gesund ist, enthält sie natürlichen Fruchtzucker. Deshalb sollte sie nur als Snack angeboten werden.
✅ Langsam ausprobieren.
Hat euer Hund noch nie Wassermelone gefressen, beginnt am besten mit einem kleinen Stück und beobachtet, ob sie gut vertragen wird.
Welche Hunde sollten nur wenig Wassermelone bekommen?
Für die meisten gesunden Hunde ist Wassermelone gut geeignet. Hunde mit Übergewicht oder Erkrankungen, bei denen der Tierarzt eine besondere Ernährung empfohlen hat, sollten jedoch nur kleine Mengen erhalten. Im Zweifel fragt ihr am besten euren Tierarzt, bevor ihr neue Lebensmittel in den Speiseplan aufnehmt.
Emmas Tipp für heiße Sommertage
An besonders warmen Tagen frieren wir gerne kleine Wassermelonenstücke ein oder pürieren sie mit Naturjoghurt. So entstehen im Handumdrehen leckere Erfrischungen, die Emma besonders gerne schleckt.
In den nächsten Tagen zeigen wir euch deshalb mehrere einfache Rezepte, die ihr mit wenigen Zutaten selbst zubereiten könnt. Vom cremigen Hundeeis über fruchtige Gummibärchen bis hin zu einem erfrischenden Smoothie und sogar einer sommerlichen Hundetorte.
🐾 Emmas Urteil
Ich wusste gar nicht, dass gelbe Wassermelonen so lecker sind! Besonders gut schmecken sie mir schön gekühlt nach einer Wanderung. Aber Frauchen sagt immer: Erst werden die Kerne entfernt und dann darf ich endlich naschen. Ich freue mich schon auf die vielen Wassermelonen-Rezepte, die wir in den nächsten Tagen ausprobieren!
Ausblick auf Emmas Wassermelonen-Woche
Dies ist der erste Teil unserer kleinen Sommer-Serie. In den kommenden Tagen erwarten euch viele leckere und hundefreundliche Ideen rund um die Wassermelone:
🍦 Hundeeis aus gelber Wassermelone
🐻 Wassermelonen-Gummibärchen
🥤 Erfrischender Hundesmoothie
🧊 Gefrorene Trainingsleckerlis
🧺 Emmas Sommer-Snackbox
🍪 Knusprige Wassermelonen-Kekse
🍮 Cremiger Hundepudding
🎂 Sommerliche Geburtstagstorte für Hunde
Wir wünschen euch und euren Fellnasen viel Spaß beim Nachmachen und freuen uns, wenn ihr uns erzählt, welches Rezept eurem Hund am besten geschmeckt hat!
Manchmal braucht es gar keine riesige Wanderung, um einen richtig schönen Tag draußen zu erleben. Genau so war es bei unserer Runde um den Oderteich im Nationalpark Harz. Direkt am Oderteich befindet sich ein großer Parkplatz, von dem aus man gleich starten kann.
Schon am Start hat uns die besondere Atmosphäre dieser Ecke des Harzes gefallen: ruhiges Wasser, dichter Wald und überall kleine Entdeckungen am Wegesrand. Emma war natürlich sofort im Schnüffelmodus und musste jeden neuen Geruch genau untersuchen.
Der Rundweg um den Oderteich ist mit seinen etwa 4,5 Kilometern eine entspannte Tour, die trotzdem jede Menge Abwechslung bietet. Der Oderteich ist Teil der Oberharzer Wasserwirtschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe. Er ist die älteste Talsperre des Harzes und war ca. 170 Jahre auch die größte Talsperre Deutschlands.
Während unserer Wanderung entdeckten wir einen kleinen Wasserfall, der auf den ersten Blick ganz natürlich wirkt. Tatsächlich ist er Teil der historischen Wasserwirtschaft des Oderteichs. Das Wasser fließt durch ein altes, gemauertes Gerinne und stürzt anschließend über die Felsen ins Tal. Gerade diese Mischung aus beeindruckender Natur und jahrhundertealter Ingenieurskunst macht den Oderteich zu einem ganz besonderen Ausflugsziel.
Der Weg führt vorbei am Wasser, durch urige Waldstücke und über natürliche Pfade. Besonders schön fanden wir die Abschnitte mit den Holzstegen. Hier fühlt man sich fast ein bisschen wie auf einer kleinen Entdeckungsreise durch die Natur.
Für Emma gab es unterwegs natürlich viel zu entdecken: neue Gerüche, spannende Geräusche aus dem Wald und viele Stellen zum kurzen Innehalten. Genau diese kleinen Momente machen unsere Wanderungen so besonders. Nicht nur das Ziel zählt, sondern alles, was man unterwegs erlebt und mit Emma macht es gleich doppelt so viel Spaß.
Immer wieder entdeckten wir kleine Sandstrände entlang des Oderteichs. Wäre da nicht der dichte Harzwald im Hintergrund, könnte man fast meinen, man wäre an einem Badesee oder sogar am Meer. Für Emma waren die flachen Ufer ideal. Sie konnte problemlos ins Wasser gehen und sich nach der Wanderung abkühlen. Diese kleinen Badebuchten machen den Oderteich besonders hundefreunlich.
An einigen Stellen fiel uns auf, dass das Wasser rostrot schimmerte. Im ersten Moment waren wir etwas verunsichert und fragten uns, ob das Wasser vielleicht verschmutzt oder sogar schädlich für Emma sein könnte und haben schnell danach gegoogelt, bevor Emma ins Wasser durfte. Aber es sieht schon wirklich beeindruckend aus.
Die rötliche Färbung ist ein ganz natürliches Phänomen. Das Wasser im Harz fließt durch moorige Böden und eisenhaltiges Gestein. Gelöstes Eisen kommt dabei mit Sauerstoff in Berührung und bildet Eisenoxide, also natürlichen Rost. Dadurch entstehen die typischen rotbraunen Ablagerungen und das Wasser wirkt an manchen Stellen rostfarben.
Bei unserem Besuch im April, lag auch an einigen Stellen noch etwas Schnee, wovon Emma total begeistert war. Man hatte das Gefühl von Sommer und gleichzeitig den Winter. Ich glaube eine bessere Besuchszeit hätte es nicht geben können.
Da Emma so ein begeisterter Klettermaxe ist, fand sie es total toll, über umgefallene Bäume zu klettern und alles genau zu erkunden. Ich glaube für sie, hätte der Tag nie enden dürfen.
Der Oderteich hat eine ganz besondere Stimmung. Das Wasser liegt ruhig zwischen den Bäumen, während der Wald zeigt, wie sich die Natur im Nationalpark entwickeln darf. Alte Fichten, Totholz und junge Pflanzen gehören hier zum natürlichen Wandel des Waldes dazu.
Bei der Wanderung über die Wege, hat man immer wieder einen tollen Blick auf den Oderteich. Egal von welcher Seite man ihn sich anschaut, er ist einfach wunderschön und beeindruckend. Emma hat sogar einen kleinen Schneemann gefunden, worüber sie sich sehr gefreut hat.
Es kamen immer wieder Holzstege, die zum Teil nicht enden wollten. Aber bei dem vielen Moor rund um den Oderteich ist das nötig und Emma hat viel Spaß dabei. Wenn einem jemand entgegen kommt, muss man etwas balancieren, aber wir hatten Glück und am späten Nachmittag, war nicht mehr so viel los.
Während unserer Wanderung entdeckten wir den Frau-Holle-Baum, mit einer Informationstafel über Frau Holle und den nordischen Gott Odin. Der Harz ist seit Jahrhunderten für seine Sagen und Mythen bekannt. Während wir die Geschichte lasen, war Emma natürlich viel mehr damit beschäftigt, den Baum ausgiebig zu beschnüffeln. Wer weiß, vielleicht hat sie dort ihr ganz eigenes kleines Abenteuer erlebt.
Zum Ende der Wanderung kamen wir noch an der historischen Striegelanlage, der Ausflut und mehreren Granitobelisken vorbei. Die Granitobelisken sind historische Grenz- bzw. Vermessungssteine. Die Ausflut ist der historische Ablauf des Oderteichs. Von hier aus wurde das Wasser früher kontrolliert weitergeleitet, um den Bergbau im Harz mit Wasserkraft zu versorgen. Die historische Striegelanlage hielt früher Treibgut wie Äste und Laub zurück, damit das Wasser ungehindert weiterfließen konnte.
Unser Fazit zur Wanderung um den Oderteich
Der Oderteich ist eine wunderschöne kleine Wanderung für alle, die eine entspannte Runde in beeindruckender Natur suchen. Auch mit Hund macht die Strecke richtig Spaß. Es gibt viele spannende Gerüche, abwechslungsreiche Wege und jede Menge Natur zum Erkunden. Wir können euch den Besuch wirklich sehr empfehlen.
Wir haben ca. 1,5 Stunden für die Wanderung um den Oderteich benötigt. Emma würde die Runde auf jeden Fall wieder laufen und wir auch. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma mit Familie.
Hallo Freunde, auf unserer Harz-Tour, durfte ein Besuch von Osterode am Harz natürlich auch nicht fehlen. Osterode am Harz ist eine kleinere Stadt im Landkreis Göttingen, in Niedersachsen. Die Stadt hat zusammen mit allen Ortsteilen ca. 21.500 Einwohner.
Tour durch Osterode am Harz
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz der Schachtruppvilla und sind von dort auf unsere Tour gestartet. Die Schachtruppvilla zählt zu den bekanntesten Bauwerken Osterodes, wird aber derzeit saniert. Sie wurde ab 1819 im klassizistischen Stil erbaut. Bei den Einwohnern heißt sie liebevoll Kaffeemühle, wegen ihres Aussehens.
Der Piller Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt in der Osteroder Innenstadt. Er erinnert an die enge Verbindung der Stadt mit dem Harz und den umliegenden Höhenzügen. Der Brunnen entstand als modernes Schmuckelement des Stadtbildes und trägt den Namen des Piller, einer Erhebung im westlichen Harzvorland.
Direkt am Kurpark, der mit seinen vielen Bänken zum verweilen einlädt, befindet sich die Stadthalle Osterode. Der Bau wurde 1973 fertig gestellt und bietet Platz für Konzerte, Theateraufführungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen.
Auf dem Weg durch die Stadt hat Mama diese wunderschönen Kirschbäume mit den Kirschblüten gesehen und war hin und weg. Sie wollte unbedingt ein Bild davor mit mir haben. Daher kommt ihr auch in den Genuss der wunderschönen Blüten am Baum.
Weiter ging es zur historischen Stadtmauer aus dem Jahr 1233. Sie umschloss die Alt- und die Neustadt auf 1,7 km Länge. Zur Befestigungsanlage gehörten vier Stadttore sowie mehrere Wehrtürme, von denen einige Abschnitte erhalten geblieben sind. Die Mauer wurde überwiegend aus Bruchstein errichtet und diente dem Schutz der Stadt. Im 19. Jahrhundert mussten die Stadttore Platz für den Verkehr machen.
Am Posthof befindet sich das Fachwerk Modellhaus. Hier sieht man den Aufbau und die Bauweise eines traditionellen Fachwerkhauses. Nach dem Stadtbrand von 1545 wurde ein Großteil der Altstadt in Fachwerkbauweise wieder aufgebaut. Heute befinden sich innerhalb des Stadtmauerrings rund 300 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen. Von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock.
Bei unserer Tour durch die Stadt, kamen wir an den Straßen Langer- und Kurzer Krummer Bruch vorbei. Dies sind historische Straßen in der Fachwerkstadt, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Der Name Bruch deutet darauf hin, dass dies hier mal ein sumpfiges Gebiet gewesen sein muss.
Das Ritterhaus wurde 1660 als Fachwerkhaus errichtet. Seinen Namen verdankt es der geschnitzten Ritterfigur an der Gebäudeecke. Seit 1936 befindet sich hier das Museum im Ritterhaus. Auf drei Etagen informiert es über die Stadtgeschichte, das Handwerk, die frühe Industrie und das Leben im Harz. Das Ritterhaus gehört heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Altstadt.
Die Schlosskirche St. Jacobi zählt zu den ältesten Kirchen Osterodes. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Kapelle. Die heutige Kirche entstand durch einen Umbau im Jahr 1751. Bei diesem erhielt sie barocke Elemente wie eine große Empore und ein hölzernes Tonnengewölbe. Heute wird die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern aufgrund ihrer hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt.
In der Straße Rollberg 26, sind wir auf ein ehemaliges Ackerbürgerhaus im Fachwerkbau aufmerksam geworden. Das Haus hat eine wunderschöne Fassade mit Flechtbandmuster, Fächerrosetten und Narrenköpfen.
Der Rollberg gehört zu den ältesten Straßen Osterodes und beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Viele Gebäude entstanden nach dem verheerenden Stadtbrand von 1545, der große Teile der Stadt zerstörte. Typisch für die Häuser sind ihre reich verzierten Fachwerkfassaden mit geschnitzten Balken, Inschriften und kunstvollen Streben.
Die Bronzestatue des Eseltreibers in der Nähe des alten Rathauses, erinnert an einen Beruf, der für Osterode von großer Bedeutung war. Esel transportierten Waren aus dem Harz, darunter Erze, Holz und andere Handelsgüter. Die Osteroder werden auch Eseltreiber genannt. Die Figur würdigt die wichtige Verbindung zwischen Bergbau, Handel und Handwerk. Die Statue ist ein beliebtes Fotomotiv.
Das Alte Rathaus gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Osterodes. Ein erstes Rathaus entstand im 14. Jahrhundert, wurde jedoch beim Stadtbrand zerstört. Der heutige Bau wurde 1552 im Renaissancestil auf den alten Grundmauern errichtet. Ursprünglich besaß das Gebäude einen reich verzierten Fachwerkgiebel, der später verschiefert wurde. Besonders bekannt ist die am Rathaus befestigte Walfischrippe, die vor Hochwasser schützen sollte.
Die St. Aegidien Marktkirche ist die historische Stadtkirche Osterodes und entstand im 13. Jahrhundert aus Bruchstein. Nach dem Stadtbrand wurde das Langhaus 1551 wieder aufgebaut. Der markante Westturm folgte 1578/79. Im Inneren beeindrucken die bemalte Kassettendecke, der frühbarocke Altar von 1660 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufständer. Bis 1936 wohnte im Turm der Türmer, der bei Bränden Alarm schlug.
Der Martin-Luther-Platz gehört zum historischen Zentrum und verdankt seinen Namen Martin Luther (1483–1546), dessen Lehren die Einführung der Reformation in Osterode beeinflussten. Rund um den Platz befinden sich mehrere denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, darunter die ehemalige Ratsapotheke. Die Ratsapotheke wurde 1574 als erste Apotheke der Stadt gegründet und zählt zu den ältesten ihrer Art in Niedersachsen.
Der Kornmarkt bildet seit dem Mittelalter das historische Zentrum Osterodes und war der wichtigste Handelsplatz der Stadt. Händler boten Getreide, Vieh und Waren aus dem Harz an, wodurch der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Auch heute finden hier regelmäßig Wochenmärkte, Stadtfeste und Veranstaltungen statt. Bei unserem Besuch im April, war der Kornmarkt österlich geschmückt mit vielen bunten Eiern.
Das Harzkornmagazin wurde 1722 im Auftrag des Kurfürstentums Hannover errichtet. Der langgestreckte Barockbau diente als Getreidespeicher für die Versorgung der Bergleute im Oberharz, da dort kaum Ackerbau möglich war. Nachdem der Magazinbetrieb 1911 eingestellt wurde, erhielt das Gebäude verschiedene Nutzungen. Seit 1989 dient das aufwendig sanierte Bauwerk als Rathaus der Stadt Osterode.
Die Tourist Information befindet sich in einem Turm am Harzkornmagazin. Sie ist die erste Anlaufstelle für Besucher und bietet Stadtpläne, Wanderkarten sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Wer die Geschichte der Stadt entdecken möchte, erhält hier viele nützliche Tipps und Informationen für einen gelungenen Aufenthalt.
An der Tourist Information informiert eine Gedenktafel über die Stolpersteine in Osterode. Das europaweite Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. In Osterode wurden die ersten Stolpersteine am 28. Juni 2010 verlegt. Insgesamt erinnern 14Messingsteine an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Informationstafel zeigt die Standorte der Stolpersteine.
Der Kuhhirtenturm ist einer der wenigen erhaltenen Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er entstand vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert zusammen mit der Stadtmauer und wurde aus Bruchsteinen errichtet. Seinen Namen verdankt der Turm den Kuhhirten, die früher das Vieh durch ein nahegelegenes Stadttor auf die Weiden führten.
Die katholische Kirche St. Marien wurde 1905 erbaut und entstand im neugotischen Baustil, der sich unter anderem durch spitzbogige Fenster, hohe Gewölbe und einen schlanken Kirchturm auszeichnet. Im Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster, die neugotische Ausstattung und der helle Kirchenraum.
In der Nähe der St. Marien, war unser Ausgangsparkplatz. Von dort aus ging es zum Industriedenkmal Eulenburg, welches ein paar Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Das Industriedenkmal Eulenburg gehört zu den bedeutendsten Technikmuseen der Region. Das Gebäude wurde 1910 als Textilfabrik der Firma Peters & Renner errichtet und steht beispielhaft für die Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.
Charakteristisch sind die funktionale Backsteinbauweise, große Fensterflächen und die großzügigen Produktionsräume, die viel Tageslicht für die Textilherstellung boten. Nach der Stilllegung der Fabrik blieb ein großer Teil der technischen Ausstattung erhalten. Seit 1998 beherbergt die Eulenburg das Industriedenkmal mit einer Ausstellung zur Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Osterodes.
Besucher können historische Maschinen, Werkstätten und Exponate aus der Textil-, Metall- und Papierindustrie besichtigen und erfahren, wie sich die Industrialisierung auf die Entwicklung der Stadt auswirkte.
Unser Fazit zu Osterode am Harz
Osterode ist eine schöne kleine Stadt, die viel Fachwerk bietet. Für uns Hunde bietet Osterode eine schöne Tour durch die Gassen, gerade wenn es noch früh am Morgen ist. Aber sagt Mama und Papa, sie sollen auf eure Pfötchen aufpassen, denn an manchen Ecken lagen viele Glasscherben rum, was wir nicht so schön fanden und Müll.
Sonst hat Osterode viel zu bieten, mit der historischen Stadtmauer, der Kirchen und dem alten Rathaus. Für uns ist es auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen. Die Stadttour mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hat ca. eine Stunde gedauert und wir sind 3 Kilometer gelaufen.
Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.
Hallo Freunde, Mama hat wieder in der Küche gezaubert und hat sich für mich ein leckeres Keksrezept einfallen lassen. Diesmal hat sie Johannisbeeren aus unserem Garten genommen, die haben viel Vitamin C. Daraus hat sie Johannisbeere-Kokos-Kekse gebacken. Die sind so lecker, probiert sie unbedingt aus. Ich hätte ja fast die ganze Backmatte leer gegessen und Mama’s Foto, da war die Hand schneller leer als sie knipsen konnte.
Zutaten:
130g Buchweizenmehl
25g Kokosraspel/Kokosflocken
1 Hühnerei
75g rote Johannisbeeren
150 ml Wasser (je nach gewünschter Konsistenz)
1 EL Kokosöl
Zubereitung:
Gebt die Johannisbeeren (TK oder frische) mit dem Kokosöl, dem Ei und dem Wasser in einen Mixer und lasst alles fein pürieren.
Füge nun das Buchweizenmehl und die Kokosraspeln hinzu und mixe die Masse erneut durch. Sollte eure Masse noch zu fest sein, gebt etwas Wasser hinzu.
Den flüssigen Teig (wie Waffelteil) auf die Backmatte geben und verstreichen.
Backt die Kekse für 35-40 Minuten bei 165°C Umluft oder bei 150°C Ober-/Unterhitze.
💡 Tipp: Johannisbeeren sind gut für Hunde, da sie reich an Vitamin C und Ballaststoffen sind. Ihr solltet aber gerade Hunden mit einem empfindlichen Magen nicht zu viel davon geben, das sie harntreibend wirken können. Achtet darauf, dass Hunde keine Blätter oder Stiele der Johannisbeeren essen.
Um die Kekse haltbar zu machen, solltet ihr sie in einem Dörrautomat für 6 Stunden bei 45 Grad trocknen lassen. So halten sie sich 1-2 Wochen. Ansonsten könnt ihr die übrigen Kekse einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.
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Hallo Freunde, diesmal sind wir auf einen tollen Wanderweg im Harz aufmerksam geworden. Er heißt Naturmythenpfad, ist bei Braunlage und hat 9 verschiedene Stationen, die es auf 4km zu entdecken galt. Da es direkt dort keinen Parkplatz gab, haben wir etwas weiter weg geparkt, am Sportplatz von Braunlage und sind zum Startpunkt gelaufen.
Ich hatte richtig viel Bock auf die Wanderung und war gut gelaunt. Es ging vorbei an kahlen Wäldern, entlang an schönen Wegen, bis wir im Nationalpark Harz angekommen waren. Von dort dauerte es noch ein kleines Stück, bis zum Infopoint. Dort hat mich gleich ein böser Wolf erwartet und ich dachte, was soll das denn? Dann habe ich meinen Königinnen Thron gesehen und mein frecher Papa, hat mir den Platz einfach geklaut.
Auf den Spuren alter Mythen durch den Harz
Wenn man an den Harz denkt, kommen einem schnell Hexen, Sagen und geheimnisvolle Wälder in den Sinn. Genau darum dreht sich auch der Naturmythenpfad in Braunlage. Der Rundweg verläuft durch den Nationalpark Harz und verbindet Natur mit alten Geschichten und interaktiven Stationen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr lädt der Weg dazu ein, stehen zu bleiben, den Wald bewusst wahrzunehmen und sich auf die kleinen Dinge einzulassen.
Auf dem Wanderweg gibt es immer wieder Hinweisschilder, wo man dem Naturmythenpfad folgen muss. Ein verlaufen ist fast unmöglich, wenn man darauf achtet.
Station 1 – Der Wolf
Die erste Station widmet sich einem Tier, das kaum ein anderes die Menschen über Jahrhunderte so fasziniert und gleichzeitig verunsichert hat: dem Wolf.
In Märchen ist er oft der Bösewicht. In der Realität gehört er jedoch ganz selbstverständlich zur Natur und kehrt inzwischen auch wieder in viele Regionen Deutschlands zurück. Genau mit diesem Gegensatz beschäftigt sich die erste Station. Auf der ersten Station musste ich kurze einen bösen Mann wegputzen, der dort einfach aufgetaucht ist. Dem hab ich es so richtig gezeigt.
Ich hab mich allerdings weniger für alte Mythen interessiert, sondern eher für die vielen Wildgerüche entlang des Weges. Immer wieder blieb ich stehen, schnupperte aufmerksam ins Unterholz und schaute neugierig zwischen die Bäume. Man konnte sich gut vorstellen, dass hier nachts tatsächlich Wildtiere unterwegs sind.
Diese Station regt zum Nachdenken an: Wer hat eigentlich vor wem Angst? Der Mensch vor dem Wolf oder der Wolf vor dem Menschen? Zudem werden einem hier die Eigenschaften eines Wolfes aufgezeigt.
Station 2 – Märchen und Sagen
Nur wenige Schritte weiter taucht man tiefer in die Welt der Harzer Sagen ein.
Der Harz gehört zu den sagenreichsten Regionen Deutschlands. Hexen, Berggeister, geheimnisvolle Wesen und verwunschene Wälder gehören hier seit Jahrhunderten zur Kultur.
Während wir die Informationstafeln lasen, wirkte der Wald fast ein wenig geheimnisvoll. Sonnenstrahlen fielen durch die hohen Bäume, der Wind bewegte die Äste und irgendwo klopfte ein Specht.
Ich ließ mich davon natürlich überhaupt nicht beeindrucken. Für mich war jeder neue Geruch spannender als jede Sage. Trotzdem passt diese Station wunderbar in die Umgebung, denn gerade dieser Wald besitzt eine ganz besondere Atmosphäre.
Station 3 – Der Baum
Bäume begleiten uns auf jeder Wanderung. Oft laufen wir einfach an ihnen vorbei.
Diese Station zeigt, welche Bedeutung Bäume früher für die Menschen hatten. Sie galten als Kraftorte, Schutzspender und Symbole des Lebens. Manche Baumarten wurden sogar verehrt.
Wenn man einen Moment innehält und nach oben schaut, versteht man schnell, warum. Die mächtigen Stämme, das Licht zwischen den Ästen und die Ruhe des Waldes sorgen automatisch dafür, dass man langsamer wird.
Ich hatte währenddessen wieder ganz andere Prioritäten. Jeder Baum musste ausgiebig beschnuppert werden, denn immerhin hatte ich hier meine ganz eigene „Waldzeitung“. Zum Ende der 3. Station, gab es einen kleinen Bach. Dort konnte ich meine Pfötchen kühlen und Schlappi machen.
Station 4 – Der Bach
Langsam näherten wir uns dem Wasser, einem größeren Bach als wir kurz vorher gesehen hatten.
Das leise Plätschern des Baches begleitete uns bereits einige Meter vorher. Zwischen Steinen und Wurzeln schlängelte sich das klare Wasser durch den Wald.
Früher entstanden rund um solche Orte viele Geschichten über Wassergeister und Nymphen. Tatsächlich besitzen Bäche eine besondere Ruhe. Man setzt sich automatisch für einen Moment auf einen Stein und hört einfach nur zu.
Ich war sofort begeistert, denn Wasser bedeutet für mich immer Abenteuer. Vorsichtig erkundete ich das Ufer und beobachtete aufmerksam die fließenden Wellen. Papa hat so ein komisches Musikinstrument gefunden und hat damit Geräusche gemacht. Das fand ich gar nicht lustig und hab ihn geschimpft wie eine verrückte, damit er aufhört.
Station 5 – Der Silberteich
Für uns war der Silberteich ohne Frage einer der schönsten Orte der gesamten Wanderung. Gerade für Hunde ist der Silberteich eine tolle Station, um baden zu gehen. Man kommt hier flach ins Wasser und kann ohne Probleme rein und raus gehen.
Der kleine Waldsee liegt ruhig zwischen den Bäumen und wirkt fast wie aus einem Märchen. Je nach Wetter spiegeln sich Himmel und Wald im Wasser und schaffen eine ganz besondere Stimmung. Der Silberteich hatte für uns etwas magisches.
Hier haben wir eine längere Pause eingelegt. Ich bekam etwas zu trinken und konnte sich im Schatten ausruhen, während wir den Blick über den Teich schweifen ließen.
Wer gerne fotografiert, sollte sich hier etwas mehr Zeit nehmen. Rund um den Silberteich ergeben sich immer wieder wunderschöne Motive. Egal ob Spiegelungen auf dem Wasser, kleine Details am Ufer oder weite Landschaftsaufnahmen. Das schönste Motiv für Mama und Papa, war natürlich ich.
Station 6 – Naturgewalten
Nach der ruhigen Stimmung am Silberteich beschäftigt sich die nächste Station mit den Kräften der Natur, also ging es für uns weiter zu dieser Station. Aber Frauchen war kaum vom Silberteich wegzukriegen, daher musste ich ein bisschen Druck machen.
Wind, Regen, Sturm und Schnee formen den Harz seit Jahrtausenden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Landschaft durch Trockenheit und den Borkenkäfer stark verändert. An einigen Stellen sieht man deutlich, wie sich der Wald verändert und langsam wieder neu entsteht.
Diese Station erinnert daran, dass die Natur ständig im Wandel ist, unabhängig davon, ob Menschen eingreifen oder nicht. Ich war ganz frech und habe mich hier einfach auf den Tisch gesetzt, da ich genau zwischen Mama und Papa sitzen wollte, aber verratet mich bitte nicht.
Station 7 – Der Wald
Jetzt befindet man sich mitten im Nationalpark Harz, bei der Station Wald. Hier gibt es Stelen aus Holz, mit vielen Botschaften z.B. von Caesar.
Hier wird deutlich, dass ein Wald viel mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen. Moose, Pilze, Insekten, Vögel und unzählige andere Lebewesen bilden gemeinsam ein riesiges Ökosystem.
Je länger wir unterwegs waren, desto ruhiger wurde es. Man hörte fast nur noch Vogelstimmen und das Rascheln der Blätter. Irgendwann kamen wir wieder an einen Bach. Über den konnte man drüber balancieren, wenn man es sich zutraut. Also ich wäre ja sofort dabei gewesen, aber nicht meine Zweibeiner.
Ich lief entspannt voraus, blieb immer wieder stehen und wartete geduldig auf die anderen beiden. Solche Momente mögen wir besonders, denn genau dafür gehen wir gemeinsam wandern. Dann wartete noch ein Abenteuer auf uns, hüpfen über Seine, um zur anderen Uferseite zu gelangen. Was meint ihr, sind wir trocken geblieben?
Station 8 – Der Wunschbaum
Diese Station gehört sicherlich zu den emotionalsten des gesamten Naturmythenpfades.
Schon seit Jahrhunderten verbinden Menschen mit besonderen Bäumen Wünsche, Hoffnungen und kleine Rituale. Auch hier darf man einen Moment innehalten und sich etwas wünschen.
Ob Wünsche wirklich in Erfüllung gehen? Wer weiß. Schaden kann es jedenfalls nicht. Wir haben uns einfach einen Moment Zeit genommen und die Ruhe genossen. Während Mama und Papa den Baum haben auf sich wirken lassen, habe ich die Zeit für eine kleine Verschnaufpause genutzt. Natürlich habe ich mir auch was gewünscht und zwar das nächste Leckerli.
Station 9 – Das Labyrinth
Die letzte Station bildet gleichzeitig den Abschluss der Wanderung, bzw. der letzten Station, den wir mussten ja noch zum Auto zurück.
Ein Labyrinth steht seit jeher für den eigenen Lebensweg. Anders als ein Irrgarten besitzt es keine Sackgassen. Es führt Schritt für Schritt zum Mittelpunkt und wieder hinaus.
Nach den vielen Eindrücken des Weges ist das ein schöner Abschluss. Auch ich marschierte neugierig mit Papa hindurch und fand das kleine Abenteuer sehr spannend.
Unser Fazit
Der Naturmythenpfad ist keine Wanderung, bei der Höhenmeter oder Gipfel im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um das bewusste Erleben der Natur.
Uns hat besonders gefallen, dass sich der Weg hervorragend mit Hund laufen lässt und durch die neun Stationen nie langweilig wird. Überall gibt es etwas zu entdecken, für uns Hunde genauso wie für Menschen.
Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, findet hier nicht nur schöne Fotomotive, sondern auch viele kleine Momente, die in Erinnerung bleiben. Unsere Wanderung war ca. 6km lang, da wir noch zum Parkplatz laufen mussten.
Unsere Bewertung
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Länge: ca. 4 km Schwierigkeit: leicht Für Hunde geeignet: Ja, absolut. Besonders außerhalb der Ferien ist der Weg angenehm ruhig. Da der Rundweg durch den Nationalpark Harz führt und Wildtiere vorkommen können, empfehlen wir, Hunde angeleint zu führen.
Wir würden den Naturmythenpfad jederzeit wieder besuchen, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit. Denn wir sind sicher: Im Herbst, wenn sich die Blätter färben oder Nebel zwischen den Bäumen hängt, wirkt dieser Ort noch einmal ein ganzes Stück geheimnisvoller. Wir waren im April dort.
Hallo Freunde, diesmal haben wir uns auf eine tolle Tour zum Kyffhäuser-Denkmal (Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser) aufgemacht. Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von 1890 bis 1896 von Bruno Schmitz und Emil Hundrieser im Monumentalstil errichtet. Bereits von weitem, sieht das Bauwerk wirklich beeindruckend aus.
Schon die Anfahrt zum Kyffhäuser war ein kleines Abenteuer. Die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch dichte Wälder immer weiter hinauf in das Kyffhäusergebirge. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf die Landschaft, und die Vorfreude auf unser Ziel wurde immer größer.
Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz „Parkplatz Burghof Kyffhäuser„, aber man sollte zeitig da sein, da dieser auch im laufe des Tages voll werden kann. Die Parkgebühren betragen für einen PKW 4 Euro pro Tag, was recht günstig ist. Die Parkgebühren sind in bar am Automaten zu zahlen.
Vom Parkplatz aus führte unser Weg über einen Wanderweg zunächst zur Unterburg. Die Wege sind schön breit und gut ausgeschildert, damit man sich nicht verlaufen kann.
Unterburg des Kyffhäuser-Denkmals
An der Unterburg wird deutlich, wie groß die ehemalige Reichsburg Kyffhausen einst gewesen sein muss. Heute sind noch zahlreiche Mauerreste erhalten, die einen ersten Eindruck von der einstigen Bedeutung der Anlage vermitteln.
Die Reichsburg Kyffhausen entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und diente der Sicherung wichtiger Handels- und Heerstraßen. Im Mittelalter gehörte sie zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen im Heiligen Römischen Reich. Auf diesem Bild sieht man den Blick in die ehemalige Kapelle der Unterburg.
Zwischen den alten Mauern ließ sich Emma natürlich nicht lange bitten und begann sofort, jeden Winkel neugierig zu erkunden. Es gab viel zu sehen und da wir ziemlich früh am Morgen hier waren, war es auch noch nicht so voll.
Mittelburg des Kyffhäuser-Denkmals
Von der Unterburg führte unser Weg bergauf und über Treppen zur Mittelburg. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive. Alte Steinmauern, historische Tore und die beeindruckende Architektur der Burgruine lassen Geschichte lebendig werden.
An vielen Stellen kann man sich gut vorstellen, wie hier vor mehreren hundert Jahren Ritter, Händler und Soldaten unterwegs gewesen sein müssen.
Oberburg des Kyffhäuser-Denkmals
Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die gesamte Anlage. Die Oberburg bildet den ältesten Teil der ehemaligen Reichsburg.
Von hier aus eröffnen sich bereits wunderschöne Ausblicke über die umliegenden Wälder und die Goldene Aue. Gleichzeitig wird deutlich, warum dieser Ort strategisch so wichtig war. Von hier ließ sich das gesamte Umland hervorragend überwachen.
Besonders faszinierend ist, dass die Oberburg bereits mehrere Jahrhunderte alt war, als das heute weithin sichtbare Kyffhäuser-Denkmal Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Hier treffen mittelalterliche Burggeschichte und die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs unmittelbar aufeinander. Hier seht ihr ein Sitzbild Kaiser Friedrichs I. „Barbarossa“
Emma genoss währenddessen vor allem die vielen neuen Gerüche, die Aussicht und die abwechslungsreichen Wege. Wer möchte kann an einer Führung teilnehmen, wobei die Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals erklärt wird. Der Eintritt wird fällig, wenn man an der Oberburg ankommt. Für Emma gab es an der Kasse ein Leckerli zur Begrüßung.
Das Kyffhäuser-Denkmal – Wahrzeichen des Kyffhäusergebirges
Schließlich erreichten wir den wohl bekanntesten Teil der Anlage, dass imposante Kyffhäuser-Denkmal. Um zum Eingang des Kyffhäuser-Denkmals zu gelangen, muss man schon eine Menge Stufen erklimmen.
Das monumentale Bauwerk wurde zwischen 1890 und 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Der Berliner Architekt Bruno Schmitz schuf hier eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands.
Besonders beeindruckend ist die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Burgruine und dem monumentalen Denkmal. Unterhalb des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. befindet sich die gewaltige Figur Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa.
Die Sage vom schlafenden Barbarossa
Kaum ein Ort in Deutschland ist so eng mit einer Sage verbunden wie der Kyffhäuser. Ob man an diese Geschichte glaubt oder nicht, sie verleiht dem Kyffhäuser bis heute seinen ganz besonderen Zauber.
Der Legende nach schläft Kaiser Barbarossa tief im Inneren des Berges an einem steinernen Tisch. Sein roter Bart wächst immer weiter und windet sich bereits mehrfach um den Tisch. Nur alle hundert Jahre soll der Kaiser erwachen und nachsehen, ob die Raben noch um den Berg kreisen. Erst wenn diese verschwunden sind, wird Barbarossa zurückkehren und eine neue Zeit des Friedens beginnen.
Hoch hinaus – 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform
Während Emma und ich uns eine kleine Verschnaufpause gönnten, machte sich mein Freund daran, den Denkmalturm zu erklimmen. Hunde sind in dem Gebäude nämlich leider nicht erlaubt. Emma hat sogar ihren Papa erkannt, der aus einem der Fenster des Denkmals zu uns geschaut hat.
Über insgesamt 247 Stufen führt eine schmale Wendeltreppe durch das Innere des rund 81 Meter hohen Bauwerks bis hinauf zur Aussichtsplattform. Schon beim Aufstieg wird deutlich, welch beeindruckende Ingenieursleistung der Bau des Denkmals Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Unten gibt es auch eine Art kleines Museum mit wundervollen Schätzen wie der Pickelhaube und der Hosenträger des Kaisers.
Die Treppen verlaufen durch das massive Mauerwerk des Turms und vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Durch kleine Fensteröffnungen fällt immer wieder Tageslicht ins Innere und gibt den Blick auf das Burggelände oder die umliegenden Wälder frei. Je höher man steigt, desto mehr wächst die Vorfreude auf den Ausblick.
Oben angekommen wird die Anstrengung schnell belohnt. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das Kyffhäusergebirge, die Goldene Aue und bei guter Fernsicht, sogar bis zum Brocken im Harz. Von hier oben wirkt die weitläufige Burgruine fast wie ein Modell, während sich die Wälder und Felder bis zum Horizont erstrecken.
Natürlich entstanden dort oben auch einige unserer schönsten Fotos. Die Perspektive aus der Turmkuppel zeigt das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Burganlage aus einem Blickwinkel, den viele Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg deshalb nicht entgehen lassen. Die 247 Stufen lohnen sich auf jeden Fall.
Ein Blick ins Burgmuseum
Nach dem Denkmal besuchten wir das Burgmuseum, welches im Jahr 1934 erbaut wurde. Es ist ein kleines Gebäude mit einem rechteckigen Raum, wo allerhand Schätze zu sehen sind. Unter anderem gibt es auch viele Schaubilder.
Hier erfährt man viel über die Geschichte der Reichsburg, archäologische Ausgrabungen und das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Fundstücke zeigen, wie die Menschen hier einst lebten und welche Bedeutung die Burg über viele Jahrhunderte hatte.
Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch auf jeden Fall und der Zutritt zum Museum, ist im Eintrittspreis bereits enthalten.
Der Bergfried (Barbarossaturm) Oberburg – Ein fantastischer Ausblick
Anschließend führte unser Rundgang weiter zum Bergfried. Der mächtige Turm zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Burganlage. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das gesamte Burggelände sowie weit hinaus über die Landschaft Thüringens.
An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Harz. Natürlich durfte auch hier ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Emma nicht fehlen. Beim Barbarossaturm gibt es für Kinder einen schönen Spielplatz. Es gibt sehr saubere Toiletten und natürlich ein Bistro, dass Kaiser Picknick, wo man sich stärken kann. Dort gibt es auch einen Museumsshop.
Dann sind wir noch auf den ehemaligen Haupteingang der Oberburg getroffen. Er wird als „Erfurter Tor“ bezeichnet. Der Durchgang ist noch original romanisch erhalten. Es ist ein einfaches Kammertor ohne Verteidigungsanlage.
Der berühmte Burgbrunnen
Bevor wir unseren Rundgang beendeten, machten wir noch Halt am bekannten Burgbrunnen. Mit einer Tiefe von rund 176 Metern gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Europas. Allein seine Ausmaße zeigen, welche enorme Leistung der Bau dieses Brunnens im Mittelalter gewesen sein muss.
Heute kann man einen Blick in den Schacht werfen und bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für eine Burg dieser Größe war.
Zurück zum Parkplatz
Vom Brunnen aus führte uns ein anderer Weg gemütlich wieder hinunter zum Parkplatz, vorbei am „Denkmal an die Kaiser Botschaft“. Das Botschaft stammt vom 17.11.1881.
Unterwegs genossen wir noch einmal die Ruhe des Waldes und warfen immer wieder einen letzten Blick zurück auf das imposante Denkmal, das hoch über den alten Burgruinen thront.
Unser Fazit
Unser Rundgang über die gesamte Anlage war weit mehr als nur ein Besuch eines Denkmals. Es war eine Reise durch über 1.000 Jahre Geschichte, von den Mauern der mittelalterlichen Reichsburg über die geheimnisvolle Barbarossa-Sage bis hin zum monumentalen Kyffhäuser-Denkmal.
Auch Emma hatte sichtlich Spaß an unserem Ausflug. Für sie waren die alten Gemäuer, die Waldwege und die vielen neuen Gerüche mindestens genauso spannend wie für uns die historischen Bauwerke. In der Region gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, die sich lohnen, wie z.B. die Barbarossahöhle.
Unser Tipp: Plant für den Besuch genügend Zeit ein. Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden, das Museum besuchen und die zahlreichen Aussichtspunkte genießen möchte, sollte mindestens drei bis vier Stunden einplanen. So lässt sich dieser geschichtsträchtige Ort ganz entspannt erleben, Schritt für Schritt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma
Für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es auch einen Shuttle der euch bis nach oben zur Oberburg fährt. Erkundigt euch vorher über die Fahrzeiten des Shuttles. Alle Infos zum Kyffhäuser-Denkmal, findet ihr hier: https://www.kyffhaeuser-denkmal.de/
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Hallo Freunde, stellt euch mal vor, bei unserem Trip im Harz (Braunlage) durfte ich doch tatsächlich einen Wanderweg aussuchen und bestimmen wo es lang geht. Gesagt getan, alle mir nach…
Also ging es für mich der Nase nach und die hat mich nicht getäuscht. Ich habe nämlich gleich einen Bauernhof gefunden, wo es lustig aussehende Alpakas gab. Da hätte ich noch stundenlang sitzen können, aber meine Zweibeiner wollten weiter.
Erst bin ich noch schön auf dem Weg geblieben, bin aber dann auf einen unbefestigten Weg abgebogen. Mama meinte da schon, oh je, wo führt uns Emma hin. Hoffentlich muss ich nicht gleich wieder den Berg runter und dann hoch.
Aber mal ehrlich, auf meinem Weg hat man doch eine schöne Aussicht über das ganze Gebiet und man konnte sogar bis in Richtung Brocken schauen. Ich fand meinen gewählten Weg schon jetzt toll.
Dann kamen wir zu einer Wiese, wo ich mich erst mal schön wälzen musste. Keine Sorge, hier gab es nur frisches Gras und nichts, womit ich mich hätte panieren können. Ach ich liebe es einfach, mich durch Wiesen zu kugeln. Das ist quasi Hundeyoga.
Mama war bei dem Blick nach unten gar nicht begeistert. Man kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber es ging steil nach unten. Da sie von den ganzen Wanderungen zuvor schon Muskelkater hatte, war sie echt nur am jammern. Was soll ich denn sagen? Ich war immerhin auch überall dabei und stell mich nicht so an.
Mir nach, ich rieche Fisch und Kuchen. Da hinter den Bäumen ist das Waldcafé Forellenteich (https://www.forellenteich-braunlage.de/). Dort sind Hunde herzlich Willkommen und man kann sogar selbstgebackene Hundekekse kaufen. Was sagen Mama und Papa: „Na wir wollten mit dir wandern und haben doch jetzt kein Geld dabei. Emma, da können wir jetzt nicht hin.“
Ihr glaubt gar nicht, wie stinkig ich gewesen bin. Da führt man die beiden schon mal zu so einem tollen Ausflugsziel und die gehen da nicht mit mir hin. Freunde, ich brauche mein eigenes Taschengeld, damit ich selber bezahlen kann. Warum kriegen nur Kinder ein Taschengeld und nicht auch Hundekinder?
Also ging es für uns wieder den Berg rauf und immerhin gab es auf der Bank eine Pause mit Schlappi und Leckerlis, die mich etwas besänftigt und meine Laune wieder angehoben haben. Mama und Papa sind ja doch gute Hundeeltern, aber das Café hätte ich trotzdem gerne besucht.
Der Anstieg war wirklich heftig und zog sich wie Kaugummi, aber irgendwann haben wir es geschafft. Auf unserem Weg waren noch andere Leute da, die zu einem Restaurant laufen wollten. Deren Kinder haben sich geweigert dort hoch zu laufen und sind auf halber Strecke umgedreht. Also für Essen klettere ich auf den Mount Everest hoch.
Irgendwann habe ich eine komische Abzweigung genommen und Mama hat das Navi angeschmissen um zu schauen, ob wir wirklich auf einem richtigen Weg sind. Das Navi meinte ja, Papa nein und Mama meinte: „Dann probieren wir es doch einfach.“ Was soll ich sagen, wir haben uns vorher über den Wanderer lustig gemacht, der sich durch die Bäume geschlagen hat und auf einmal dort raus kroch. Dann waren wir selber die Idioten und haben gelernt, hört auf Papa und nicht aufs Navi.
Aber hey, das war wieder ein richtiges Abenteuer nach meinem Geschmack. Es gibt für mich nichts schöneres als durch die Pampa zu klettern und immerhin sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet, der zu unserer Ferienwohnung führte.
Es war ein abenteuerlicher, kleiner Spaziergang, der es mit seiner Steigung aber mächtig in sich hatte. Wir sehen uns hoffentlich bei meinem nächsten Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma.
Ich bin Emma und gemeinsam mit meinem Rudel entdecke ich für euch spannende Reiseziele, teste Produkte und probiere leckere Hunderezepte und Beschäftigungsideen aus.