In der Kategorie „Reiseorte“ findet ihr Reiseberichte nach Orten sortiert von Städten bis zu besonderen Ausflugszielen. Von Deutschland über die Niederlande, bis hin zum Vereinigten Königreich uva.
Hallo Freunde, diesmal haben wir Clausthal-Zellerfeld besucht, eine Stadt im Oberharz (Niedersachsen) mit ca. 13.500 Einwohnern.
Die Stadt besteht im Zentrum aus den beiden Stadtteilen Clausthal (im Süden) und Zellerfeld (im Norden), deren ursprüngliche Stadtgebiete durch die natürliche Grenze des Zellbachs getrennt werden. Bis 1924 waren Clausthal und Zellerfeld zwei selbständige Städte.
Spaziergang mit Hund durch Clausthal-Zellerfeld
Wenn ihr Clausthal-Zellerfeld besucht, werdet ihr mit etwas Glück die Klänge der Berghornisten hören. Das Neue Berghornisten-Corps der TU Clausthal pflegt eine jahrhundertealte Bergbautradition und begleitet bis heute zahlreiche Veranstaltungen im Oberharz. Die Musik gehört einfach zum Bergbau dazu und sorgt immer wieder für eine besondere Atmosphäre.
Mitten in Clausthal-Zellerfeld befindet sich das Geburtshaus von Robert Koch. Der spätere Nobelpreisträger wurde hier im Jahr 1843 geboren und zählt bis heute zu den bedeutendsten Medizinern Deutschlands. Von hier aus begann die Geschichte eines Mannes, dessen Forschungen die Medizin nachhaltig verändert haben.
Direkt gegenüber der Marktkirche steht das historische Rathaus. Zusammen mit den umliegenden Gebäuden bildet es das Herz der Altstadt. Bei einem Stadtbrand 1725 wurde der Vorgängerbau des heutigen Rathauses schwer beschädigt und um 1730 nach Plänen des hannoverschen Hofarchitekten Tobias Henry Reetz neu erbaut
Die Marktkirche ist wohl das bekannteste Wahrzeichen von Clausthal-Zellerfeld. Sie gilt als größte Holzkirche Deutschlands und beeindruckt bereits von außen durch ihre Größe. Auch ein Blick ins Innere lohnt sich, denn dort erwartet euch ein heller und überraschend schlichter Kirchenraum. Die Kirche wurde 1642 im Barockstil aus Eichen- und Fichtenholz erbaut.
Nur wenige Schritte von der Marktkirche entfernt erinnert das Denkmal an den Geologen Friedrich Adolph Roemer (1809 – 1869). Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, die Geologie des Harzes besser zu verstehen.
Direkt auf dem Marktplatz sorgt das Wasserspiel für eine kleine Abkühlung. Gerade an warmen Tagen ist es ein beliebter Treffpunkt. Gleichzeitig erinnert es daran, wie wichtig Wasser für den Bergbau im Oberharz einst war. Leider war das Wasserspiel bei unserem Besuch aus.
Die Altstadt von Clausthal-Zellerfeld lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Zwischen den historischen Häusern entdeckt man immer wieder kleine Details, die an die lange Bergbaugeschichte erinnern. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, findet an fast jeder Ecke interessante Fotomotive.
Die Geosammlung der TU Clausthal ist ein echter Geheimtipp. Hier könnt ihr beeindruckende Mineralien, Gesteine und Fossilien bestaunen, sowie Erze aus dem Harz. Die Technische Universität Clausthal wurde 1775 gegründet. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hydraulisches Pumpenaggregat aus dem Jahre 1929 mit einer Leistung von 50KW bei 970 U/min.
Falls ihr euren Aufenthalt noch planen möchtet, lohnt sich ein kurzer Besuch in der Tourist-Information. Dort bekommt ihr Stadtpläne, Veranstaltungstipps und viele Informationen zu Wanderungen und Ausflugszielen rund um Clausthal-Zellerfeld. Zudem gibt es einen Shop mit regionalen Produkten, wie z.B. dem Schierker Feuerstein.
Im Robert-Koch-Haus erfuhr man früher mehr über das Leben des berühmten Mediziners. Die Ausstellung vermittelte einen interessanten Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit und zeigte, warum Robert Koch bis heute weltweit bekannt ist. Heute ist das Gebäude leider in Privatbesitz und man kann es nicht mehr besuchen.
Das Alte Postamt aus dem Jahr 1874 erinnert an die Zeit, als Post noch mit der Kutsche durch den Harz transportiert wurde. Das historische Gebäude fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und erzählt ein kleines Stück der langen Geschichte Clausthal-Zellerfelds.
Etwas abseits des lebhaften Marktplatzes liegt die St.-Nikolaus-Kirche mit dem Nachfolgerbau aus dem Jahre 1960. Unter dieser Kirche verläuft der Tiefe-Georg-Stollen in einer Tiefe von 290m. Der sogenannte Wasserlösungsstollen verlief 1777 bis 1799 auf einer Länge von 19km, um das Grubenwasser abzuleiten.
Direkt am Marktplatz befindet sich das ehemalige Oberbergamt. Von hier aus wurde über viele Jahrhunderte der Bergbau im Oberharz verwaltet. Das repräsentative Gebäude zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung der Bergbau einst für die gesamte Region hatte. Heute ist hier das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie untergebracht.
Silber aus den Harzer Bergwerken wurde früher direkt in Clausthal zu Münzen verarbeitet. Die ehemalige Münzstätte Clausthal, wovon es noch 2 weitere gab, ist aus dem Jahr 1726. Sie erinnert an diese wirtschaftlich bedeutende Zeit und ist seit 1950 ein Studentenwohnheim.
Die Kehrradstuben (UNESCO-Weltkulturerbe) gehören zu den Zeugnissen der Oberharzer Wasserwirtschaft. Hier standen riesige Wasserräder, die Maschinen und Förderanlagen unter Tage antrieben. Wer sich für Technik interessiert, bekommt einen guten Eindruck davon, wie ausgeklügelt der Bergbau damals organisiert war. Es ist das älteste und am längsten betriebene Bergwerk im Harz vom 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.
Der Ottiliae-Schacht erinnert an die lange Bergbautradition von Clausthal-Zellerfeld. Über viele Jahrzehnte wurden hier Erze gefördert und Gruben entwässert. Heute zeugen die erhaltenen Gebäude von der bedeutenden Bergbaugeschichte des Oberharzes und machen den Schacht zu einem interessanten Stopp auf dem Stadtrundgang. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft.
Auf den ersten Blick wirken die Lochsteine eher unscheinbar. Tatsächlich handelt es sich aber um historische Grenzsteine, die einst den Verlauf der Grubenfelder markierten. Hier sind die Markierungen für die Gruben „Alter Segen“ und „Braune Lilie„.
Die St.-Salvatoris-Kirche prägt das Zentrum von Zellerfeld. Nach mehreren Bränden wurde sie immer wieder aufgebaut und gehört heute zu den bedeutendsten Kirchen des Oberharzes. Besonders sehenswert sind der helle Innenraum und die historische Ausstattung.
Ein echter Hingucker ist die Berg-Apotheke aus dem Jahre 1674, welche auch heute noch als Apotheke genutzt wird. Ihren Spitznamen „Fratzen-Apotheke“ verdankt sie den auffälligen geschnitzten Gesichtern an der Fassade. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte unbedingt einmal nach oben schauen, denn die Figuren werden leicht übersehen.
Wer mehr über Clausthal-Zellerfeld erfahren möchte, ist hier genau richtig. Das Museum für Technik und Kulturgeschichte verbindet Stadtgeschichte, Bergbau und Alltagsleben miteinander und zeigt anschaulich, wie eng alles miteinander verbunden war. Besonders die historischen Exponate vermitteln einen guten Eindruck vom Leben vergangener Jahrhunderte.
Das Oberharzer Bergwerksmuseum bietet Führungen durch das Schaubergwerk, es hat ein Freigelände mit originalen Bergwerksanlagen, Spezialsammlungen, Sonderausstellungen und 29 Ausstellungsräume
Mitten in der Bergstraße lohnt sich ein kurzer Stopp am Glockenspiel aus 1987. Mehrmals täglich erklingen Melodien, während sich die Figuren bewegen und an die sogenannte Fahrkunst erinnern. Die Fahrkunst aus 1988 ist eine technische Erfindung, mit der Bergleute früher in die Schächte ein- und ausfahren konnten. Ein schönes Detail, das viele Besucher zunächst gar nicht entdecken.
Das Dietzelhaus zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie die Bürger Clausthals vor mehreren Jahrhunderten lebten. Besonders Liebhaber historischer Fachwerkhäuser kommen hier auf ihre Kosten.
Das ehemalige Wohnhaus des Gelehrten Caspar Calvör wird heute als Hotel „Zum Harzer“ genutzt. Von außen ist das historische Gebäude noch gut zu erkennen und erinnert an einen Mann, der sich intensiv mit der Geschichte des Harzes beschäftigte. Wichtige Besucher in dem Haus waren Georg Philipp Telemann von 1694-1698 und Gottfired Wilhelm Leibniz.
Die Glashütte zeigt eine weitere Seite der Harzer Geschichte. Neben dem Bergbau spielte auch die Glasherstellung über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle. Je nach Angebot könnt ihr den Glasbläsern sogar bei ihrer Arbeit zusehen und im angeschlossenen Laden handgefertigte Erinnerungsstücke entdecken.
Die ehemalige Münze aus dem Jahr 1601 hat heute eine ganz andere Aufgabe, als Kunsthandwerkerhof. In den historischen Gebäuden arbeiten Kunsthandwerker, die ihre Werkstätten für Besucher geöffnet haben. Hier findet ihr handgefertigte Keramik, Schmuck, Holzarbeiten und viele weitere schöne Mitbringsel. Betrieben wurde die Münze bis 1788. Hier wurden die Wildemanns-Taler und Ausbeute-Taler aus oberharzer Silber geprägt.
Der Carler Teich gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Früher diente er als Wasserspeicher für den Bergbau, heute ist er ein idyllischer Ort zum Spazierengehen und Entspannen. Gerade bei schönem Wetter lohnt sich ein kleiner Abstecher ans Wasser.
Zum Abschluss lohnt sich noch ein Blick auf das historische Wasserrad. Es macht deutlich, wie wichtig die Wasserkraft für den Bergbau war. Ohne die ausgeklügelte Wasserwirtschaft wären viele Gruben im Oberharz überhaupt nicht betrieben worden. Heute erinnert das Wasserrad an diese beeindruckende Ingenieursleistung und ist ein schönes Fotomotiv.
Wir können euch einen Besuch in Clausthal-Zellerfeld wirklich sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Es ist eine schöne kleine Stadt, mit viel Natur rund herum. Ich hatte meinen Spaß beim erkunden und ich glaube, Frauchen und Herrchen hat es auch sehr gefallen. Die Leute im Ort, mit denen man ins Gespräch kam, waren auch alle sehr nett und hilfsbereit.
Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.
Manchmal braucht es gar kein großes Abenteuer und es reicht ein schöner Weg, frische Waldluft und ein neugieriger Hund an der Seite. Genau so war unser Ausflug zur Odertalsperre im Harz. Wir haben die Ruhe genossen, die Aussicht auf den See und die kleinen Augenblicke, die einen Spaziergang besonders machen.
Die Odertalsperre liegt im Harz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naturausflüge. Der große Stausee wird von der Oder gespeist und gehört zu den bekannten Ausflugszielen der Region.
Schon bei der Ankunft war klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Das Wasser glitzerte, der Wald rundherum sorgte für eine richtig schöne Atmosphäre und Emma konnte ihre Nase kaum aus dem Boden nehmen. Jeder neue Geruch schien spannend zu sein. Egal ob Wald, Wasser oder die vielen kleinen Spuren, die andere Tiere hinterlassen haben.
Die versunkenen Brücken der Odertalsperre
Kaum jemand weiß, dass sich unter der Wasseroberfläche der Odertalsperre ein Stück Geschichte verbirgt. Bevor das Tal geflutet wurde, führten mehrere Straßen über steinerne Brücken. Heute liegen sie auf dem Grund des Stausees.
Besonders bekannt sind die Emma-Brücke, die Anna-Brücke und die Erika-Brücke. Sinkt der Wasserstand außergewöhnlich stark, tauchen einzelne Brücken wieder aus dem Wasser. Für viele Besucher ist das ein ganz besonderes Erlebnis und ein beliebtes Fotomotiv.
Was genau macht die Odertalsperre?
Viele denken, sie dient der Trinkwasserversorgung, dass stimmt jedoch nicht.
Die Odertalsperre erfüllt heute vier wichtige Aufgaben:
🚶 Naherholung: Wanderer, Radfahrer, Angler und Naturfreunde besuchen die Talsperre das ganze Jahr über.
🌊 Hochwasserschutz: Sie hält bei starken Regenfällen große Wassermengen zurück.
💧 Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben, damit die Flüsse genügend Wasser führen.
⚡ Stromerzeugung: Das Wasserkraftwerk erzeugt umweltfreundlichen Strom für rund 1.500 Haushalte.
Vor Ort gibt es einen sehr kleinen Parkplatz, der zu unserer frühen Uhrzeit noch leer war. Aber kommt man später her, gibt es quasi keine Möglichkeit mehr zu parken. Ich und Papa sind schon wieder bereit für das nächste Abenteuer und warten auf Mama, die noch weitere Fotos machen wollte, als hätte sie nicht schon genug davon. Seid gespannt, was wir noch so im Harz erkundet haben. Bis zum nächsten Mal, eure Emma.
Unser Fazit: Die Odertalsperre ist ein tolles Ziel für Hundemenschen, die Natur lieben und mit ihrem Vierbeiner einen entspannten Ausflug im Harz erleben möchten. Ein Ort zum Durchatmen, Entdecken und Pfotenlaufen.
Die Formel-1-Ausstellung gastierte in Oberhausen (OBEX). Sie wurde aufgrund der hohen Nachfrage bis zum 12.04.2026 verlängert. Sie zeigt auf über 3.000 m² seltene Exponate und Rennwagen. Da war ein Besuch als Formel 1 Fan natürlich Pflicht. Hunde sind in der Ausstellung leider nicht erlaubt, daher habe ich sie alleine mit meinem Sohn besucht.
Schon beim Betreten der Ausstellung fühlt man sich ein bisschen wie in einer anderen Welt: Motorengeräusche, glänzende Boliden, historische Helme und die Geschichten hinter den großen Namen der Formel 1. Die Ausstellung zeigt nicht nur schnelle Autos, sie erzählt von Menschen, Technik, Mut und jahrzehntelangem Rennsport. Red Bull RB168 aus 2001 und Lego Mc Laren
Die Formel-1-Ausstellung
Das Herzstück der Ausstellung sind die Rennwagen. Jeder Bolide erzählt seine eigene Geschichte: Entwicklung, technische Meisterleistung und die Suche nach jeder einzelnen Sekunde Vorsprung.
Formel 1 Auto aus Lego
Beeindruckend fand ich den aus Lego gebauten Mc Laren. Im ersten Moment dachte ich, es sei ein echtes Auto. Zudem sieht man den Red Bull RB 168 aus dem Jahr 2001, welchen Sebastian Vettel gefahren hat.
Jackie Stewart
Hier seht ihr ein besonderes Stück Formel-1-Geschichte, den Matra MS80-02 aus dem Jahre 1969. Mit diesem Wagen schrieb Jackie Stewart Motorsportgeschichte und sicherte sich seinen ersten Weltmeistertitel in der Formel 1.
Ära aus einer vergangenen Zeit
Dieses Auto stammt aus einer Ära, in der die Formel 1 noch ganz anders aussah. Die Fahrer saßen nahezu ungeschützt in ihren offenen Cockpits, während Ingenieure ständig neue Wege suchten, mehr Geschwindigkeit und bessere Straßenlage zu erreichen.
Ferrari F1-2000 – Formel-1-Bolide von Michael Schumacher
Mein persönliches Highlight als Fan war der Michael Schumacher Bereich, wo unter anderem sein Ferrari, der F1-2000 standen. Die Atmosphäre in dem Bereich war einmalig. Zwischen Anmut, Bewunderung und echten Emotionen. Es war komplett still hier drin, kein Mensch hat etwas gesagt und ich habe mich meinem Idol ziemlich nah gefühlt.
Die Strategie der Reifen
Man denkt immer, ach das sind nur Reifen, aber in der Formel 1 entscheiden Reifen über Sieg oder Niederlage. Sie müssen nicht nur möglichst viel Grip bieten, sondern auch zur Strecke, zum Wetter und zur Rennstrategie passen. Manchmal ist genau diese Entscheidung der entscheidende Moment eines Rennens.
Welche Reifen gibt es?
Ob harte oder weiche Mischung, Trockenreifen, Intermediates oder Regenreifen. Die richtige Wahl kann einen Fahrer nach vorne bringen, während andere Zeit verlieren. Besonders bei wechselhaftem Wetter wird aus der Reifenwahl ein echtes Glücksspiel.
Beispiel für eine gute Reifenwahl – Michael Schumacher
Ein legendäres Beispiel ist Michael Schumacher beim Großen Preis von Belgien 1995 in Spa. Während Regen einsetzte, blieb Schumacher auf Trockenreifen und kämpfte sich mit viel Gefühl für das Auto durch die schwierigen Bedingungen. Als die Strecke wieder abtrocknete, zahlte sich diese mutige Entscheidung aus und Schumacher gewann das Rennen. Man was habe ich damals mitgefiebert.
Videowände mit Rennmomenten
Zwischen all den Rennwagen, Helmen und Erinnerungsstücken gab es auch Videowände mit historischen Aufnahmen aus verschiedenen Bereichen der Formel 1. Sie brachten die Vergangenheit wieder zum Leben und zeigten, was hinter den glänzenden Autos wirklich steckt: Emotionen, Erfolge, Dramen und unvergessliche Rennmomente.
Strategie die über Sieg oder Niederlage entscheidet
Während die Zuschauer nur die schnellen Runden sehen, entscheidet im Hintergrund ein riesiges Team aus Ingenieuren und Strategen über Reifenwahl, Boxenstopps und den perfekten Zeitpunkt für jede Entscheidung. Im Bereich der Strategie erfährt man, wie damit ein Rennen gewonnen werden kann.
Die Legenden der Formel 1 – die Menschen hinter dem Mythos
Formel 1 besteht nicht nur aus schnellen Autos und technischen Meisterleistungen. Es sind vor allem die Fahrer, die diesen Sport geprägt haben. In der Ausstellung wurden einige der größten Namen der Motorsportgeschichte mit beeindruckenden Büsten gewürdigt.
Jeder dieser Fahrer steht für eine eigene Ära, besondere Erfolge und unvergessliche Momente. Namen wie Ayrton Senna, Michael Schumacher, Niki Lauda, Alain Prost oder Jackie Stewart sind bis heute eng mit der Geschichte der Formel 1 verbunden.
Die Gesichter erzählen Geschichten von Siegen, Rückschlägen, Mut und Leidenschaft. Hinter jedem Helm steckt ein Mensch, der bereit war, immer wieder an die Grenzen des Möglichen zu gehen.
Ayrton Senna – eine Legende, die bis heute berührt
„If you no longer go for a gap you are no longer a racing driver.“ – Ayrton Senna Dieses Zitat zeigt sehr gut, was viele Rennfahrer auszeichnet: den Mut, im entscheidenden Moment eine Chance zu nutzen und an die eigenen Grenzen zu gehen.
Kaum ein Fahrer hat die Formel 1 so geprägt wie Ayrton Senna. Der Brasilianer galt als einer der talentiertesten und leidenschaftlichsten Rennfahrer seiner Zeit. Mit seinem außergewöhnlichen Gefühl für das Auto, seinem unbedingten Siegeswillen und seiner beeindruckenden Leistung bei schwierigen Bedingungen wurde er zu einer Ikone des Motorsports.
Sein tragischer Unfall beim Großen Preis von San Marino 1994 beendete viel zu früh die Karriere eines Fahrers, der für viele bis heute unvergessen bleibt.
Damon Hill und Jacques Villeneuve
Die Rennanzüge von Damon Hill und Jacques Villeneuve erinnern an eine besondere Zeit der Formel 1 in den 1990er Jahren. Beide Fahrer wurden Weltmeister und prägten eine Ära, in der Technik, Mut und fahrerisches Können immer wieder neu ausgelotet wurden.
Damon Hill wurde 1996 mit Williams-Renault Formel-1-Weltmeister und trat damit in die Fußstapfen seines berühmten Vaters Graham Hill. Sein Weg an die Spitze war außergewöhnlich, denn er begann seine Karriere vergleichsweise spät und kämpfte sich dennoch bis zum Weltmeistertitel.
Jacques Villeneuve holte nur ein Jahr später, 1997, ebenfalls im Williams-Renault, den Weltmeistertitel. Der Kanadier war bekannt für seinen aggressiven Fahrstil und seinen Mut zu riskanten Manövern.
Der Fahrer im Mittelpunkt – Rennanzüge erzählen Geschichten
Neben den beeindruckenden Rennwagen gab es in der Ausstellung einen Bereich, der die Menschen hinter dem Motorsport in den Mittelpunkt stellte: Fahrer in ihren originalgetreuen Rennanzügen, mit Helm, Handschuhen und Schuhen.
Jede Kombination erzählt ihre eigene Geschichte. Die Farben, Logos und Designs spiegeln nicht nur die Teams und Sponsoren wider, sondern erinnern auch an bestimmte Epochen der Formel 1. Von den frühen Jahren des Sports bis zur modernen Zeit sieht man, wie sich Material, Sicherheit und Ausrüstung über die Jahrzehnte verändert haben.
Besonders spannend ist der Blick auf die unterschiedlichen Generationen von Fahrern. Legenden wie Michael Schumacher stehen dabei für eine Ära, in der die Formel 1 weltweit Millionen Fans begeisterte und der Kampf um jede Tausendstelsekunde immer weiter perfektioniert wurde.
Die Regeln hinter den Rennen
Auf den ersten Blick geht es in der Formel 1 darum, wer am schnellsten über die Ziellinie fährt. Doch hinter jedem Rennen steckt ein umfangreiches Regelwerk, das den gesamten Ablauf bestimmt.
Von der Startaufstellung über Überholmanöver bis hin zu Boxenstopps und Strafen. Jede Entscheidung kann den Ausgang eines Rennens beeinflussen. Auch Themen wie Flaggen, Sicherheitsregeln und technische Vorgaben sorgen dafür, dass Fahrer und Teams unter möglichst fairen Bedingungen gegeneinander antreten.
Besonders spannend ist, wie sich die Regeln im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Was früher möglich war, ist heute oft aus Gründen der Sicherheit oder Chancengleichheit nicht mehr erlaubt. Die Formel 1 entwickelt sich ständig weiter, nicht nur bei den Autos, sondern auch bei den Regeln.
Helme – die persönlichen Markenzeichen der Fahrer
Kaum ein Gegenstand ist in der Formel 1 so eng mit einem Fahrer verbunden wie sein Helm. Während das Auto das Ergebnis von Technik und Teamarbeit ist, trägt der Helm die ganz persönliche Handschrift des Menschen dahinter.
In diesem Bereich der Ausstellung wurden Helme verschiedener ehemaliger Formel-1-Piloten gezeigt. Viele Designs sind sofort wiederzuerkennen: bestimmte Farben, Muster oder Symbole wurden über Jahre hinweg zu einem Markenzeichen ihrer Fahrer. Auch Michael Schumacher ist bekannt für seine tollen Helmdesigns und man war jede Saison gespannt, wie diesmal sein Helm aussieht.
Doch ein Helm ist nicht nur ein Wiedererkennungszeichen. Er ist eines der wichtigsten Sicherheitsbauteile im Motorsport und hat sich über die Jahrzehnte stark weiterentwickelt. Materialien, Schutzsysteme und Technik wurden immer weiter verbessert, um die Fahrer bei extremen Geschwindigkeiten bestmöglich zu schützen.
Mercedes W154 – Rennsportgeschichte aus den 1930er-Jahren
Zu den ältesten und beeindruckendsten Fahrzeugen der Ausstellung gehörte der Mercedes W154. Der silberne Rennwagen stammt aus den späten 1930er-Jahren und erinnert an eine Zeit, in der der Motorsport noch in seinen frühen Jahren stand.
Mit seinem langen Aufbau, den freistehenden Rädern und dem offenen Cockpit unterscheidet er sich deutlich von den modernen Formel-1-Boliden. Gleichzeitig wird beim Anblick des Fahrzeugs deutlich, wie mutig die Rennfahrer dieser Epoche gewesen sein müssen. Sicherheitszellen, moderne Helme oder die heute selbstverständlichen Schutzsysteme gab es damals noch nicht.
Der W154 war einer der erfolgreichsten Rennwagen seiner Zeit und wurde unter anderem von Fahrern wie Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch pilotiert. Er gehört zu den berühmten „Silberpfeilen“, die den internationalen Motorsport in den 1930er-Jahren dominierten.
Wenn ein Rennwagen zur Geschichte wird – das Unfallauto von Romain Grosjean
Ein besonders eindrucksvolles Ausstellungsstück ist kein glänzender Siegerwagen, sondern ein stark beschädigtes Rennfahrzeug: das Wrack des Haas VF-20 von Romain Grosjean aus dem Jahr 2020. Bei diesem Anblick wurde einem gleich ganz anders.
Der Unfall beim Großen Preis von Bahrain gehört zu den dramatischsten Momenten der jüngeren Formel-1-Geschichte. Nach einem schweren Einschlag ging das Auto sofort in Flammen auf. Dass Grosjean diesen Unfall überlebte, war auch ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Formel 1 verändert hat. Der Halo-Schutzbügel, moderne Materialien und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass Fahrer heute deutlich besser geschützt sind als in früheren Zeiten.
Man sieht hier nicht nur Metall und Carbonreste, sondern ein Stück Formel-1-Geschichte, Glücklicherweise mit einem guten Ausgang.
Die Geschichte der Formel 1 – Jahrzehnte voller Teams und Legenden
Ein spannender Bereich der Ausstellung zeigt die Entwicklung der Formel 1 über viele Jahrzehnte. Das große Diagramm macht sichtbar, wie sich die Teams im Laufe der Zeit verändert haben. Manche verschwanden wieder, andere prägten ganze Epochen.
Man sieht, welche Rennställe über viele Jahre Teil der Formel-1-Geschichte waren und wann bestimmte Teams ihre großen Erfolgsphasen hatten. Ferrari begleitet die Formel 1 seit den Anfangsjahren, während Teams wie McLaren, Williams, Mercedes oder Red Bull jeweils ihre eigenen Kapitel geschrieben haben.
Arrows A8-BMW – Christian Danner im Turbo-Zeitalter der Formel 1
Ein weiteres spannendes Fahrzeug der Ausstellung ist der Arrows A8-BMW aus dem Jahr 1986. Heute kennen viele Christian Danner als Formel-1-Experten und Kommentator, doch bevor er am Mikrofon die Rennen analysierte, saß er selbst im Cockpit eines Formel-1-Wagens.
Der Arrows A8 stammt aus einer besonders faszinierenden Zeit der Formel 1: der Turbo-Ära. Die Fahrzeuge waren leicht, extrem schnell und wurden von leistungsstarken Turbomotoren angetrieben. Der BMW-Motor im Arrows gehörte zu den beeindruckenden Triebwerken dieser Epoche.
Christian Danner übernahm 1986 das Cockpit bei Arrows und holte mit diesem Team beim Großen Preis von Österreich einen sechsten Platz.
Michael Schumacher – eine Ära der Formel 1
Kaum ein Name ist so eng mit der modernen Formel 1 verbunden wie Michael Schumacher. Für viele Fans prägte er eine ganze Generation des Motorsports und wurde zu einer der größten Persönlichkeiten der Rennsportgeschichte. Seine Zeit bei Ferrari war geprägt von außergewöhnlichem Erfolg, unzähligen Rekorden und sieben Weltmeistertiteln.
Das Bild vom jubelnden Fahrer nach einem Sieg zeigt genau diese Emotion, die den Motorsport ausmacht. Hinter einem Pokal oder einem Siegerfoto stehen nicht nur die Sekunden auf der Strecke, sondern jahrelange Arbeit, Teamgeist und der Wille, immer wieder besser zu werden.
Ich habe in den 1990ern eine intensive Zeit mit meinem Vater erlebt, da ich mit ihm die Rennen, auch mitten in der Nacht, schauen durfte. Mein erstes Rennen habe ich 1992 mit meinem Vater geschaut und war sofort ein Fan von Michael Schumacher. Papa, für diese tolle Erfahrung und die verbrachte Zeit mit dir, danke ich dir sehr!
Wall of Fame der Rennstars
Nach dem Ausstellungsbereich gibt es eine „Wall of Fame“ der bekanntesten Formel 1 Piloten aus verschiedenen Jahren. Hier kann man sich zu seinem Idol stellen und ein gemeinsames Foto machen.
Shoppingglück für Formel-1-Fans
Kurz vor dem Ausgang aus der Formel-1-Ausstellung, gibt es noch einen Shop, wo man sich Caps, Trikots, Bücher und viele weitere Fanartikel kaufen kann. Hunde dürfen zwar nicht mit in die Ausstellung, aber es gibt trotzdem Hundespielzeug in Form eines Formel-1-Autos zu kaufen, was ich eine tolle Idee fand. Leider wurde unser Geldbeutel hier auf eine harte Probe gestellt.
Wo ist die Formel-1-Ausstellung nach Oberhausen zu finden?
Mittlerweile gastiert die Formel-1-Ausstellung in München (Deutschland). Du findest sie im Pineapple Park (einem ehemaligen Paketpostamt). Die Ausstellung bleibt dort bis zum 14.09.2026. Ein Teil der Ausstellung wurde verändert, was z.B. die Autos angeht. Wo die Ausstellung nach München zu sehen ist, wurde noch nicht kommuniziert.
Unser Fazit zum Besuch der Formel-1-Ausstellung
Wir können euch einen Besuch der Formel-1-Ausstellung wirklich sehr empfehlen, denn wir waren einfach nur absolut begeistert. Es war nicht einfach nur eine Ausstellung mit alten Rennwagen, sondern eine spannende Reise durch die Geschichte des Motorsports.
Für uns war die Ausstellung informativ, beeindruckend und mit vielen Gänsehautmomenten verbunden. Ein Besuch, der nicht nur Motorsportfans begeistert, sondern allen zeigt, was hinter der Faszination Formel 1 wirklich steckt.
Das Historische Museum in Speyer, hat derzeit eine Sonderausstellung mit dem Thema „Superheroes“ im Programm. Die Sonderausstellung läuft bis zum 18. Oktober 2026 und umfasst ca. 300 Exponate. Infos zur Ausstellung bekommt ihr hier: Superheroes
Da Hunde im Museum leider keinen Zutritt haben, musste Emma mit Papa zu Hause bleiben und ich habe die Ausstellung zusammen mit meinem Sohn besucht. Es ist eine interaktive Ausstellung mit mehreren Mitmachstationen, wofür man ein Armband bekommt.
Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich, dass hier nicht nur eingefleischte Comic-Fans auf ihre Kosten kommen. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bekannte Helden und Schurken aus den unterschiedlichsten Universen.
Marvel-Fans treffen auf Spider-Man, Iron Man, Thor oder Groot, während DC-Fans Batman, Superman und viele weitere bekannte Figuren entdecken können. Beeindruckend sind auch die vielen Comics aus früheren Zeiten, die man in der Ausstellung bestaunen kann.
Es gab hier wirklich so viele Figuren im Kleinformat zu bestaunen, die hatte man noch nie gesehen. Zum Glück hatte ich meinen Sohn dabei, der mir die Namen zum Teil nennen konnte. Ich habe noch nie so eine umfangreiche Ausstellung gesehen.
Besonders beeindruckend waren die lebensgroßen Figuren. Die Liebe zum Detail war erstaunlich und manche Figuren wirkten fast so, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen.
Auch im DC-Bereich gab es echte Klassiker zu entdecken: Superman, der wohl bekannteste Held vom Planeten Krypton, und Wonder Woman, die starke Amazone mit ihrem unverwechselbaren Look. Zwei Figuren, die seit Jahrzehnten Superhelden-Fans begeistern. Da waren Fotos mit Superman und Wonder Woman Pflicht.
Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war die Batman-Welt mit einem Batmobil für kleine und große Kinder. Hier konnten kleine/große Superhelden für einen Moment selbst in die Rolle von Batman schlüpfen und ihren Spaß haben. Das ist sicher ein unvergesslicher Moment.
Auch zwei echte Kraftpakete aus dem Marvel-Universum waren dabei: Thor mit seinem mächtigen Hammer Mjölnir und Hulk mit seiner unglaublichen Stärke. Zwei Helden, die in der Welt der Avengers nicht fehlen dürfen. Die lebensgroßen Figuren von Thor und Hulk, haben schon fast ein bisschen bedrohlich gewirkt. Neben den Figuren gab es noch weitere Utensilien der beiden zu bestaunen und es gab viele Infos.
Wer kennt ihn nicht, den Helden, der mit seinen Spinnenkräften von Haus zu Haus schwingt und immer für das Gute kämpft? In der Welt von Spiderman, hatte man durch die Kulisse der Hochhäuser fast das Gefühl, man würde sich wie Spiderman von Haus zu Haus schwingen.
Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen. Die Ausstellung bietet viele tolle Fotomotive. Besonders die großen Figuren und aufwendig gestalteten Szenen eignen sich hervorragend für Erinnerungsfotos.
Zwischen den lebensgroßen Figuren von Iron Man und Captain America fühlte man sich fast wie mitten in einem Superhelden-Film.
Iron Man mit seiner markanten roten und goldenen Rüstung gehört zu den bekanntesten Helden der Avengers. Die detailreiche Gestaltung der Rüstung zeigt, wie viel Arbeit in solchen Ausstellungsstücken steckt.
Direkt daneben stand Captain America mit seinem berühmten Schild, welches ein Symbol für Mut, Gerechtigkeit und seinen unerschütterlichen Einsatz für andere ist.
Auch Black Panther durfte in der Marvel-Welt natürlich nicht fehlen. Der König von Wakanda zählt zu den besonderen Figuren im Marvel-Universum. Sein schwarzer Hightech-Anzug, seine Schnelligkeit und seine Fähigkeiten machen ihn zu einem einzigartigen Superhelden.
In einer Vitrine waren verschiedene Fahrzeugmodelle aus der Welt der Superhelden zu sehen. Besonders ins Auge fielen die legendären Batmobile, die Batman-Fans aus Comics und Filmen kennen.
Auch die Welt von Guardians of the Galaxy durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Besonders beeindruckend war Groot, der sympathische Baumriese, der mit seiner Größe und seinem detailreichen Design sofort alle Blicke auf sich zog.
Passend dazu gab es auch den berühmten Walkman aus der Filmwelt zu entdecken, der für Star-Lord und seine Lieblingsmusik eine ganz besondere Bedeutung hat. Der Walkman hat mich an meine Kindheit erinnert, wo man keine andere Möglichkeit hatte, unterwegs Musik zu hören.
Ein besonderes Highlight für meinen Sohn war die Green-Screen-Station in der Ausstellung. Hier konnte man selbst Teil eines Superheldenfilms werden und mit verschiedenen Hintergründen in die Welt der Helden eintauchen.
Mit der passenden Ausstattung, unter anderem mit Captain Americas Schild, fühlte man sich für einen Moment wie ein echter Teil der Avengers. Gerade für Kinder ist diese Mitmachstation ein tolles Erlebnis, denn hier wird die Ausstellung plötzlich lebendig und man wird selbst Teil der Geschichte.
Zwischendurch gab es in der Ausstellung auch eine kleine Kinoecke, in der ein kurzer Film gezeigt wurde. Hier konnten wir eine kleine Pause einlegen und noch einmal ganz in die Welt der Superhelden eintauchen.
Bei unserem Rundgang gab es auch einen Bereich, der eine ganz andere Seite der Heldenwelt zeigte. Neben Marvel und DC durften auch bekannte Figuren aus Manga und Anime nicht fehlen.
Pikachu, Sailor Moon und weitere bekannte Charaktere zeigen, dass Helden nicht nur aus Comics und Kinofilmen kommen. Auch diese Figuren haben über viele Jahre hinweg Fans auf der ganzen Welt begeistert.
Auch für uns Erwachsene war die Ausstellung interessant. Neben den Figuren werden zahlreiche Hintergrundinformationen zur Entstehung der Comics, zu den Zeichnern und zur Entwicklung der Superhelden im Laufe der Jahrzehnte präsentiert.
Auch Captain Marvel durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Hinter der Heldin steckt Carol Danvers, eine der stärksten Figuren aus dem Marvel-Universum. Mit ihren besonderen Kräften und ihrer beeindruckenden Geschichte gehört sie zu den wichtigen Heldinnen der Avengers.
Lohnt sich die Ausstellung?
Aus unserer Sicht ganz klar: Ja
Die Superheroes-Ausstellung in Speyer bietet spannende Einblicke in die Welt der Comics und Superhelden. Egal ob Marvel-Fan, Batman-Anhänger oder einfach neugieriger Besucher, hier gibt es viel zu entdecken.
Auch wenn Emma diesmal nicht dabei sein durfte, war es ein gelungener Familienausflug, der meinem Sohn und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Nicole
Manchmal sind es gar nicht die großen Städte, die einen überraschen, sondern kleine Orte, die plötzlich mitten in einer beeindruckenden Landschaft auftauchen. Genau so ging es uns in Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien. Direkt hinter Schmilka, einem Ortsteil von Bad Schandau, gelangt man über die Grenze nach Tschechien.
Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Zwischen den mächtigen Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges schlängelt sich die Straße entlang der Elbe und plötzlich erscheint das kleine Dorf, das regelrecht zwischen den Felsen eingebettet wirkt.
Hřensko ist der Eingang zur Böhmischen Schweiz und ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen zu den berühmten Felsformationen der Region.
Hier gibt es unzählige Läden wo man unterschiedliche Dinge shoppen kann. Und die vielen Cafés und Restaurants, laden zum verweilen ein. Viele Leute, die eine Wanderung zum Prebischtor machen möchten, übernachten auch hier in einem der vielen Hotels zwischen den Felsen.
Dieser kleine Ort hat sogar eine eigene Feuerwache, die ebenfalls direkt in die Felsen gebaut wurde. Wie viele kleinere Orte in Tschechien setzt auch Hřensko auf eine freiwillige Feuerwehr. Die „SDH Hřensko“ (Sbor dobrovolných hasičů – Vereinigung freiwilliger Feuerwehrleute) sorgt für den Brandschutz in der Gemeinde. Gerade in einer Region mit dichtem Wald, vielen Felsen und zahlreichen Besuchern ist diese Aufgabe besonders wichtig.
Nicht nur die Häuser zwischen den Felsen machen diesen kleinen Ort zu etwas besonderem sondern auch die farbenfrohen Häusern mit ihren Teils reichen Verzierungen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.
Ein Gebäude ist uns in Hřensko besonders aufgefallen: das Hotel Labe. Es wirkt fast so, als wäre es direkt mit den Felsen verwachsen. Während viele Häuser in dem kleinen Ort zwischen den Sandsteinwänden stehen, zeigt sich hier besonders eindrucksvoll, wie eng Natur und Architektur miteinander verbunden sind.
Die mächtigen Felswände ragen unmittelbar hinter dem Gebäude empor und lassen erahnen, wie außergewöhnlich der Bauplatz in diesem Tal ist.
Natürlich durfte auch ein Blick auf die Grenze nicht fehlen. Die Verbindung zwischen Schmilka auf deutscher Seite und Hřensko auf tschechischer Seite zeigt, wie nah zwei Länder hier zusammenrücken. Heute ist der Übergang dank Schengen ganz unkompliziert, aber der Moment, über die Grenze zu fahren oder zu laufen, hat trotzdem etwas Besonderes.
Hřensko ist vielleicht kein Ort für lange Stadtbummel, dafür aber ein perfekter Zwischenstopp für alle, die Natur, kleine Entdeckungen und besondere Fotomotive lieben. Die Mischung aus Felsen, Wasser, alten Häusern und dem Gefühl, direkt an einer Grenze unterwegs zu sein, macht diesen Ort einzigartig. Gerade wenn man wie wir, für die Wanderung vor Ort ist, lohnt sich ein Bummel auf jeden Fall.
Tipp: Seid früh vor Ort, denn die Parkplätze sind rar und natürlich auch sehr teuer!
Hallo Freunde, bei unserer ersten Harztour, waren wir bereits in Goslar für euch unterwegs. Den Beitrag dazu, findet ihr hier: Goslar – Teil I
Da wir aber leider nicht alles anschauen konnten, was wir unbedingt besuchen wollten, waren wir erneut in Goslar. Diesmal haben wir auf dem Parkplatz Schützenplatz (https://maps.app.goo.gl/11SasAvWoerUFcrb8) geparkt und sind von dort aus zu Fuß/Pfote weiter.
Goslar
Nach einem kurzen Spaziergang durch die Wallanlagen, kommt man zum Südlichen Zwingerturm und dem Kasernenbau, der zum Breites Tor gehört. Der Zwinger ist ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und gehörte einst zur Stadtbefestigung. Mit seinen enorm dicken Mauern sollte er die wohlhabende Reichsstadt vor Angreifern schützen.
Hier seht ihr den Nördlichen Zwingerturm (Rieslingturm) und das Breite Tor mit Flankenturm, Torturm und die innere Stadtmauer. Das Breite Tor war eines der wichtigsten erhaltenen Stadttore Goslars. Zusammen mit den Resten der Stadtmauer vermittelt es noch heute einen guten Eindruck davon, wie stark die mittelalterliche Stadt einst befestigt war.
Die St.-Stephani-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Goslars und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Ursprünglich wurde sie bereits im 11. Jahrhundert als romanische Kirche erbaut und später mehrfach erweitert und umgestaltet. Heute verbindet sie auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Bauelemente.
Mitten in der Goslarer Altstadt entdeckten wir das historische St. Annenhaus. Die ehemalige Stiftsanlage diente über viele Jahrhunderte der Betreuung älterer und bedürftiger Menschen. Heute zählt das Gebäude zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt und erzählt ein Stück der sozialen Geschichte Goslars.
Die Judenteiche sind Teil der historischen Wallanlagen Goslars. Ihr Name erinnert an die lange Geschichte der Stadt und hat vermutlich einen Bezug zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Heute sind die Teiche vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwegen und viel Natur mitten in der Stadt. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen und fand es toll, Leute zu beobachten.
Der Dicke Zwinger ist ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinen mächtigen Mauern erinnert er daran, wie gut die einstige Reichsstadt geschützt war. Noch heute zählt der Wehrturm zu den markantesten historischen Bauwerken Goslars.
Direkt in der Nähe liegt der Kahnteich, der Teil der historischen Wallanlagen ist. Umgeben von alten Bäumen und grünen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur lebhaften Altstadt. Der Teich und die angrenzenden Spazierwege laden zum Verweilen ein und gehören zu den schönsten Ecken für einen entspannten Spaziergang durch Goslar.
Die Abzucht ist ein kleiner Wasserlauf, der sich durch die Goslarer Altstadt zieht und das Stadtbild an vielen Stellen prägt. Bereits im Mittelalter spielte das Wasser eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt sowie für Mühlen und Handwerksbetriebe. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Skulpturen an der Abzucht, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern bilden und beliebte Fotomotive sind.
Das Goslarer Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Bergbaus bis zur heutigen UNESCO-Welterbestadt. Besonders spannend sind die Ausstellungen zum Rammelsberg und zum Leben im mittelalterlichen Goslar. Das historische Gebäude an der Abzucht ist selbst schon einen Besuch wert. Allerdings wie in sämtlichen Museen, haben auch hier Hunde leider keinen Zutritt.
Gegenüber vom Goslarer Museum, befindet sich das Zinnfigurenmuseum. Auf mehreren Etagen werden liebevoll gestaltete Zinnfiguren gezeigt, die Geschichten aus der deutschen und europäischen Geschichte erzählen. Besonders beeindruckend sind die aufwendig gestalteten Szenen, in denen historische Ereignisse mit Tausenden von handbemalten Figuren dargestellt werden. Was für uns Vierbeiner besonders toll ist, so lange wir keine Zinnfiguren fressen, dürfen wir mit rein.
In der Goslarer Altstadt am Hohen Weg steht die sogenannte Alte Schule. Ein markantes Natursteingebäude, das früher als Schulhaus diente. Heute ist das historische Bauwerk zu Wohnzwecken umgebaut, prägt aber weiterhin das Stadtbild der engen Gassen.
Die ehemalige Lohmühle und das Haus St. Spiritus gehören zu den eher unscheinbaren, aber geschichtsträchtigen Orten in der Goslarer Altstadt. Die Lohmühle erinnert an die handwerkliche Vergangenheit der Stadt, als hier wasserbetriebene Mühlen wichtige Rohstoffe aufbereiteten. St. Spiritus hingegen steht für die soziale Fürsorge des Mittelalters: Das Gebäude diente einst als Hospital und Armenhaus für Bedürftige.
Das Große Heilige Kreuz in Goslar zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter als Spital für kranke und bedürftige Menschen errichtet und diente später zeitweise auch der Versorgung von Pilgern. Charakteristisch ist die eindrucksvolle Fachwerkarchitektur, die dem Gebäude bis heute seinen besonderen historischen Charme verleiht.
Im Inneren des Großen Heiligen Kreuzes zeigt sich die besondere Kombination aus historischer Architektur und lebendigem Stadtleben. Der ehemalige Spitalkomplex besitzt einen offenen Innenhof, der heute zeitweise für kleine Märkte, Veranstaltungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Teil des Gebäudes ist die ehemalige Kapelle, die früher zur geistlichen Versorgung der Bewohner des Hospitals diente.
Der Hohe Weg ist bekannt für seine beeindruckenden Patrizierhäuser, die vom Reichtum der ehemaligen Bergbau- und Handelsstadt zeugen. Ein besonders markantes Beispiel ist das Patrizierhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es wurde von einer wohlhabenden Bürgerfamilie errichtet und zeigt noch heute eindrucksvoll den Übergang zwischen massiver Steinarchitektur im Erdgeschoss und kunstvollem Fachwerk im oberen Bereich.
Die Marktkirche St. Cosmas und Damian gehört zu den Wahrzeichen Goslars. Die romanische Pfeilerbasilika stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1151 erstmals erwähnt. Besonders auffällig sind die beiden ungleichen Türme des markanten Westriegels. Im Inneren warten historische Kunstschätze und mittelalterliche Glasfenster.
Die Kaiserworth am Goslarer Marktplatz ist ein spätgotisches Gildehaus aus dem Jahr 1494. Die ehemalige Versammlungsstätte der wohlhabenden Gewandschneider beeindruckt mit ihrer reich verzierten Fassade und den Kaiserfiguren. Berühmt ist auch das „Dukatenmännchen“ (Dukatenscheißer), eine kleine Figur, die den Reichtum der Kaufleute symbolisiert.
Der historische Marktplatz ist das Herzstück der Goslarer Altstadt. Umgeben von Rathaus, Kaiserworth und der Marktkirche bietet er eine beeindruckende mittelalterliche Kulisse. In seiner Mitte steht der romanische Marktbrunnen aus dem 12./13. Jahrhundert mit seinem vergoldeten Reichsadler – einer der bedeutendsten Bronzegüsse dieser Zeit.
Eine besondere Attraktion auf dem Goslarer Marktplatz ist das Glocken- und Figurenspiel am Kaiserringhaus. Viermal täglich öffnen sich drei Türen und bewegliche Figuren erzählen die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Von der sagenhaften Entdeckung des Erzes durch Ritter Ramm bis zur Arbeit der Bergleute. Zusätzlich ohne Figurenspiel, gibt es um 8:30 ein Morgenlied und um 18:30 ein Abendlied.
Das historische Rathaus am Goslarer Marktplatz ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der heutige Bau entstand ab dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Die spätgotische Fassade prägt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Huldigungssaal mit seinen kunstvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert.
Da wir eine Stärkung brauchten, sind wir zur Butterhanne gegangen. Dort gibt es die berühmten Goslarer Riesenwindbeutel, die man bei einem Besuch in Goslar unbedingt probiert haben muss. Der Wirt der Butterhanne hatte sogar Leckerlis für mich da, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem tropfte mir der Zahn bei den leckeren Riesenwindbeuteln und ich habe natürlich nicht gebettelt, wie ihr seht.
Mama hat sich für den Riesenwindbeutel mit Roter Grütze entschieden. Papa hat den mit Vanilleeis und Schoksoße genommen. Man waren die groß, aber verdammt lecker. Dafür ist das Abendessen ausgefallen. Und natürlich habe ich auch etwas mit Sahne, Vanilleeis und Roter Grütze abbekommen, da ich zum Glück kein Problem mit Sahne habe. Wir können euch einen Besuch in der Butterhanne wirklich sehr empfehlen, gerade mit Hunden, die hier gerne gesehen sind.
In der Nähe der Butterhanne, befindet sich die ehemalige Ratsapotheke, welche 2009 geschlossen und derzeit zum Hotel umgebaut wird. Die Ratsapotheke gab es bereits in 1300.
Das Haus Brusttuch zählt zu den schönsten Patrizierhäusern Goslars und wurde zwischen 1521 und 1526 im Stil der Renaissance erbaut. Besonders beeindruckend sind die kunstvollen Fachwerkschnitzereien mit Figuren aus Mythologie und Tierwelt. Berühmt ist die „Butterhanne“, eine der bekanntesten Figuren der Goslarer Altstadt.
Das Bäckergildehaus in der Marktstraße zählt zu den eindrucksvollsten historischen Gebäuden Goslars. Das ehemalige Zunfthaus der Bäckermeister entstand ab 1501 und erhielt 1557 sein Fachwerk-Obergeschoss. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Erker, die Verzierungen im Fachwerk und das Wappen der Bäckergilde mit Brot und Brezel.
Das ehemalige Armenhaus der Stadt Goslar wurde zwischen 1867 und 1869 erbaut und diente ursprünglich als Unterkunft für Bedürftige. Heute trägt das Gebäude den Namen Telemannhaus und erinnert an den berühmten Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Das historische Haus wird heute als Musikschule genutzt und verbindet Stadtgeschichte mit musikalischer Tradition.
Das Siemenshaus gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Fachwerkhäusern Goslars. Das Stammhaus der Familie Siemens wurde 1692/93 von Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens erbaut. Besonders sehenswert sind die kunstvolle Fachwerkfassade, die historische Diele und die Verbindung zur berühmten Unternehmerfamilie, aus der auch Werner von Siemens stammt.
Die Kemenate Röver ist eines der wenigen erhaltenen romanischen Wohnhäuser in Goslar. Der massive Steinbau entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und diente wohlhabenden Bürgern als repräsentatives Stadthaus. Typisch sind die dicken Mauern und die schlichte, wehrhafte Bauweise, die bis heute die mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar macht.
Das kleine Bergarbeiterhaus in der Forststraße ist ein eindrucksvolles Zeugnis des einfachen Lebens in Goslar. Das um 1600 errichtete Fachwerkhaus zeigt, wie eng Bergleute, Handwerker und Bedienstete in der Altstadt wohnten. Mehrere Personen teilten sich auf engstem Raum die wenigen Wohnflächen. Heute vermittelt das Haus einen authentischen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Das Haus ist 46 Quadratmeter groß.
Die Peterstraße zählt zu den ältesten Wohnstraßen Goslars und war eng mit dem Bergbau am Rammelsberg verbunden. Hier lebten im Mittelalter vor allem Bergleute in einfachen, niedrigen Fachwerkhäusern. Die schlichte Bauweise spiegelt den bescheidenen Lebensstandard wider, während die enge Straßenführung noch heute das historische Stadtbild der Oberstadt prägt.
Das Kleine Heilige Kreuz ist eine ehemalige mittelalterliche Pilger- und Krankenstation in Goslar. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert und diente reisenden und kranken Menschen als Unterkunft und Betreuung. Heute gehört der schlichte Fachwerkbau zu den ältesten erhaltenen sozialen Einrichtungen der Stadt und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom mittelalterlichen Fürsorgewesen.
Der Frankenberger Plan bildet das Herz des gleichnamigen Viertels in Goslar. Der kleine Platz wird von historischen Fachwerkhäusern umgeben und vermittelt eine ruhige, fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Altstadt. Mittelpunkt ist der Brunnen am Frankenberger Plan, der den Platz seit Jahrhunderten prägt und als Treffpunkt und Wasserstelle diente. Die zahlreichen Bänke laden dazu ein, eine Pause zu machen.
Das Kloster Frankenberg liegt am Rand der Goslarer Altstadt und wurde im 11. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Anlage blieb jedoch als Kirche und historischer Ort erhalten und prägt bis heute das Frankenberger Viertel. Heute befindet sich im Kloster ein Seniorenheim.
Die Frankenberger Kirche in Goslar wurde im 12. Jahrhundert, etwa zwischen 1120 und 1150, erbaut. Heute trägt sie den Namen „St. Peter und Paul auf dem Frankenberge“ und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche am Rand der Altstadt. Sie ist eine spätromanische Basilika und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage, den markanten Westbau und erhaltene Wandmalereien. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt und prägt das Stadtbild.
Das Ackerbürgerhaus Beck in Goslar ist ein gut erhaltenes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es zeigt die Lebensweise der Ackerbürger, die Landwirtschaft mit städtischem Wohnen verbanden. Das Gebäude gehört zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt und vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben im mittelalterlichen Goslar. Heute befinden sich Ferienwohnungen darin.
Die Hommage au Rammelsberg ist ein modernes Kunstwerk in Goslar, das an die lange Bergbaugeschichte des nahegelegenen Rammelsbergs erinnert. Die Skulptur greift Formen und Materialien des Erzbergbaus auf und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Sie steht symbolisch für den Wandel von der Industrie- zur Kulturlandschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region.
In Goslar gibt es so viel zu sehen, dass man am besten mindestens 2 Tage für den Besuch einplanen sollte. Mit mehr Zeit kann man die Stadt gemütlich erkunden und auch die ein oder andere Spezialität der Gegend probieren. Die Stadt lohnt sich sehr für einen Besuch, auch mit Hund, da es viele Stellen für Pause und Grünflächen gibt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Wenn du Emma dabei unterstützen möchtest, noch viele weitere hundefreundliche Orte zu entdecken und kostenlose Rezepte und Ausflugstipps zu veröffentlichen, kannst du unsere Abenteuer mit einer freiwilligen Spende unterstützen.
Hallo Freunde, diesmal waren Mama und Papa mit mir in Bamberg. Dort haben wir ein verlängertes Wochenende verbracht, um genug Zeit für diese schöne Stadt zu haben.
Bamberg – Die fränkische Kaiser- und Bierstadt
Bamberg ist eine kreisfreie Stadt in Oberfranken mit rund 80.000 Einwohnern und somit die fünftgrößte Stadt Frankens. Die historische Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Wahrzeichen der Stadt sind das Alte Rathaus, der Bamberger Dom und das Neue Rathaus. Durch ihre einzigartige Architektur, die lebendige Bierkultur und das besondere Flair zählt Bamberg zu den schönsten Städten Bayerns.
Übernachtet haben wir im Hotel Das Berg Schlösschen und sind auch von hier aus zu Fuß zu unserer ersten Tour durch Bamberg gestartet. Das Hotel liegt hoch oben über der Stadt und man hat von hier einen tollen Ausblick. Allerdings ist der Weg nach oben etwas beschwerlich, zumindest zu Fuß/Pfote.
Auf unserem Weg nach unten, kamen wir an St. Getreu vorbei. St. Getreu ist eine barocke Kirche, welche zwischen 1652 und 1732 erbaut wurde. Die Kirche ist Ziel des Bamberger Kreuzweges und ihr findet dort die Stationen 6-9.
Ein Stück weiter unten, kamen wir zur Klosterkirche St. Michael auf dem Michaelsberg. Sie gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt und ist Teil einer ehemaligen Benediktinerabtei, die bereits im Jahr 1015 gegründet wurde. Die erste Kirche wurde 1021 geweiht, jedoch durch ein Erdbeben schwer beschädigt. Der barocke Neubau entstand um 1610.
Auf dem Gelände der Klosteranlage, in den historischen Gewölben, befindet sich das Fränkische Brauereimuseum. Im Kloster wurde seit dem 12. Jahrhundert gebraut. Auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche, wird der Weg des Bieres, vom Getreide bis ins Glas, anschaulich dargestellt. Besucher können Sudhaus, Mälzerei, Gär- und Lagerkeller, Eiskeller sowie die Fass- und Flaschenabfüllung besichtigen. Aus Hygienegründen, sind wir Vierbeiner hier leider nicht erlaubt.
Die Klosteranlage Michaelsberg thront hoch über der Bamberger Altstadt und gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das ehemalige Benediktinerkloster verbindet über 1.000 Jahre Geschichte mit beeindruckender Architektur und einem der schönsten Ausblicke auf Bamberg. Im Innenhof gibt es viele Infotafeln, die über die Anlage aufklären. Auf den Wiesen dort, kann man sich wunderbar kugeln. Ich habe mich total wohl gefühlt.
Auf dem Gelände gibt es das Café Restaurant Michaelsberg, mit einer wunderschönen Gartenterrasse und verschiedenen Innenräumen, wo man bei schlechtem Wetter sitzen kann. Die Wirtin ist sehr tierlieb und hat mir direkt einen Eimer mit Wasser hingestellt, damit ich was trinken konnte. Toller Service und schöne Atmosphäre, die zum verweilen einlädt. Wir kommen auf jeden Fall wieder, bei unserem nächsten Besuch in Bamberg.
Den Klostergarten fand ich besonders toll, denn hier gab es viele Ecken zum schnüffeln und hinlegen. Natürlich habe ich mir auch von hier den wunderbaren Blick über die Altstadt von Bamberg angeschaut. Im Klostergarten gibt es mehrere Brunnen und natürlich Sitzbänke für unsere Zweibeiner.
Nachdem wir den Abend im Café Restaurant Michaelsberg haben ausklingen lassen, sind wir wieder zu Fuß/Pfote ins Hotel hoch gelaufen und am nächsten morgen mit dem Auto zum Parkplatz Margaretendamm (Altes Hallenbad) gefahren. Die Gebühren sind für einen Parkplatz etwas außerhalb (2,50 Euro die Stunde) recht hoch, war aber für uns die beste Alternative.
Rundgang durch die Altstadt von Bamberg
Vom Parkplatz aus, waren wir innerhalb weniger Minuten zu Fuß bei der Institutskirche. Die Institutskirche wurde im 18. Jahrhundert als Kirche der Englischen Fräulein erbaut und beeindruckt mit ihren kunstvollen Deckenfresken. Trotz ihrer vergleichsweise schlichten Außenfassade entfaltet die Kirche im Inneren eine besondere Pracht und Ruhe.
Die Skulptur „Liegende Frau mit Frucht“ am Heumarkt, ist ein modernes Kunstwerk von Fernando Bodero. Mit ihrer ruhigen Ausstrahlung setzt sie einen reizvollen Akzent zwischen den historischen Bauwerken der Altstadt.
Im ehemaligen Jesuitenkolleg in der Fleischerstraße, befindet sich das Naturkundemuseum Bamberg. Das Naturkundemuseum besitzt rund 200.000 Sammlungsobjekte aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Paläontologie, Zoologie und Botanik. Es gibt feste und auch wechselnde Ausstellungen.
Das Neue Rathaus befindet sich am Maximiliansplatz in Bamberg. Das Gebäude ist das ehemalige Klerikalseminar mit Weihbischofhof an der Ecke zur Hauptwachstraße. Es wurde 1732-37 erbaut und wurde 1939-43 nach Plänen von Peter Keh umgebaut. Seitdem wird es als Neues Rathaus genutzt.
Der Maximiliansplatz (Maxplatz) ist der größte Platz der Innenstadt in Bamberg. Der Maxplatz wird immer wieder für Veranstaltungen, kulturelle Events oder den wöchentlichen Obst- und Gemüsemarkt genutzt. Im Winter findet hier der Weihnachtsmarkt statt.
Auf dem Maxplatz befindet sich der Maximiliansbrunnen aus dem Jahre 1880. Der Brunnen hat seinen Namen vom Bayerischen König Maximilian I. Joseph und wurde von Ferdinand von Miller geschaffen.
Direkt an den Maxplatz, grenzt der Grüne Markt. Der Grüne Markt ist das geschäftige Herz der Bamberger Innenstadt. Zwischen historischen Gebäuden, Cafés und Marktständen lässt sich das lebendige Flair der UNESCO-Welterbestadt besonders gut erleben. Bei unserem Besuch war der Grüne Markt ziemlich voll, da wir an einem Markttag dort waren.
Am Grünen Markt liegt die St. Martin Kirche, eine barocke Kirche aus dem Jahre 1686. Sie wird auch Martinskirche genannt. Mit ihrer eindrucksvollen Fassade und dem reich ausgestatteten Innenraum, gehört sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Altstadt.
Der Gabelmann(Neptunsbrunnen) ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bambergs und steht mitten auf dem Grünen Markt. Die barocke Brunnenfigur wurde im Jahr 1698 errichtet und zeigt den Meeresgott Neptun mit seinem Dreizack. Von Einheimischen wird die Figur jedoch „Gobelmoo“ genannt.
Der Brunnen am Obstmarkt aus dem Jahr 1977, ist ein moderner Blickfang in der Bamberger Innenstadt. Mit seinen Wasserfontänen und Natursteinblöcken setzt er einen reizvollen Kontrast zur historischen Altstadt und lädt Besucher zum Verweilen ein.
Die Nepomuk-Statue auf der Oberen Brücke zeigt den heiligen Johannes Nepomuk und entstand im 18. Jahrhundert. Die barocke Figur steht direkt neben dem Alten Rathaus. Die heute sichtbare Figur ist jedoch eine Kopie aus dem Jahr 1926. Das historische Original wird heute in den Sammlungen des Historischen Vereins Bamberg aufbewahrt.
Die Kreuzigungsgruppe auf der Oberen Brücke ist ein bedeutendes religiöses Denkmal in der Bamberger Altstadt. Sie zeigt die Kreuzigung Jesu mit weiteren biblischen Figuren und erinnert an die lange christliche Tradition der Stadt.
Das Alte Rathaus ist das bekannteste Wahrzeichen Bambergs. Besonders beeindruckend ist seine außergewöhnliche Lage mitten in der Regnitz, wo es über die Obere und Untere Brücke mit dem Festland verbunden ist. Der historische Bau stammt aus dem Mittelalter und erhielt im 18. Jahrhundert seine heutige barocke Gestaltung.
Berühmt sind vor allem die kunstvollen Fassadenmalereien, die dem Gebäude eine einzigartige Optik verleihen. Das Alte Rathaus zählt zu den meistfotografierten Sehenswürdigkeiten der UNESCO-Welterbestadt Bamberg.
Die Gerberhäuser am Ludwigskanal sind Zeugnisse des einst bedeutenden Gerberhandwerks in Bamberg. Durch ihre malerische Lage am Wasser und ihren historischen Charme gehören sie zu den schönsten Ecken der Altstadt. Die Gerber haben ihre Häute früher direkt an den Häusern und am Fluss getrocknet.
Der Geyerswörthsteg ist eine Fußgängerbrücke über die Regnitz und verbindet die Bamberger Altstadt mit dem Bereich rund um Schloss Geyerswörth. Von der Brücke aus bieten sich schöne Ausblicke auf den Fluss, die historischen Gebäude und das sogenannte „Klein Venedig“.
Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus beherbergt eine der bedeutendsten Porzellansammlungen Europas. Gezeigt werden wertvolle Stücke aus dem 18. Jahrhundert, darunter Porzellan aus Meißen, Straßburg und weiteren berühmten Manufakturen. Wegen einer Renovierung ist derzeit nur ein Teil im Historischen Museum Bamberg zu sehen.
Die Altstadt von Bamberg gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe. Ausgezeichnet wurde sie aufgrund ihres außergewöhnlich gut erhaltenen historischen Stadtbildes, das die Entwicklung einer mitteleuropäischen Stadt vom frühen Mittelalter bis ins Barock eindrucksvoll dokumentiert.
Direkt vor dem Alten Rathaus befindet sich ein detailreiches Bronzemodell, das das historische Gebäude mit den umliegenden Brücken und der Regnitz zeigt. Das Tastmodell ermöglicht es Besuchern, die nicht sehen können, sich die bauten vorzustellen.
Der Adlerbrunnen in der Karolinenstraße ist ein Trinkwasserbrunnen, wo sich Besucher z.B. an heißen Tagen ihre Trinkflasche auffüllen können.
Das Residenzschloss Geyerswörth aus dem Jahr 1586 zählt zu den markanten historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt. Ursprünglich als Adelssitz im Stil der Renaissance errichtet, diente es später den Bamberger Fürstbischöfen als Stadtresidenz. Besonders auffällig ist der hohe Turm, der das Stadtbild bis heute prägt.
Vom Geyerswörthsteg aus, hat man einen guten Blick auf die Staustufe Brudermühle. Die Staustufe Brudermühle ist ein technisches Bauwerk an der Regnitz, das den Wasserstand des Flusses reguliert. Gleichzeitig bietet sie interessante Einblicke in die Bedeutung des Wassers für die Entwicklung und das Leben der Stadt Bamberg.
Vor Schloss Geyerswörth, am Geyerswörthsteg, findet ihr ein Bronzemodell der Bamberger Altstadt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf das Alte Rathaus.
Neben Schloss Geyerswörth, befindet sich der beeindruckende Rosengarten, der mit seinen vielen Bänken, gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Im Sommer, wenn die Rosen blühen, muss es hier wunderschön sein. Wir haben den Platz für eine ausgiebige Pause genutzt. Er stammt aus dem Jahr 1760 und in den Beeten blühen ca. 4.500 Rosen.
An den Rosengarten in Bamberg, grenzt die Tourist Information. In der Tourist Info bekommt man Infobroschüren, Reiseführer und Karten. Zudem kann man hier Ticket zu Veranstaltungen/Erlebnissen kaufen oder die Stadtführung buchen.
Die Bischofsmühle gehört zu den historischen Mühlenanlagen an der Regnitz und erinnert an die Zeit, als die Wasserkraft eine wichtige Grundlage für das wirtschaftliche Leben in Bamberg war. Über Jahrhunderte nutzte man die Kraft des Flusses zum Antrieb von Mühlen und anderen Handwerksbetrieben. Die Skulptur „Langsamer Traum“ von Rui Chafes steht vor der Bischofsmühle.
An der Unteren Mühlbrücke, befindet sich das Zentrum Welterbe Bamberg. Auf rund 220 qm Ausstellungsfläche werden die Besonderheiten des Welterbes „Altstadt von Bamberg“ vermittelt.
Stellt euch mal vor, meine Zweibeiner wollten unbedingt über die Untere Mühlbrücke laufen. Das fand ich gar nicht so toll mit den Gittern, aber ich bin mutig am Rand gelaufen. Die Untere Mühlbrücke erschloss damals die im Fluss liegenden Mühlen und verband den Geyerswörthplatz mit dem damaligen Mühlhof. Heute bildet der frühere Mühlhof einen Teil der Geyerswörthstraße.
Rund um die Mühlbrücken in Bamberg, gibt es verschiedene Infotafeln. Die wichtigsten Anlaufpunkte in diesem Bereich sind das Zentrum Welterbe Bamberg an der Unteren Mühlbrücke und die historische Dokumentation an der nahegelegenen Unteren Brücke.
In der Judenstraße befindet sich die ehemalige Marienkapelle aus dem Jahre 1470. Vorher stand genau an dieser Stelle die Synagoge, wovon heute noch Teile mit verbaut sein könnten, aber das ist nicht sicher bekannt. Der Bau der Marienkapelle diente der Baptistengemeinde 1946 bis 2008 als Christuskirche.
Das Haus zum Eisbären zählt zu den historischen Bürgerhäusern Bambergs. Das markante Gebäude befindet sich in der Altstadt und ist vor allem für seine reich verzierte Fassade bekannt. Seinen Namen verdankt das Haus einer Darstellung eines Eisbären an der Außenwand. Das Gebäude stammt in seinen Ursprüngen aus dem Mittelalter und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgestaltet.
Die Alte Münze in Bamberg war nie eine Münzprägestätte, sondern gehörte lediglich dem Münzmeister Reimar. Er war der erste Besitzer des Gebäudes aus dem Jahr 1348.
Das Böttingerhaus wurde nicht für einen Adeligen oder Fürstbischof gebaut, sondern für einen wohlhabenden Bürger. Das war Anfang des 18. Jahrhunderts außergewöhnlich. Besonders beeindruckend sind die reich verzierte Fassade, die kunstvollen Balkone und der prachtvolle Innenhof.
Das Haus zum Einhorn in der Judenstraße 16, ist ein historisches Bürgerhaus. Bekannt ist es nicht nur wegen seines markanten Hauszeichens, dem Einhorn, sondern auch als Drehort des Films „Das Sams“. Für viele Besucher gehört es deshalb zu den charmanten Geheimtipps der Stadt. Es wird auch oft einfach nur Sams Haus genannt.
Schaut euch mal die Concordiastraße an, wie schmal sie ist. Hier sind wir auf dem Weg zur nächsten Sehenswürdigkeit nur durch gelaufen. Aber an dem Abend, sind wir wegen Straßensperrungen etc. mit dem Auto hier drin gelandet. Wir sind fast verzweifelt, denn wenden war nicht möglich. Zum Glück haben wir einen Weg raus gefunden und Mama/Papa, konnten danach darüber lachen.
Das historische Lagerhaus der Klosterbräu erinnert an die jahrhundertealte Brautradition Bambergs. Die Klosterbräu gilt als eine der ältesten Brauereien der Stadt und kann ihre Wurzeln bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Das Lagerhaus diente einst der Aufbewahrung von Rohstoffen und Bier.
Die Villa Concordia zählt zu den schönsten historischen Villen Bambergs. Das barocke Gebäude wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als repräsentativer Wohnsitz erbaut und liegt malerisch am Ufer der Regnitz. Heute beherbergt die Villa das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia, das Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern fördert.
Die Kirche St. Stephan ist eine der markantesten Kirchen Bambergs. Mit ihren beiden Türmen erhebt sie sich auf einem der sieben Hügel der Stadt und bietet einen schönen Blick über die Altstadt. Der heutige Bau entstand, nach einem Brand, im 19. Jahrhundert. Erbaut wurde sie im neugotischen Stil.
Bei unserem Spaziergang durch Bamberg fiel uns sofort das rosafarbene Apfelweibla-Haus ins Auge. Mit seiner barocken Fassade und den hellen Fensterläden gehört es zu den schönsten Bürgerhäusern der Altstadt. Der Name erinnert an das legendäre Apfelweibla, eine der bekanntesten Figuren der Bamberger Sagenwelt.
Die Pfarrkirche Unsere Liebe Frau, auch „Obere Pfarre“ genannt, zählt zu den bedeutendsten Gotteshäusern Bambergs. Die imposante, gotische Kirche wurde zwischen dem 14. und 15. Jahrhundert erbaut und prägt mit ihren beiden Türmen das Stadtbild am Kaulberg. Im Inneren beeindrucken die kunstvolle Ausstattung und zahlreiche historische Kunstwerke. Besonders bekannt ist der Riemenschneider-Altar, eines der bedeutenden Werke der fränkischen Bildhauerkunst.
Das Stadtpalais am Unteren Kaulberg ist ein repräsentatives historisches Gebäude in der Bamberger Altstadt. Es steht beispielhaft für die prächtigen Wohnsitze vergangener Jahrhunderte und prägt mit seiner eleganten Architektur das Bild des Kaulbergs.
Das Ambräusianum ist Bambergs jüngste Brauerei und wurde 2004 als moderne Gasthausbrauerei eröffnet. In dem historischen Gebäude wird das Bier direkt vor Ort gebraut, wobei die kupfernen Sudkessel im Gastraum zu sehen sind. Früher diente das Gebäude als Priesterseminar.
Die Neue Residenz war von 1604 bis 1802 der Sitz der Bamberger Fürstbischöfe. Das imposante Schloss am Domplatz vereint Renaissance- und Barockarchitektur. Im Inneren gibt es wunderschöne Säle und Räume. Hinter dem Gebäude befindet sich der Rosengarten, der einen herrlichen Blick über die Dächer der Altstadt bietet.
Die Trautmannsmauer ist eine mächtige Stützmauer am Domberg. In die Stützmauer, ist der Brunnen an der Trautmannsmauer integriert. Der Brunnen an der Trautmannsmauer ist ein kleines, oft übersehenes Detail am Domberg. Gemeinsam mit der historischen Mauer trägt er zur besonderen Atmosphäre dieses geschichtsträchtigen Bereichs bei.
Der Bamberger Dom zählt zu den bedeutendsten Bauwerken Deutschlands und ist das Wahrzeichen der UNESCO-Welterbestadt Bamberg. Die im 13. Jahrhundert vollendete Kathedrale beeindruckt mit ihren vier Türmen, dem berühmten Bamberger Reiter sowie den Gräbern von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde. Neben dem Dom befindet sich das Diözesanmuseum, das wertvolle Kunstschätze aus über 1.000 Jahren Bistumsgeschichte präsentiert. Gemeinsam vermitteln Dom und Museum einen faszinierenden Einblick in die religiöse, kulturelle und historische Bedeutung Bambergs.
Das Historische Museum befindet sich in der Alten Hofhaltung, neben dem Bamberger Dom. In den historischen Räumen werden Kunst- und Kulturschätze aus über 1.000 Jahren Stadtgeschichte präsentiert. Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Münzen uvm. Verschiedene Ausstellungen geben spannende Einblicke in die Entwicklung Bambergs von den Anfängen bis in die Gegenwart. Das Museum verbindet die Geschichte der Stadt mit der besonderen Atmosphäre der Alten Hofhaltung.
Mitten am Domplatz öffnet sich ein kunstvoll gestaltetes Portal, das sofort ins Auge fällt: die Schöne Pforte der Alten Hofhaltung. Sie entstand im 16. Jahrhundert und gehört zu den eindrucksvollsten Renaissance-Elementen der Bamberger Altstadt. Im Torbogen findet sich ein Steinrelief mit der Maria im Zentrum. Zudem sind der Kaiser Heinrich II. mit seiner Gemahlin Kunigunde zu sehen, die ein Modell des Bamberger Doms tragen. Daneben sind bedeutende Heilige wie Petrus und Georg dargestellt.
Auf dem Domplatz, in der Nähe der Neuen Residenz und Trautmannsmauer, befindet sich das Modell der Altstadt Bamberg. Es ist ein 3D-Tastmodell, welches sich an Sehbehinderte richtet und ist entsprechend mit Blindenschrift ausgestattet.
Drehort „Alte Hofhaltung“
Direkt neben dem Bamberger Dom liegt die Alte Hofhaltung, ein Gebäude aus Fachwerk, Sandstein und engen Innenhöfen, das wie ein Tor in vergangene Zeiten wirkt. Früher war sie der Sitz der Bamberger Bischöfe, später wurde sie immer wieder umgebaut und erweitert, wodurch ein Mix aus gotischen und renaissancezeitlichen Elementen entstand.
Besonders bekannt wurde die Anlage auch als Drehort: Für den Film „Die drei Musketiere“ (2011), diente die Alte Hofhaltung als beeindruckende Kulisse. Die historischen Mauern, die verwinkelten Gänge und der Innenhof boten genau die Atmosphäre, die man für eine klassische Mantel-und-Degen-Geschichte braucht. Kaum ein anderer Ort in Bamberg vermittelt so stark das Gefühl, direkt in eine Filmkulisse einzutreten.
Im Innenhof der Alten Hofhaltung, befindet sich der Pferdetränke-Brunnen. Früher diente er als Wasserstelle für Pferde und heute strahlt er eine schöne Ruhe aus. In der Nähe vom Brunnen, befinden sich mehrere Bänke, die wir für eine ausgiebige Pause genutzt haben. Ich habe meine Leckerlis als Stärkung bekommen.
Danach ging es für uns in den Rosengarten, der sich im Innenhof der Neuen Residenz befindet. Im Rosengarten sitzt man unter Linden und es gibt einen Gartenpavillon aus 1757. Vom Garten aus, hat man einen wunderbaren Blick über Bamberg. Im Rosengarten kann man ca. 4500 Rosen in 70 Beeten bestaunen.
Das Eiserne Tor befindet sich unterhalb der Neuen Residenz. Es gehört zum Bereich der Alten Hofhaltung und war einer der Zugänge zur bischöflichen Residenzanlage. Seine heute Form entstand durch einen Umbau im 16. Jahrhundert.
Beim Spaziergang durch die Bamberger Altstadt stößt man auf den ungewöhnlichen Namen „Grünhundbrunnen“. Vor Ort zeigt sich jedoch kein klassischer Brunnen, sondern ein Gebäude bzw. ein historischer Ort, der heute vor allem durch seine Bezeichnung auffällt.
Bischof Otto von Bamberg (1060–1139) war einer der bedeutendsten Kirchenfürsten der Stadt. Er leitete das Bistum von 1102 bis zu seinem Tod und prägte Bamberg im Mittelalter stark durch Kirchenbau und die Förderung von Klöstern.Besonders bekannt wurde er durch seine Missionsreisen nach Pommern, wo er große Teile der Bevölkerung zum Christentum führte.
Der Franziskusbrunnen erinnert an den heiligen Franz von Assisi, den Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere und der Natur. Damit passt er besonders gut in eine Stadt wie Bamberg, die viele historische und kirchliche Bezüge miteinander verbindet.
Vor der Kirche St. Elisabeth im Sand befindet sich eine historische Kreuzwegstation, die an den Leidensweg Jesu Christi erinnert. Sie ist Teil des Bamberger Kreuzwegs, der über mehrere Stationen durch die Altstadt und hinauf in die höher gelegenen Stadtteile führt.
Die St.-Elisabeth-Kirche im Sand ist eine Spitalkirche, welche für das damalige Heilig-Geist-Spital errichtet wurde. Erbaut wurde sie im spätgotischen Stil. Die St. Elisabeth im Sand gehört zu den ältesten Kirchen Bambergs und wurde im 14. Jahrhundert im historischen Sandviertel errichtet.
Die Skulptur Apoll von Markus Lüpertz stellt den griechischen Gott des Lichts und der Künste dar. Als modernes Kunstwerk bildet sie einen interessanten Gegensatz zur historischen Architektur Bambergs und verbindet Vergangenheit mit Gegenwart.
Das Bamberger Krippenmuseum beherbergt eine der größten privaten Krippensammlungen Europas. Das Museum gibt es seit 2001. Die Ausstellung zeigt historische Weihnachtskrippen aus vier Jahrhunderten und aus zahlreichen Ländern der Welt. Darunter auch die größte böhmische Glaskrippe der Welt.
Die Bamberger Altstadt gehört seit 1993 zum UNESCO-Welterbe und begeistert mit ihren historischen Gebäuden, engen Gassen und malerischen Plätzen. Die einzigartige Mischung aus mittelalterlicher, barocker und bürgerlicher Architektur macht sie zu einem der schönsten Altstadtensembles Europas.
Zwischen all den historischen Sehenswürdigkeiten habe ich in Bamberg noch einen ganz anderen Lieblingsort entdeckt: die Metzgerei Liebold. Schon von weitem zog mich der Duft des frisch gebackenen Leberkäses magisch an. Während Frauchen begeistert probierte, saß ich sabbernd daneben und hoffte auf ein kleines Stückchen. Ob das geklappt hat?
Ein Besuch in Bamberg wäre für viele Bierliebhaber nicht komplett ohne einen Abstecher zur traditionsreichen Brauerei Schlenkerla. Das historische Brauhaus im Herzen der Altstadt ist für sein Rauchbier bekannt. Vor Ort ist es so voll, dass man sein Bier teilweise nur auf der Gasse trinken kann. Das Bier schmeckt nach geräuchertem Schinken. Wir haben unsere Rauchbier daher am Michaelsberg genossen.
Die ehemalige Dominikanerkirche wurde im 13. Jahrhundert als Klosterkirche des Dominikanerordens erbaut. Nach der Säkularisation verlor sie ihre kirchliche Funktion und wird heute als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Mit ihrer schlichten gotischen Architektur gehört sie zu den beeindruckenden historischen Bauwerken der Bamberger Altstadt.
Betritt man das Geschäft von Käthe Wohlfahrt in Bamberg, dann steht man im Sommer auf einmal mitten in einer Weihnachtswelt. Käthe Wohlfahrt ist ein Fachgeschäft für Weihnachtsartikel, die es ganzjährig gibt.
Das Heller Haus ist ein traditionsreiches Bürgerhaus aus dem Mittelalter mit einer Farbe, die an einen Himmel erinnert. Das Heller Haus liegt direkt an der Regnitz, an der unteren Brücke.
Die Statue der heiligen Kunigunde in Bamberg erinnert an die Ehefrau Kaiser Heinrichs II., die gemeinsam mit ihm das Bistum Bamberg gründete. Die gekrönte Figur symbolisiert ihre Rolle als Herrscherin und Schutzpatronin der Stadt. Eine bekannte Darstellung befindet sich an der Unteren Brücke und ist eine Kopie einer barocken Originalstatue aus dem 18. Jahrhundert.
Die Untere Brücke in Bamberg bietet einen der schönsten Ausblicke der Stadt auf das sogenannte „Klein Venedig“ mit seinen historischen Fischerhäusern direkt an der Regnitz. Das malerische Viertel entstand aus ehemaligen Fischerwohnungen und wirkt mit seinen bunten Fassaden und dem Wasser direkt vor der Haustür idyllisch und einzigartig. Man kann hier tatsächlich eine Gondelfahrt machen.
Die Centurione-Statue von Fernando Botero zeigt einen übergroßen römischen Zenturio in typischer, rundlicher Formensprache des Künstlers. Als moderne Skulptur bildet sie einen starken Kontrast zur historischen Altstadt Bambergs und ist ein markanter Blickfang im öffentlichen Raum.
Am Kranen ist ein historischer Platz in der Bamberger Altstadt an der Regnitz. Der Name erinnert an den früheren Hafenkran, über den Waren vom Fluss in die Stadt geladen wurden. Heute ist der Ort ein lebendiger Teil der Altstadt und Ausgangspunkt für Spaziergänge entlang des Wasser
Der mechanische Handkran in Bamberg ist ein historisches Hafenbauwerk an der Regnitz. Er wurde früher mit Muskelkraft betrieben und diente zum Verladen von Waren zwischen Schiff und Ufer. Heute ist er ein technisches Denkmal und erinnert an die Zeit, als Bamberg ein wichtiger Handelsplatz am Fluss war.
Am Kranen gibt es das Fischbrünnlein aus dem Jahr 1933. Ein Trinkbrunnen, bei dem aus dem Maul des Fisches das Trinkwasser läuft.
Der Alte Schlachthof ist ein Gebäude aus dem Jahr 1742, der damals als Ergänzung zum bestehenden Schlachthaus gebaut wurde. Seit 1983 wird es als Bibliotheksgebäude genutzt.
Das Fischer- und Fischerzunftmuseum in Bamberg widmet sich der Geschichte der Fischerei an der Regnitz. Es zeigt historische Werkzeuge, Ausrüstungen und Dokumente der Fischerzunft und vermittelt einen spannenden Einblick in das Leben der Fischer, die einst das Viertel „Klein Venedig“ prägten.
Die Löwenbrücke verdankt ihren Namen den auffälligen Löwenfiguren an den Brückenköpfen. Von hier aus bietet sich ein schöner Blick auf die Regnitz, die Bamberg seit Jahrhunderten als Handelsweg und Lebensader prägt. Zusammen bilden Brücke und Fluss ein charakteristisches Bild der historischen Stadt.
Die Kirche St. Otto wurde von 1912 bis 1914 im neuromanischen Stil erbaut und dem heiligen Otto von Bamberg gewidmet. Mit ihren markanten Türmen und ihrer imposanten Größe gehört sie zu den bedeutendsten Kirchen der Stadt und wird oft als „Dom des Bamberger Ostens“ bezeichnet.
Das ehemalige Gastanklager in Bamberg erinnert an die Anfänge der städtischen Gasversorgung. Die ersten Gasbehälter entstanden bereits ab 1855 und dienten der Speicherung von Gas für Beleuchtung und Haushalte. Der erhaltene Gasbehälter ist heute ein Zeugnis der Industrialisierung und der technischen Entwicklung Bambergs.
Bamberg ist eine wirklich schöne und beeindruckende Stadt, mit seinen vielen historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Wir können euch einen Besuch in Bamberg wirklich sehr empfehlen und würden auch jederzeit wiederkommen. Bis zu unserem nächsten Abenteuer, eure Emma.
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Hallo Freunde, während meiner Harz-Tour, haben wir Herzberg am Harz besucht. Die Stadt liegt am Südrand des Harzes, gehört zum Landkreis Göttingen und hat ca. 12.700 Einwohner.
Herzberg am Harz
Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Am Spritzenhaus„. Von dort aus, ging unsere Tour los. Am Parkplatz befindet sich das ehemalige Spritzenhaus, welches früher als Aufbewahrung für Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr diente. Heute befindet sich darin die Stadtbücherei Herzberg.
Weiter ging es für uns zur Sieberbrücke an der Mündung, welche sich über der Sieber befindet. Von dort aus, gelangt man zur Pegelmessstation der Herzberger Wasserwacht.
Wenn man über die Sieberbrücke gelaufen ist, führt rechts ein Weg und eine Treppe hoch zum Lonauer Wasserfall. Der Lonauer Wasserfall, auch Lonauswasserfall, ist ein 10 Meter hoher, natürlicher Wasserfall im Harz.
In der Feilengasse, befindet sich der Georgsstein. Der Georgsstein ist ein bekannter Gedenkstein in Herzberg am Harz. Er erinnert an Herzog Georg von Braunschweig-Calenberg, der im 17. Jahrhundert auf Schloss Herzberg lebte. Der Stein steht in Verbindung mit einer historischen Begebenheit und einer beliebten Sage aus der Region.
Der Marktplatz liegt im Zentrum von Herzberg am Harz und ist ein wichtiger Treffpunkt für Einwohner und Besucher. Hier finden regelmäßig Wochenmärkte und Veranstaltungen statt. Rund um den Marktplatz befinden sich historische Gebäude und Fachwerkhäuser, die das Stadtbild prägen.
Auf dem Marktplatz befindet sich das Alte Rathaus, welches früher als Feuerwehr- und Spritzenhaus genutzt wurde. Im Jahr 1905 wurde das Gebäude zum Rathaus umgebaut. Heute ist es ein wichtiges Verwaltungsgebäude der Stadt und ein markanter Bestandteil des historischen Marktplatzes.
Vom Marktplatz aus, gelangt man zur Hauptstraße von Herzberg am Harz. Sie ist eine imposante und sehr lange Einkaufsstraße, die bis zur Osteroder Hauptstraße geht. Hier gibt es viele verschiedene Geschäfte, Cafés und Restaurants, die zum verweilen einladen. Wir waren an einem Sonntag hier, daher ist die Innenstadt ruhig und die Geschäfte geschlossen.
Der Kugelbrunnen in Herzberg am Harz ist eine besondere Sehenswürdigkeit in der Einkaufsstraße. Bei unserem Besuch war leider das Wasser aus. Man konnte also nicht sehen, ob nur oben Wasser herauskommt oder ob sich die Kugeln auch drehen können.
Am Georgsplatz, befindet sich die ehemalige Obermühle. Sie war früher eine Wassermühle, in der Getreide zu Mehl gemahlen wurde. Doch mit der Industrialisierung, verlor die Mühle ihre Bedeutung. Das Gebäude erinnert noch heute an das frühere Handwerk und die wirtschaftliche Geschichte Herzbergs.
Das Welfenschloss Herzbergs am Harz ist das größte Fachwerkschloss Niedersachsens und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man sieht es schon von weitem, da es etwas erhöht auf einem Berg liegt. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und diente den Herzögen des Welfenhauses als Residenz. Das Schloss spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der Welfen, einer der ältesten Fürstenfamilien Europas.
Im Schloss befindet sich heute ein Museum, in dem Besucher mehr über die Geschichte der Welfen, die Stadt Herzberg und das Leben in früheren Zeiten erfahren können. Es ist ein bedeutendes Kulturdenkmal und zieht jedes Jahr viele Besucher an.
Von weitem dachten wir bei diesem Gebäude an eine Villa, aber es ist tatsächlich die Nicolaikirche. Erst wenn man um das Gebäude herum geht, sieht man den Kirchturm. Die Kirche gehört zu den ältesten Bauwerken der statt und wurde zwischen 1841 und 1845 erbaut. Die Einweihung erfolgte 1845. Der Kirchturm ist von der Vorgängerkirche und stammt aus dem Jahre 1616.
Die St.-Josef-Kirche ist eine katholische Kirche und wurde im neugotischen Stil erbaut. Sie wurde im Jahr 1893 erbaut und dem heiligen Josef gewidmet, der als Schutzpatron der Arbeiter und Familien gilt. Im Inneren befinden sich kunstvolle Kirchenfenster und religiöse Ausstattungsgegenstände.
Nach unserer Stadttour, ging es weiter zum Juessee, wo wir auf den gemütlichen Bänken eine Pause eingelegt haben. Er entstand durch einen Einsturz von Gestein im Untergrund. Dadurch bildete sich eine natürliche Senke, die sich mit Wasser füllte.
Da wir an Ostern hier waren, wurde alles rund um den See, österlich geschmückt. Der See ist etwa 28 Meter tief und zählt zu den tiefsten natürlichen Seen Niedersachsens. Rund um den Juessee führen Spazierwege, die von Einheimischen und Besuchern gerne genutzt werden. Die Umgebung bietet Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen.
Wir können euch einen Ausflug nach Herzberg am Harz sehr empfehlen. Wer eine kleine, ruhige Stadt mit einigen wichtigen Sehenswürdigkeiten besuchen möchte, der ist hier genau richtig. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
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Hallo Freunde, bei meinem Trip durch den Harz, habe ich die kleine Stadt Bad Lauterberg im Harz besucht. Sie liegt in Niedersachsen und ist eine ehemalige Bergbaustadt. Die Stadt hat ca. 10.000 Einwohner und ist ein staatlich anerkanntes Kneipp-Heilbad.
Bad Lauterberg im Harz
Schon von weitem, sieht man den Hausberg von Bad Lauterberg im Harz. Direkt von der Stadtmitte aus, in der Nähe der St. Andres Kirche, befindet sich die Burgseilbahn. Sie führt hinauf zum Hausberg, es die Berggaststätte gibt. Die Burgseilbahn gilt als eine der steilsten Doppelsesselbahnen Deutschlands. Sie hat eine Steigung von 63% auf 111 Metern.
Geparkt haben wir zentral in der Mitte der Stadt, auf dem Parkplatz am Kurpark (https://maps.app.goo.gl/ZtSxVw3JLFdJHv1j7) und sind von hier aus auf unsere Tour gestartet.
Kurpark
Der Kurpark von Bad Lauterberg im Harz, lädt zum spazieren und verweilen ein. Es gibt viele Sitzgelegenheiten, wo man die Natur auf sich wirken lassen kann.
Die historische Scholmwehrbrücke aus dem Jahr 1905 ist eine denkmalgeschützte Fußgängerbrücke, die den Kurpark mit dem Kirchberg verbindet. Sie führt direkt über das Scholmwehr, das die Oder staut, um Wasser zur historischen Königshütte zu leiten.
Im Kurpark gibt es eine Konzertmuschel, die regelmäßig als Open-Air-Bühne für Kurkonzerte, Kinderfeste und Großveranstaltungen (wie das Walpurgis-Spektakel) genutzt wird. Als wir dort waren, wurde gerade wieder für ein Stück geprobt.
Es gab auch einen Teich, wo ich ausgiebig die Enten beim baden beobachten konnte. Rund um den See, gibt es Sitzplätze, die zum verweilen einladen. Leider haben mich Mama und Papa nicht baden lassen.
Am Teich befindet sich eine Statue von Hermann von Wissmann (1853–1905). Einem deutschen Afrikaforscher, Offizier und Kolonialbeamter. Er gilt als Schlüsselfigur des deutschen Imperialismus. Früher wurde er gefeiert und heute kritisch gesehen. Er soll brutal gewesen sein und hatte eine Rolle bei der Ausbeutung der Kolonien.
Schaut mal, ich hab die historische Mägdelein-Bank im Kurpark gefunden. Das ist ein schönes Schattiges Plätzchen für mich gewesen, um Pause zu machen.
Im Kurpark gibt es auch einen Kräutergarten und Barfußpfad, welcher an den Kräutern vorbei führt. Gepflegt wird der Kräutergarten von Kneipp-Verein. Als wir vor Ort waren, haben noch keine Kräuter geblüht, aber im Frühling/Sommer, sieht das bestimmt toll aus.
Das Kurhaus in Bad Lauterberg, wurde im Jahre 1912 erbaut und beherbergt einen schönen Saal, der für Veranstaltungen genutzt wird.
Der Ort verfügt über kleine Einkaufsstraßen mit einigen Geschäften, Restaurants und Cafés, die zum verweilen einladen. Das gemütliche durch die Gassen schlendern, macht viel Spaß, gerade an einem ruhigen Tag ohne viel Trubel.
Die St. Andreaskirche in der Hauptstraße von Bad Lauterberg, befindet sich im historischen Stadtkern. Sie ist eine evangelisch-lutherische Kirche aus dem Jahre 1571.
Wer eine gemütliche Stadttour ohne viel Trubel möchte, quasi einen Stadtspaziergang, der ist in Bad Lauterberg im Harz genau richtig. Wir können euch diese kleine Stadt als ruhigen Ausflugsort sehr empfehlen. Wer allerdings viele Geschäfte und Trubel möchte, der ist hier falsch. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Hallo Freunde, diesmal haben Mama und Papa mit mir eine Wanderung durch das wunderschöne Torfhausmoor gemacht. Geparkt haben wir auf dem Parkplatz „Brockenblick“ (https://maps.app.goo.gl/CQUPsUmzrLWMfEMw5).
Harzturm Torfhaus
Ein echtes Highlight ist der moderne Harzturm. Schon von weitem ist der Aussichtsturm sichtbar und definitiv ein Blickfang mitten in der Landschaft. Von oben hat man einen beeindruckenden Panoramablick über den Harz und bei gutem Wetter sogar bis zum Brocken.
Rund um den Turm gibt es Sitzmöglichkeiten und genügend Platz für eine kleine Pause nach oder vor der Wanderung. Wer mag, kann hier zusätzlich die Erlebnis-Rutsche nutzen oder einfach nur die Aussicht genießen.
Nationalpark-Besucherzentrum
Direkt in Torfhaus befindet sich außerdem das Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus. Dort bekommt man viele interessante Informationen über den Nationalpark Harz, die Tierwelt und die besondere Moorlandschaft.
Gerade vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein kurzer Besuch. Man erfährt viel über die Entstehung der Moore und warum diese Landschaft so empfindlich und schützenswert ist. Hier gibt es auch die Bavaria Alm oder Wienerwald, wo man sich mit leckeren Speisen stärken kann. Von hier aus, hat man bei gutem Wetter auch den Brocken-Blick.
Außerdem gibt es dort Informationen zu Wanderwegen, aktuellen Bedingungen und Ausflugstipps rund um den Harz. Das Personal dort ist sehr nett und hilft bei der Auswahl des richtigen Wanderweges. Zudem gibt es einen kleinen Shop für Souvenirs.
Wanderung Torfhausmoor
Vom Nationalpark-Besucherzentrum aus, folgt man einfach der Beschilderung und läuft an der Hauptstraße entlang, bis es zu den Wanderwegen geht. Überall hängen gut Sichtbar die Schilder zu den einzelnen Wanderrouten, damit man sich nicht verlaufen kann.
Ein Teil des Weges, ist der sogenannte Goetheweg, der bis hoch zum Brocken verläuft. Wir sind ihn aber nur ein paar Kilometer gelaufen, weil wir dann in die andere Richtung weiter mussten. Der Weg ist relativ gut befestigt und lässt sich gut laufen.
Auch hier hat man das typische Bild im Harz, was es ca. seit 2018 gibt. Dort war ein extremes Dürrejahr. Zudem hat sich der Borkenkäfer rasant ausgebreitet und fast alle Bäume vernichtet. Es gibt aber zum Glück noch grüne Bäume, wenn auch wie hier, wenige.
Wer möchte, kann über den Steg durch das Torfhausmoor laufen und ich hatte natürlich total Spaß dabei, über die Hölzer zu laufen. Wer dies nicht möchte, kann auch den normalen Weg außen herum nehmen, sieht dann aber weniger vom Moor.
Der Blick auf das Moor, ist schon sehr beeindruckend. Das Torfhausmoor, wird auch Radauer Born Moor genannt. Es hat eine Fläche von 30 ha und ist bis zu 6,5 Meter tief.
Leider darf man die Wege nicht verlassen, denn ich wäre gerne ins Moor und in die Pfützen gesprungen. Aber meine Zweibeiner, haben es verboten, weil es auch so auf dem Schild steht. Trotzdem hatten wir viel Spaß auf dem Steg. Wenn einem jemand entgegen kommt, kann es aber schon ziemlich eng werden.
Nach dem Steg, kam man wieder auf die normalen Wege um das Torfhausmoor herum. Immer wieder hat man kleinere Brücken, die man überqueren muss. Wir hatten auch noch Glück mit dem Wetter und das erkunden, macht mir wahnsinnig viel Spaß.
Auf der rechten Seite des Weges, befindet sich der Abbegraben. Dieser sammelt alles zufließende, zurieselnde und zusickernde Wasser, um es nach rechts abzuleiten. Bei Starkregen hat der Graben allerdings nicht genug Fassungsvermögen und daher wird mit Hilfe eines gegenüberliegenden Fehlschlages, der Abbegraben entlastet.
Zum Ende des Abbegrabens hin, teilt sich der Weg auf. Rechts geht es weiter in Richtung Brocken, über den Goetheweg. Links entlang, wo wir gelaufen sind, geht es wieder zum Torfhaus. Von hier aus, waren es noch ca. 3km Fußweg. Zum Brocken wäre man noch 6,5km gelaufen.
Folgt man weiter dem Weg, gelangt man zum Luchs Denkmal. Erst dachte ich, da ist ein Spielgefährte und hab mich gefreut, aber der stand nur da. Das Denkmal erinnert an die Ausrottung im 19. Jahrhundert und die Rückkehr der Luchse im Harz. Ab 2000 fand, in der Nähe des Denkmals, die Auswilderung der Luchse statt. Mittlerweile sind es im Harz, Stand 2026, wieder 90 Luchse, die in freier Wildbahn leben.
Nach ca. 700 Metern nach dem Luchs Denkmal, kommt man an eine Gabelung. Hier ist ein schöner Platz mit Bänken, um eine kleine Pause zu machen. Folgt man der Gabelung nach links, läuft man den entspannten Weg über 2km zum Torfhaus zurück. Der rechte Weg ist mit 1,3km kürzer, aber es folgt ein steiler Anstieg zum Torfhaus. Also ich habe mich für den steilen Weg entschieden und Mama war gar nicht begeistert, aber da musste sie durch.
Kurz hinter der Gabelung, hatte man schon einen guten Blick auf den Harzturm am Torfhaus und wusste, man ist auf jeden Fall richtig und bald am Ziel.
Für erfahrende Wanderer, gilt der Aufstieg als mäßig anstrengend. Für Papa und mich, war das ein Klacks, aber Mama hing etwas hinterher. Aber sie hat es auch geschafft und hatte gute Laune. Puh, noch mal Glück gehabt, dass sie mir den Weg nicht übel genommen hat.
Insgesamt sind wir 5,6 km gelaufen bei unserer Wanderung um das Torfhausmoor und haben knapp 2h gebraucht. Wir haben aber auch zwischendurch Pause gemacht. Natürlich haben wir die Natur genossen beim Fotos machen und haben das Torhaus Besucherzentrum besucht.
Und schaut mal, was Mama heimlich im Shop für mich gekauft hat, einen Luchs. Ich habe aber auch wirklich zu wenige Stofftiere zu Hause, da kam das genau richtig.
Wir können euch eine Wanderung um das Torfhausmoor wirklich sehr empfehlen. Die Natur mit dem Moor ist einmalig und die Wege sind sehr gut zu laufen. Das Angebot an Essen/Trinken und Freizeit am Torfhaus, rundet das ganze noch ab. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.
Ich bin Emma und gemeinsam mit meinem Rudel entdecke ich für euch spannende Reiseziele, teste Produkte und probiere leckere Hunderezepte und Beschäftigungsideen aus.