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Kategorie: Reiseorte (Seite 3 von 10)

In der Kategorie „Reiseorte“ findet ihr Reiseberichte nach Orten sortiert von Städten bis zu besonderen Ausflugszielen. Von Deutschland über die Niederlande, bis hin zum Vereinigten Königreich uva.

Osterode am Harz – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, auf unserer Harz-Tour, durfte ein Besuch von Osterode am Harz natürlich auch nicht fehlen. Osterode am Harz ist eine kleinere Stadt im Landkreis Göttingen, in Niedersachsen. Die Stadt hat zusammen mit allen Ortsteilen ca. 21.500 Einwohner.

Tour durch Osterode am Harz

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz der Schachtruppvilla und sind von dort auf unsere Tour gestartet. Die Schachtruppvilla zählt zu den bekanntesten Bauwerken Osterodes, wird aber derzeit saniert. Sie wurde ab 1819 im klassizistischen Stil erbaut. Bei den Einwohnern heißt sie liebevoll Kaffeemühle, wegen ihres Aussehens.

Schachtruppvilla - Osterode am Harz
Schachtruppvilla - Osterode am Harz

Der Piller Brunnen ist ein beliebter Treffpunkt in der Osteroder Innenstadt. Er erinnert an die enge Verbindung der Stadt mit dem Harz und den umliegenden Höhenzügen. Der Brunnen entstand als modernes Schmuckelement des Stadtbildes und trägt den Namen des Piller, einer Erhebung im westlichen Harzvorland.

Piller Brunnen - Osterode am Harz
Piller Brunnen - Osterode am Harz

Direkt am Kurpark, der mit seinen vielen Bänken zum verweilen einlädt, befindet sich die Stadthalle Osterode. Der Bau wurde 1973 fertig gestellt und bietet Platz für Konzerte, Theateraufführungen, Tagungen und kulturelle Veranstaltungen.

Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz
Stadthalle und Kurpark - Osterode am Harz

Auf dem Weg durch die Stadt hat Mama diese wunderschönen Kirschbäume mit den Kirschblüten gesehen und war hin und weg. Sie wollte unbedingt ein Bild davor mit mir haben. Daher kommt ihr auch in den Genuss der wunderschönen Blüten am Baum.

Kirschblüten - Osterode am Harz
Kirschblüten - Osterode am Harz

Weiter ging es zur historischen Stadtmauer aus dem Jahr 1233. Sie umschloss die Alt- und die Neustadt auf 1,7 km Länge. Zur Befestigungsanlage gehörten vier Stadttore sowie mehrere Wehrtürme, von denen einige Abschnitte erhalten geblieben sind. Die Mauer wurde überwiegend aus Bruchstein errichtet und diente dem Schutz der Stadt. Im 19. Jahrhundert mussten die Stadttore Platz für den Verkehr machen.

Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz
Historische Stadtmauer - Osterode am Harz

Am Posthof befindet sich das Fachwerk Modellhaus. Hier sieht man den Aufbau und die Bauweise eines traditionellen Fachwerkhauses. Nach dem Stadtbrand von 1545 wurde ein Großteil der Altstadt in Fachwerkbauweise wieder aufgebaut. Heute befinden sich innerhalb des Stadtmauerrings rund 300 Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen. Von der Gotik über die Renaissance bis zum Barock.

Fachwerk Modellhaus - Osterode am Harz

Bei unserer Tour durch die Stadt, kamen wir an den Straßen Langer- und Kurzer Krummer Bruch vorbei. Dies sind historische Straßen in der Fachwerkstadt, innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Der Name Bruch deutet darauf hin, dass dies hier mal ein sumpfiges Gebiet gewesen sein muss.

Langer Krummer Bruch - Osterode am Harz
Kurzer Krummer Bruch - Osterode am Harz

Das Ritterhaus wurde 1660 als Fachwerkhaus errichtet. Seinen Namen verdankt es der geschnitzten Ritterfigur an der Gebäudeecke. Seit 1936 befindet sich hier das Museum im Ritterhaus. Auf drei Etagen informiert es über die Stadtgeschichte, das Handwerk, die frühe Industrie und das Leben im Harz. Das Ritterhaus gehört heute zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Altstadt.

Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz
Museum im Ritterhaus - Osterode am Harz

Die Schlosskirche St. Jacobi zählt zu den ältesten Kirchen Osterodes. Bereits im 12. Jahrhundert befand sich an dieser Stelle eine Kapelle. Die heutige Kirche entstand durch einen Umbau im Jahr 1751. Bei diesem erhielt sie barocke Elemente wie eine große Empore und ein hölzernes Tonnengewölbe. Heute wird die Kirche nicht nur für Gottesdienste, sondern aufgrund ihrer hervorragenden Akustik auch für Konzerte genutzt.

St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz
St. Jacobi - Osterode am Harz

In der Straße Rollberg 26, sind wir auf ein ehemaliges Ackerbürgerhaus im Fachwerkbau aufmerksam geworden. Das Haus hat eine wunderschöne Fassade mit Flechtbandmuster, Fächerrosetten und Narrenköpfen.

Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz
Ackerbürgerhaus Rollberg 26 - Osterode am Harz

Der Rollberg gehört zu den ältesten Straßen Osterodes und beeindruckt mit zahlreichen gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Viele Gebäude entstanden nach dem verheerenden Stadtbrand von 1545, der große Teile der Stadt zerstörte. Typisch für die Häuser sind ihre reich verzierten Fachwerkfassaden mit geschnitzten Balken, Inschriften und kunstvollen Streben.

Rollberg - Osterode am Harz

Die Bronzestatue des Eseltreibers in der Nähe des alten Rathauses, erinnert an einen Beruf, der für Osterode von großer Bedeutung war. Esel transportierten Waren aus dem Harz, darunter Erze, Holz und andere Handelsgüter. Die Osteroder werden auch Eseltreiber genannt. Die Figur würdigt die wichtige Verbindung zwischen Bergbau, Handel und Handwerk. Die Statue ist ein beliebtes Fotomotiv.

Eseltreiber - Osterode am Harz

Das Alte Rathaus gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Osterodes. Ein erstes Rathaus entstand im 14. Jahrhundert, wurde jedoch beim Stadtbrand zerstört. Der heutige Bau wurde 1552 im Renaissancestil auf den alten Grundmauern errichtet. Ursprünglich besaß das Gebäude einen reich verzierten Fachwerkgiebel, der später verschiefert wurde. Besonders bekannt ist die am Rathaus befestigte Walfischrippe, die vor Hochwasser schützen sollte.

Altes Rathaus - Osterode am Harz
Altes Rathaus - Osterode am Harz

Die St. Aegidien Marktkirche ist die historische Stadtkirche Osterodes und entstand im 13. Jahrhundert aus Bruchstein. Nach dem Stadtbrand wurde das Langhaus 1551 wieder aufgebaut. Der markante Westturm folgte 1578/79. Im Inneren beeindrucken die bemalte Kassettendecke, der frühbarocke Altar von 1660 sowie ein kunstvoll geschnitzter Taufständer. Bis 1936 wohnte im Turm der Türmer, der bei Bränden Alarm schlug.

St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz
St. Aegidien Marktkirche - Osterode am Harz

Der Martin-Luther-Platz gehört zum historischen Zentrum und verdankt seinen Namen Martin Luther (1483–1546), dessen Lehren die Einführung der Reformation in Osterode beeinflussten. Rund um den Platz befinden sich mehrere denkmalgeschützte Fachwerkhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, darunter die ehemalige Ratsapotheke. Die Ratsapotheke wurde 1574 als erste Apotheke der Stadt gegründet und zählt zu den ältesten ihrer Art in Niedersachsen.

Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz
Martin-Luther-Platz - Osterode am Harz

Der Kornmarkt bildet seit dem Mittelalter das historische Zentrum Osterodes und war der wichtigste Handelsplatz der Stadt. Händler boten Getreide, Vieh und Waren aus dem Harz an, wodurch der Platz seinen heutigen Namen erhielt. Auch heute finden hier regelmäßig Wochenmärkte, Stadtfeste und Veranstaltungen statt. Bei unserem Besuch im April, war der Kornmarkt österlich geschmückt mit vielen bunten Eiern.

Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz
Kornmarkt - Osterode am Harz

Das Harzkornmagazin wurde 1722 im Auftrag des Kurfürstentums Hannover errichtet. Der langgestreckte Barockbau diente als Getreidespeicher für die Versorgung der Bergleute im Oberharz, da dort kaum Ackerbau möglich war. Nachdem der Magazinbetrieb 1911 eingestellt wurde, erhielt das Gebäude verschiedene Nutzungen. Seit 1989 dient das aufwendig sanierte Bauwerk als Rathaus der Stadt Osterode.

Harzkornmagazin - Osterode am Harz
Harzkornmagazin - Osterode am Harz

Die Tourist Information befindet sich in einem Turm am Harzkornmagazin. Sie ist die erste Anlaufstelle für Besucher und bietet Stadtpläne, Wanderkarten sowie Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen. Wer die Geschichte der Stadt entdecken möchte, erhält hier viele nützliche Tipps und Informationen für einen gelungenen Aufenthalt.

Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz
Tourist Information - Osterode am Harz

An der Tourist Information informiert eine Gedenktafel über die Stolpersteine in Osterode. Das europaweite Kunstprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus. In Osterode wurden die ersten Stolpersteine am 28. Juni 2010 verlegt. Insgesamt erinnern 14 Messingsteine an jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, die verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Informationstafel zeigt die Standorte der Stolpersteine.

Stolpersteine - Osterode am Harz
Stolpersteine - Osterode am Harz

Der Kuhhirtenturm ist einer der wenigen erhaltenen Wehrtürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Er entstand vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert zusammen mit der Stadtmauer und wurde aus Bruchsteinen errichtet. Seinen Namen verdankt der Turm den Kuhhirten, die früher das Vieh durch ein nahegelegenes Stadttor auf die Weiden führten.

Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz
Kuhhirtenturm und Stadtmauer - Osterode am Harz

Die katholische Kirche St. Marien wurde 1905 erbaut und entstand im neugotischen Baustil, der sich unter anderem durch spitzbogige Fenster, hohe Gewölbe und einen schlanken Kirchturm auszeichnet. Im Inneren beeindrucken die farbigen Glasfenster, die neugotische Ausstattung und der helle Kirchenraum.

St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz
St. Marien - Osterode am Harz

In der Nähe der St. Marien, war unser Ausgangsparkplatz. Von dort aus ging es zum Industriedenkmal Eulenburg, welches ein paar Kilometer außerhalb der Stadt liegt. Das Industriedenkmal Eulenburg gehört zu den bedeutendsten Technikmuseen der Region. Das Gebäude wurde 1910 als Textilfabrik der Firma Peters & Renner errichtet und steht beispielhaft für die Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Charakteristisch sind die funktionale Backsteinbauweise, große Fensterflächen und die großzügigen Produktionsräume, die viel Tageslicht für die Textilherstellung boten. Nach der Stilllegung der Fabrik blieb ein großer Teil der technischen Ausstattung erhalten. Seit 1998 beherbergt die Eulenburg das Industriedenkmal mit einer Ausstellung zur Industrie- und Wirtschaftsgeschichte Osterodes.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz
Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Besucher können historische Maschinen, Werkstätten und Exponate aus der Textil-, Metall- und Papierindustrie besichtigen und erfahren, wie sich die Industrialisierung auf die Entwicklung der Stadt auswirkte.

Industriedenkmal Eulenburg - Osterode am Harz

Unser Fazit zu Osterode am Harz

Osterode ist eine schöne kleine Stadt, die viel Fachwerk bietet. Für uns Hunde bietet Osterode eine schöne Tour durch die Gassen, gerade wenn es noch früh am Morgen ist. Aber sagt Mama und Papa, sie sollen auf eure Pfötchen aufpassen, denn an manchen Ecken lagen viele Glasscherben rum, was wir nicht so schön fanden und Müll.

Sonst hat Osterode viel zu bieten, mit der historischen Stadtmauer, der Kirchen und dem alten Rathaus. Für uns ist es auf jeden Fall einen Besuch wert gewesen. Die Stadttour mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten hat ca. eine Stunde gedauert und wir sind 3 Kilometer gelaufen.

Alle Links zu Osterode, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-osterode-am-harz/

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Mit Emma auf dem Naturmythenpfad in Braunlage – eine märchenhafte Wanderung durch den Harz

Hallo Freunde, diesmal sind wir auf einen tollen Wanderweg im Harz aufmerksam geworden. Er heißt Naturmythenpfad, ist bei Braunlage und hat 9 verschiedene Stationen, die es auf 4km zu entdecken galt. Da es direkt dort keinen Parkplatz gab, haben wir etwas weiter weg geparkt, am Sportplatz von Braunlage und sind zum Startpunkt gelaufen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Ich hatte richtig viel Bock auf die Wanderung und war gut gelaunt. Es ging vorbei an kahlen Wäldern, entlang an schönen Wegen, bis wir im Nationalpark Harz angekommen waren. Von dort dauerte es noch ein kleines Stück, bis zum Infopoint. Dort hat mich gleich ein böser Wolf erwartet und ich dachte, was soll das denn? Dann habe ich meinen Königinnen Thron gesehen und mein frecher Papa, hat mir den Platz einfach geklaut.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf den Spuren alter Mythen durch den Harz

Wenn man an den Harz denkt, kommen einem schnell Hexen, Sagen und geheimnisvolle Wälder in den Sinn. Genau darum dreht sich auch der Naturmythenpfad in Braunlage. Der Rundweg verläuft durch den Nationalpark Harz und verbindet Natur mit alten Geschichten und interaktiven Stationen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell ans Ziel zu kommen. Vielmehr lädt der Weg dazu ein, stehen zu bleiben, den Wald bewusst wahrzunehmen und sich auf die kleinen Dinge einzulassen.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Auf dem Wanderweg gibt es immer wieder Hinweisschilder, wo man dem Naturmythenpfad folgen muss. Ein verlaufen ist fast unmöglich, wenn man darauf achtet.

Station 1 – Der Wolf

Die erste Station widmet sich einem Tier, das kaum ein anderes die Menschen über Jahrhunderte so fasziniert und gleichzeitig verunsichert hat: dem Wolf.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

In Märchen ist er oft der Bösewicht. In der Realität gehört er jedoch ganz selbstverständlich zur Natur und kehrt inzwischen auch wieder in viele Regionen Deutschlands zurück. Genau mit diesem Gegensatz beschäftigt sich die erste Station. Auf der ersten Station musste ich kurze einen bösen Mann wegputzen, der dort einfach aufgetaucht ist. Dem hab ich es so richtig gezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Ich hab mich allerdings weniger für alte Mythen interessiert, sondern eher für die vielen Wildgerüche entlang des Weges. Immer wieder blieb ich stehen, schnupperte aufmerksam ins Unterholz und schaute neugierig zwischen die Bäume. Man konnte sich gut vorstellen, dass hier nachts tatsächlich Wildtiere unterwegs sind.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Diese Station regt zum Nachdenken an: Wer hat eigentlich vor wem Angst? Der Mensch vor dem Wolf oder der Wolf vor dem Menschen? Zudem werden einem hier die Eigenschaften eines Wolfes aufgezeigt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 1 - Der Wolf

Station 2 – Märchen und Sagen

Nur wenige Schritte weiter taucht man tiefer in die Welt der Harzer Sagen ein.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Der Harz gehört zu den sagenreichsten Regionen Deutschlands. Hexen, Berggeister, geheimnisvolle Wesen und verwunschene Wälder gehören hier seit Jahrhunderten zur Kultur.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Während wir die Informationstafeln lasen, wirkte der Wald fast ein wenig geheimnisvoll. Sonnenstrahlen fielen durch die hohen Bäume, der Wind bewegte die Äste und irgendwo klopfte ein Specht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 2 - Märchen und Sagen

Ich ließ mich davon natürlich überhaupt nicht beeindrucken. Für mich war jeder neue Geruch spannender als jede Sage. Trotzdem passt diese Station wunderbar in die Umgebung, denn gerade dieser Wald besitzt eine ganz besondere Atmosphäre.

Station 3 – Der Baum

Bäume begleiten uns auf jeder Wanderung. Oft laufen wir einfach an ihnen vorbei.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Diese Station zeigt, welche Bedeutung Bäume früher für die Menschen hatten. Sie galten als Kraftorte, Schutzspender und Symbole des Lebens. Manche Baumarten wurden sogar verehrt.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Wenn man einen Moment innehält und nach oben schaut, versteht man schnell, warum. Die mächtigen Stämme, das Licht zwischen den Ästen und die Ruhe des Waldes sorgen automatisch dafür, dass man langsamer wird.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Ich hatte währenddessen wieder ganz andere Prioritäten. Jeder Baum musste ausgiebig beschnuppert werden, denn immerhin hatte ich hier meine ganz eigene „Waldzeitung“. Zum Ende der 3. Station, gab es einen kleinen Bach. Dort konnte ich meine Pfötchen kühlen und Schlappi machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 3 - Der Baum

Station 4 – Der Bach

Langsam näherten wir uns dem Wasser, einem größeren Bach als wir kurz vorher gesehen hatten.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Das leise Plätschern des Baches begleitete uns bereits einige Meter vorher. Zwischen Steinen und Wurzeln schlängelte sich das klare Wasser durch den Wald.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Früher entstanden rund um solche Orte viele Geschichten über Wassergeister und Nymphen. Tatsächlich besitzen Bäche eine besondere Ruhe. Man setzt sich automatisch für einen Moment auf einen Stein und hört einfach nur zu.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 4 - Der Bach

Ich war sofort begeistert, denn Wasser bedeutet für mich immer Abenteuer. Vorsichtig erkundete ich das Ufer und beobachtete aufmerksam die fließenden Wellen. Papa hat so ein komisches Musikinstrument gefunden und hat damit Geräusche gemacht. Das fand ich gar nicht lustig und hab ihn geschimpft wie eine verrückte, damit er aufhört.

Station 5 – Der Silberteich

Für uns war der Silberteich ohne Frage einer der schönsten Orte der gesamten Wanderung. Gerade für Hunde ist der Silberteich eine tolle Station, um baden zu gehen. Man kommt hier flach ins Wasser und kann ohne Probleme rein und raus gehen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Der kleine Waldsee liegt ruhig zwischen den Bäumen und wirkt fast wie aus einem Märchen. Je nach Wetter spiegeln sich Himmel und Wald im Wasser und schaffen eine ganz besondere Stimmung. Der Silberteich hatte für uns etwas magisches.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Hier haben wir eine längere Pause eingelegt. Ich bekam etwas zu trinken und konnte sich im Schatten ausruhen, während wir den Blick über den Teich schweifen ließen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Wer gerne fotografiert, sollte sich hier etwas mehr Zeit nehmen. Rund um den Silberteich ergeben sich immer wieder wunderschöne Motive. Egal ob Spiegelungen auf dem Wasser, kleine Details am Ufer oder weite Landschaftsaufnahmen. Das schönste Motiv für Mama und Papa, war natürlich ich.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 5 - Der Silberteich

Station 6 – Naturgewalten

Nach der ruhigen Stimmung am Silberteich beschäftigt sich die nächste Station mit den Kräften der Natur, also ging es für uns weiter zu dieser Station. Aber Frauchen war kaum vom Silberteich wegzukriegen, daher musste ich ein bisschen Druck machen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Wind, Regen, Sturm und Schnee formen den Harz seit Jahrtausenden. Gerade in den letzten Jahren hat sich die Landschaft durch Trockenheit und den Borkenkäfer stark verändert. An einigen Stellen sieht man deutlich, wie sich der Wald verändert und langsam wieder neu entsteht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Diese Station erinnert daran, dass die Natur ständig im Wandel ist, unabhängig davon, ob Menschen eingreifen oder nicht. Ich war ganz frech und habe mich hier einfach auf den Tisch gesetzt, da ich genau zwischen Mama und Papa sitzen wollte, aber verratet mich bitte nicht.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 6 - Naturgewalten

Station 7 – Der Wald

Jetzt befindet man sich mitten im Nationalpark Harz, bei der Station Wald. Hier gibt es Stelen aus Holz, mit vielen Botschaften z.B. von Caesar.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Hier wird deutlich, dass ein Wald viel mehr ist als eine Ansammlung von Bäumen. Moose, Pilze, Insekten, Vögel und unzählige andere Lebewesen bilden gemeinsam ein riesiges Ökosystem.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Je länger wir unterwegs waren, desto ruhiger wurde es. Man hörte fast nur noch Vogelstimmen und das Rascheln der Blätter. Irgendwann kamen wir wieder an einen Bach. Über den konnte man drüber balancieren, wenn man es sich zutraut. Also ich wäre ja sofort dabei gewesen, aber nicht meine Zweibeiner.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Ich lief entspannt voraus, blieb immer wieder stehen und wartete geduldig auf die anderen beiden. Solche Momente mögen wir besonders, denn genau dafür gehen wir gemeinsam wandern. Dann wartete noch ein Abenteuer auf uns, hüpfen über Seine, um zur anderen Uferseite zu gelangen. Was meint ihr, sind wir trocken geblieben?

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 7 - Der Wald

Station 8 – Der Wunschbaum

Diese Station gehört sicherlich zu den emotionalsten des gesamten Naturmythenpfades.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Schon seit Jahrhunderten verbinden Menschen mit besonderen Bäumen Wünsche, Hoffnungen und kleine Rituale. Auch hier darf man einen Moment innehalten und sich etwas wünschen.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 8 - Der Wunschbaum

Ob Wünsche wirklich in Erfüllung gehen? Wer weiß. Schaden kann es jedenfalls nicht. Wir haben uns einfach einen Moment Zeit genommen und die Ruhe genossen. Während Mama und Papa den Baum haben auf sich wirken lassen, habe ich die Zeit für eine kleine Verschnaufpause genutzt. Natürlich habe ich mir auch was gewünscht und zwar das nächste Leckerli.

Station 9 – Das Labyrinth

Die letzte Station bildet gleichzeitig den Abschluss der Wanderung, bzw. der letzten Station, den wir mussten ja noch zum Auto zurück.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Ein Labyrinth steht seit jeher für den eigenen Lebensweg. Anders als ein Irrgarten besitzt es keine Sackgassen. Es führt Schritt für Schritt zum Mittelpunkt und wieder hinaus.

Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth
Naturmythenpfad in Braunlage - Station 9 - Das Labyrinth

Nach den vielen Eindrücken des Weges ist das ein schöner Abschluss. Auch ich marschierte neugierig mit Papa hindurch und fand das kleine Abenteuer sehr spannend.

Unser Fazit

Der Naturmythenpfad ist keine Wanderung, bei der Höhenmeter oder Gipfel im Mittelpunkt stehen. Hier geht es um das bewusste Erleben der Natur.

Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage
Naturmythenpfad in Braunlage

Uns hat besonders gefallen, dass sich der Weg hervorragend mit Hund laufen lässt und durch die neun Stationen nie langweilig wird. Überall gibt es etwas zu entdecken, für uns Hunde genauso wie für Menschen.

Naturmythenpfad in Braunlage

Wer mit offenen Augen durch den Wald geht, findet hier nicht nur schöne Fotomotive, sondern auch viele kleine Momente, die in Erinnerung bleiben. Unsere Wanderung war ca. 6km lang, da wir noch zum Parkplatz laufen mussten.

Naturmythenpfad in Braunlage

Unsere Bewertung

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Länge: ca. 4 km
Schwierigkeit: leicht
Für Hunde geeignet: Ja, absolut. Besonders außerhalb der Ferien ist der Weg angenehm ruhig. Da der Rundweg durch den Nationalpark Harz führt und Wildtiere vorkommen können, empfehlen wir, Hunde angeleint zu führen.

Wir würden den Naturmythenpfad jederzeit wieder besuchen, vielleicht zu einer anderen Jahreszeit. Denn wir sind sicher: Im Herbst, wenn sich die Blätter färben oder Nebel zwischen den Bäumen hängt, wirkt dieser Ort noch einmal ein ganzes Stück geheimnisvoller. Wir waren im April dort.

Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Infos zum Naturmythenpfad, bekommt ihr hier: https://www.nationalpark-harz.de/de/natur-erleben/natur-erlebnispfade/naturmythenpfad/

Mit Emma am Kyffhäuser-Denkmal – Geschichte, Aussicht und ein Abenteuer auf vier Pfoten

Hallo Freunde, diesmal haben wir uns auf eine tolle Tour zum Kyffhäuser-Denkmal (Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Kyffhäuser) aufgemacht. Das Kyffhäuser-Denkmal wurde von 1890 bis 1896 von Bruno Schmitz und Emil Hundrieser im Monumentalstil errichtet. Bereits von weitem, sieht das Bauwerk wirklich beeindruckend aus.

Kyffhäuser-Denkmal

Schon die Anfahrt zum Kyffhäuser war ein kleines Abenteuer. Die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch dichte Wälder immer weiter hinauf in das Kyffhäusergebirge. Hinter jeder Kurve eröffneten sich neue Ausblicke auf die Landschaft, und die Vorfreude auf unser Ziel wurde immer größer.

Google Maps - Kartenausschnitt Kyffhäuser-Denkmal

Vor Ort gibt es einen großen Parkplatz „Parkplatz Burghof Kyffhäuser„, aber man sollte zeitig da sein, da dieser auch im laufe des Tages voll werden kann. Die Parkgebühren betragen für einen PKW 4 Euro pro Tag, was recht günstig ist. Die Parkgebühren sind in bar am Automaten zu zahlen.

Kyffhäuser-Denkmal - Parkplatz

Vom Parkplatz aus führte unser Weg über einen Wanderweg zunächst zur Unterburg. Die Wege sind schön breit und gut ausgeschildert, damit man sich nicht verlaufen kann.

Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal
Wanderweg zum Kyffhäuser-Denkmal

Unterburg des Kyffhäuser-Denkmals

An der Unterburg wird deutlich, wie groß die ehemalige Reichsburg Kyffhausen einst gewesen sein muss. Heute sind noch zahlreiche Mauerreste erhalten, die einen ersten Eindruck von der einstigen Bedeutung der Anlage vermitteln.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Die Reichsburg Kyffhausen entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und diente der Sicherung wichtiger Handels- und Heerstraßen. Im Mittelalter gehörte sie zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen im Heiligen Römischen Reich. Auf diesem Bild sieht man den Blick in die ehemalige Kapelle der Unterburg.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Zwischen den alten Mauern ließ sich Emma natürlich nicht lange bitten und begann sofort, jeden Winkel neugierig zu erkunden. Es gab viel zu sehen und da wir ziemlich früh am Morgen hier waren, war es auch noch nicht so voll.

Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal
Unterburg - Kyffhäuser-Denkmal

Mittelburg des Kyffhäuser-Denkmals

Von der Unterburg führte unser Weg bergauf und über Treppen zur Mittelburg. Unterwegs bieten sich immer wieder schöne Fotomotive. Alte Steinmauern, historische Tore und die beeindruckende Architektur der Burgruine lassen Geschichte lebendig werden.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

An vielen Stellen kann man sich gut vorstellen, wie hier vor mehreren hundert Jahren Ritter, Händler und Soldaten unterwegs gewesen sein müssen.

Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal
Mittelburg - Kyffhäuser-Denkmal

Oberburg des Kyffhäuser-Denkmals

Je höher wir kamen, desto beeindruckender wurde die gesamte Anlage. Die Oberburg bildet den ältesten Teil der ehemaligen Reichsburg.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Von hier aus eröffnen sich bereits wunderschöne Ausblicke über die umliegenden Wälder und die Goldene Aue. Gleichzeitig wird deutlich, warum dieser Ort strategisch so wichtig war. Von hier ließ sich das gesamte Umland hervorragend überwachen.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Besonders faszinierend ist, dass die Oberburg bereits mehrere Jahrhunderte alt war, als das heute weithin sichtbare Kyffhäuser-Denkmal Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Hier treffen mittelalterliche Burggeschichte und die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs unmittelbar aufeinander. Hier seht ihr ein Sitzbild Kaiser Friedrichs I. „Barbarossa“

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Emma genoss währenddessen vor allem die vielen neuen Gerüche, die Aussicht und die abwechslungsreichen Wege. Wer möchte kann an einer Führung teilnehmen, wobei die Geschichte des Kyffhäuser-Denkmals erklärt wird. Der Eintritt wird fällig, wenn man an der Oberburg ankommt. Für Emma gab es an der Kasse ein Leckerli zur Begrüßung.

Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal
Oberburg - Kyffhäuser-Denkmal

Das Kyffhäuser-Denkmal – Wahrzeichen des Kyffhäusergebirges

Schließlich erreichten wir den wohl bekanntesten Teil der Anlage, dass imposante Kyffhäuser-Denkmal. Um zum Eingang des Kyffhäuser-Denkmals zu gelangen, muss man schon eine Menge Stufen erklimmen.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Das monumentale Bauwerk wurde zwischen 1890 und 1896 zu Ehren von Kaiser Wilhelm I. errichtet. Der Berliner Architekt Bruno Schmitz schuf hier eines der größten Nationaldenkmäler Deutschlands.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Besonders beeindruckend ist die Verbindung zwischen der mittelalterlichen Burgruine und dem monumentalen Denkmal. Unterhalb des Reiterstandbildes Kaiser Wilhelms I. befindet sich die gewaltige Figur Kaiser Friedrich I., besser bekannt als Barbarossa.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Sage vom schlafenden Barbarossa

Kaum ein Ort in Deutschland ist so eng mit einer Sage verbunden wie der Kyffhäuser. Ob man an diese Geschichte glaubt oder nicht, sie verleiht dem Kyffhäuser bis heute seinen ganz besonderen Zauber.

Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa
Kyffhäuser-Denkmal - Sage von Barbarossa

Der Legende nach schläft Kaiser Barbarossa tief im Inneren des Berges an einem steinernen Tisch. Sein roter Bart wächst immer weiter und windet sich bereits mehrfach um den Tisch. Nur alle hundert Jahre soll der Kaiser erwachen und nachsehen, ob die Raben noch um den Berg kreisen. Erst wenn diese verschwunden sind, wird Barbarossa zurückkehren und eine neue Zeit des Friedens beginnen.

Hoch hinaus – 247 Stufen bis zur Aussichtsplattform

Während Emma und ich uns eine kleine Verschnaufpause gönnten, machte sich mein Freund daran, den Denkmalturm zu erklimmen. Hunde sind in dem Gebäude nämlich leider nicht erlaubt. Emma hat sogar ihren Papa erkannt, der aus einem der Fenster des Denkmals zu uns geschaut hat.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Über insgesamt 247 Stufen führt eine schmale Wendeltreppe durch das Innere des rund 81 Meter hohen Bauwerks bis hinauf zur Aussichtsplattform. Schon beim Aufstieg wird deutlich, welch beeindruckende Ingenieursleistung der Bau des Denkmals Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein muss. Unten gibt es auch eine Art kleines Museum mit wundervollen Schätzen wie der Pickelhaube und der Hosenträger des Kaisers.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Die Treppen verlaufen durch das massive Mauerwerk des Turms und vermitteln eine ganz besondere Atmosphäre. Durch kleine Fensteröffnungen fällt immer wieder Tageslicht ins Innere und gibt den Blick auf das Burggelände oder die umliegenden Wälder frei. Je höher man steigt, desto mehr wächst die Vorfreude auf den Ausblick.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Oben angekommen wird die Anstrengung schnell belohnt. Von der Aussichtsplattform eröffnet sich ein beeindruckendes 360-Grad-Panorama über das Kyffhäusergebirge, die Goldene Aue und bei guter Fernsicht, sogar bis zum Brocken im Harz. Von hier oben wirkt die weitläufige Burgruine fast wie ein Modell, während sich die Wälder und Felder bis zum Horizont erstrecken.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Natürlich entstanden dort oben auch einige unserer schönsten Fotos. Die Perspektive aus der Turmkuppel zeigt das Kyffhäuser-Denkmal und die historische Burganlage aus einem Blickwinkel, den viele Besucher gar nicht zu Gesicht bekommen. Wer gut zu Fuß ist, sollte sich den Aufstieg deshalb nicht entgehen lassen. Die 247 Stufen lohnen sich auf jeden Fall.

Kyffhäuser-Denkmal

Ein Blick ins Burgmuseum

Nach dem Denkmal besuchten wir das Burgmuseum, welches im Jahr 1934 erbaut wurde. Es ist ein kleines Gebäude mit einem rechteckigen Raum, wo allerhand Schätze zu sehen sind. Unter anderem gibt es auch viele Schaubilder.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Hier erfährt man viel über die Geschichte der Reichsburg, archäologische Ausgrabungen und das Leben im Mittelalter. Zahlreiche Fundstücke zeigen, wie die Menschen hier einst lebten und welche Bedeutung die Burg über viele Jahrhunderte hatte.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum
Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Für Geschichtsinteressierte lohnt sich der Besuch auf jeden Fall und der Zutritt zum Museum, ist im Eintrittspreis bereits enthalten.

Kyffhäuser-Denkmal  - Bergmuseum

Der Bergfried (Barbarossaturm) Oberburg – Ein fantastischer Ausblick

Anschließend führte unser Rundgang weiter zum Bergfried. Der mächtige Turm zählt zu den ältesten erhaltenen Bauwerken der Burganlage. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über das gesamte Burggelände sowie weit hinaus über die Landschaft Thüringens.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

An klaren Tagen reicht die Sicht bis zum Harz. Natürlich durfte auch hier ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Emma nicht fehlen. Beim Barbarossaturm gibt es für Kinder einen schönen Spielplatz. Es gibt sehr saubere Toiletten und natürlich ein Bistro, dass Kaiser Picknick, wo man sich stärken kann. Dort gibt es auch einen Museumsshop.

Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)
Kyffhäuser-Denkmal  - Der Bergfried (Barbarossaturm)

Dann sind wir noch auf den ehemaligen Haupteingang der Oberburg getroffen. Er wird als „Erfurter Tor“ bezeichnet. Der Durchgang ist noch original romanisch erhalten. Es ist ein einfaches Kammertor ohne Verteidigungsanlage.

Kyffhäuser-Denkmal  - Erfurter Tor

Der berühmte Burgbrunnen

Bevor wir unseren Rundgang beendeten, machten wir noch Halt am bekannten Burgbrunnen. Mit einer Tiefe von rund 176 Metern gehört er zu den tiefsten Burgbrunnen Europas. Allein seine Ausmaße zeigen, welche enorme Leistung der Bau dieses Brunnens im Mittelalter gewesen sein muss.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Heute kann man einen Blick in den Schacht werfen und bekommt einen Eindruck davon, wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für eine Burg dieser Größe war.

Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen
Kyffhäuser-Denkmal  - Burgbrunnen

Zurück zum Parkplatz

Vom Brunnen aus führte uns ein anderer Weg gemütlich wieder hinunter zum Parkplatz, vorbei am „Denkmal an die Kaiser Botschaft“. Das Botschaft stammt vom 17.11.1881.

Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft
Kyffhäuser-Denkmal  - Denkmal an die Kaiser Botschaft

Unterwegs genossen wir noch einmal die Ruhe des Waldes und warfen immer wieder einen letzten Blick zurück auf das imposante Denkmal, das hoch über den alten Burgruinen thront.

Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal
Kyffhäuser-Denkmal

Unser Fazit

Unser Rundgang über die gesamte Anlage war weit mehr als nur ein Besuch eines Denkmals. Es war eine Reise durch über 1.000 Jahre Geschichte, von den Mauern der mittelalterlichen Reichsburg über die geheimnisvolle Barbarossa-Sage bis hin zum monumentalen Kyffhäuser-Denkmal.

Kyffhäuser-Denkmal

Auch Emma hatte sichtlich Spaß an unserem Ausflug. Für sie waren die alten Gemäuer, die Waldwege und die vielen neuen Gerüche mindestens genauso spannend wie für uns die historischen Bauwerke. In der Region gibt es noch viele weitere Ausflugsziele, die sich lohnen, wie z.B. die Barbarossahöhle.

Kyffhäuser-Denkmal

Unser Tipp: Plant für den Besuch genügend Zeit ein. Wer die gesamte Anlage in Ruhe erkunden, das Museum besuchen und die zahlreichen Aussichtspunkte genießen möchte, sollte mindestens drei bis vier Stunden einplanen. So lässt sich dieser geschichtsträchtige Ort ganz entspannt erleben, Schritt für Schritt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma

Kyffhäuser-Denkmal

Für Menschen die nicht so gut zu Fuß sind, gibt es auch einen Shuttle der euch bis nach oben zur Oberburg fährt. Erkundigt euch vorher über die Fahrzeiten des Shuttles. Alle Infos zum Kyffhäuser-Denkmal, findet ihr hier: https://www.kyffhaeuser-denkmal.de/

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Emma’s Wanderweg in Braunlage im Harz

Hallo Freunde, stellt euch mal vor, bei unserem Trip im Harz (Braunlage) durfte ich doch tatsächlich einen Wanderweg aussuchen und bestimmen wo es lang geht. Gesagt getan, alle mir nach…

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für mich der Nase nach und die hat mich nicht getäuscht. Ich habe nämlich gleich einen Bauernhof gefunden, wo es lustig aussehende Alpakas gab. Da hätte ich noch stundenlang sitzen können, aber meine Zweibeiner wollten weiter.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Erst bin ich noch schön auf dem Weg geblieben, bin aber dann auf einen unbefestigten Weg abgebogen. Mama meinte da schon, oh je, wo führt uns Emma hin. Hoffentlich muss ich nicht gleich wieder den Berg runter und dann hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber mal ehrlich, auf meinem Weg hat man doch eine schöne Aussicht über das ganze Gebiet und man konnte sogar bis in Richtung Brocken schauen. Ich fand meinen gewählten Weg schon jetzt toll.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Dann kamen wir zu einer Wiese, wo ich mich erst mal schön wälzen musste. Keine Sorge, hier gab es nur frisches Gras und nichts, womit ich mich hätte panieren können. Ach ich liebe es einfach, mich durch Wiesen zu kugeln. Das ist quasi Hundeyoga.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mama war bei dem Blick nach unten gar nicht begeistert. Man kann es auf den Fotos schlecht erkennen, aber es ging steil nach unten. Da sie von den ganzen Wanderungen zuvor schon Muskelkater hatte, war sie echt nur am jammern. Was soll ich denn sagen? Ich war immerhin auch überall dabei und stell mich nicht so an.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Mir nach, ich rieche Fisch und Kuchen. Da hinter den Bäumen ist das Waldcafé Forellenteich (https://www.forellenteich-braunlage.de/). Dort sind Hunde herzlich Willkommen und man kann sogar selbstgebackene Hundekekse kaufen. Was sagen Mama und Papa: „Na wir wollten mit dir wandern und haben doch jetzt kein Geld dabei. Emma, da können wir jetzt nicht hin.“

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ihr glaubt gar nicht, wie stinkig ich gewesen bin. Da führt man die beiden schon mal zu so einem tollen Ausflugsziel und die gehen da nicht mit mir hin. Freunde, ich brauche mein eigenes Taschengeld, damit ich selber bezahlen kann. Warum kriegen nur Kinder ein Taschengeld und nicht auch Hundekinder?

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Also ging es für uns wieder den Berg rauf und immerhin gab es auf der Bank eine Pause mit Schlappi und Leckerlis, die mich etwas besänftigt und meine Laune wieder angehoben haben. Mama und Papa sind ja doch gute Hundeeltern, aber das Café hätte ich trotzdem gerne besucht.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Der Anstieg war wirklich heftig und zog sich wie Kaugummi, aber irgendwann haben wir es geschafft. Auf unserem Weg waren noch andere Leute da, die zu einem Restaurant laufen wollten. Deren Kinder haben sich geweigert dort hoch zu laufen und sind auf halber Strecke umgedreht. Also für Essen klettere ich auf den Mount Everest hoch.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Irgendwann habe ich eine komische Abzweigung genommen und Mama hat das Navi angeschmissen um zu schauen, ob wir wirklich auf einem richtigen Weg sind. Das Navi meinte ja, Papa nein und Mama meinte: „Dann probieren wir es doch einfach.“ Was soll ich sagen, wir haben uns vorher über den Wanderer lustig gemacht, der sich durch die Bäume geschlagen hat und auf einmal dort raus kroch. Dann waren wir selber die Idioten und haben gelernt, hört auf Papa und nicht aufs Navi.

Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage
Emma's Wanderweg in Braunlage

Aber hey, das war wieder ein richtiges Abenteuer nach meinem Geschmack. Es gibt für mich nichts schöneres als durch die Pampa zu klettern und immerhin sind wir wieder auf dem richtigen Weg gelandet, der zu unserer Ferienwohnung führte.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Es war ein abenteuerlicher, kleiner Spaziergang, der es mit seiner Steigung aber mächtig in sich hatte. Wir sehen uns hoffentlich bei meinem nächsten Abenteuer. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Wanderweg in Braunlage

Ein Ausflug zur Sösetalsperre – Natur, Wasser und Pfotenabenteuer im Harz

Diesmal hat es uns zur Sösetalsperre im Harz verschlagen, wo es extra für Besucher einen großen Parkplatz gibt, um die Gegend zu erkunden. Die Sösetalsperre liegt bei Osterode am Harz.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft beeindruckt der große Stausee mit seiner ruhigen Wasserfläche, umgeben von viel Natur und den typischen Harzer Wäldern. Die Landschaft lädt einfach dazu ein, langsam unterwegs zu sein, stehen zu bleiben und die Aussicht zu genießen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Welche Aufgabe hat die Sösetalsperre?

Die Sösetalsperre ist nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern erfüllt auch eine wichtige Aufgabe: Sie speichert Wasser und trägt zur Trinkwasserversorgung sowie zum Hochwasserschutz bei. Die Talsperre wurde zwischen 1928 und 1931 errichtet und gehört zu den bedeutenden Anlagen der Harzwasserwerke.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Übersicht der Aufgaben der Sösetalsperre

Die Sösetalsperre erfüllt mehrere wichtige Aufgaben für die Region. Sie ist weit mehr als nur ein schöner Stausee zum Wandern.

  • 💧 Trinkwasserversorgung: Das ist ihre wichtigste Aufgabe. Das Wasser der Sösetalsperre wird aufbereitet und versorgt zahlreiche Städte und Gemeinden im südwestlichen Harzvorland. Unter anderem auch Teile von Göttingen mit hochwertigem Trinkwasser.
  • 🌊 Hochwasserschutz: Bei starken Regenfällen oder der Schneeschmelze im Harz kann die Talsperre große Wassermengen zurückhalten. Dadurch werden Hochwasserspitzen in der Söse und den flussabwärts gelegenen Orten abgeschwächt.
  • 🏞️ Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben. So bleibt genügend Wasser in der Söse, was für die Natur und die Wasserqualität wichtig ist.
  • ⚡ Stromerzeugung: Am Staudamm befindet sich ein Wasserkraftwerk, das die Kraft des abfließenden Wassers zur umweltfreundlichen Stromerzeugung nutzt.

Was hat die Sösetalsperre zu bieten?

Für Spaziergänger und Wanderer bietet die Umgebung viele Möglichkeiten, die Natur zu entdecken. Besonders schön ist es, einfach ohne Eile unterwegs zu sein. Genau richtig für kleine Pfoten, die jeden Meter spannend finden. Von hier aus, kann man super zu einer Wanderung rund um die Sösetalsperre aufbrechen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Während Emma ihre Umgebung erkundet hat, gab es für mich jede Menge schöne Fotomotive: das glitzernde Wasser, die Spiegelungen auf der Oberfläche, die alten Bäume am Wegesrand und diese besondere Ruhe, die man nur draußen in der Natur findet.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Emma hatte jedenfalls ihren Spaß: schnuppern, schauen, neue Wege entdecken und zwischendurch eine Pause mit Blick aufs Wasser machen. Ein wirklich schöner Ort, für einen ruhigen Ausflug mit Hund. Vor Ort gibt es auch einen Imbiss für den kleinen Hunger und einige Bänke, die zum verweilen einladen.

Sösetalsperre im Harz
Sösetalsperre im Harz

Wusstet ihr schon? Unter der Wasseroberfläche der Sösetalsperre verbirgt sich ein Stück Geschichte. Mit dem Bau der Talsperre Anfang der 1930er Jahre wurden Teile des alten Sösetals überflutet. Dazu gehört auch eine historische Steinbrücke bei der ehemaligen Siedlung Emme, die normalerweise unsichtbar auf dem Grund des Stausees liegt und nur bei extrem niedrigem Wasserstand gelegentlich wieder zum Vorschein kommt.

Sösetalsperre im Harz

Für Kinder gibt es rund um die Sösetalsperre einen Klimalehrpfad zum Thema Wasser. Dieser Klimalehrpfad verbindet Wissen, Bewegung und Natur. Außerdem gibt es für uns Vierbeiner vor Ort auch einen Napf mit Wasser.

Sösetalsperre im Harz

Unser Fazit:

Die Sösetalsperre ist ein wunderbarer Ort für alle, die Ruhe, Natur und schöne Landschaften lieben. Ein kleines Abenteuer im Harz, das zeigt: Manchmal liegen die schönsten Erlebnisse direkt vor der Haustür. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Clausthal-Zellerfeld – Städtetrip mit Hund

Hallo Freunde, diesmal haben wir Clausthal-Zellerfeld besucht, eine Stadt im Oberharz (Niedersachsen) mit ca. 13.500 Einwohnern.

Die Stadt besteht im Zentrum aus den beiden Stadtteilen Clausthal (im Süden) und Zellerfeld (im Norden), deren ursprüngliche Stadtgebiete durch die natürliche Grenze des Zellbachs getrennt werden. Bis 1924 waren Clausthal und Zellerfeld zwei selbständige Städte.

Spaziergang mit Hund durch Clausthal-Zellerfeld

Wenn ihr Clausthal-Zellerfeld besucht, werdet ihr mit etwas Glück die Klänge der Berghornisten hören. Das Neue Berghornisten-Corps der TU Clausthal pflegt eine jahrhundertealte Bergbautradition und begleitet bis heute zahlreiche Veranstaltungen im Oberharz. Die Musik gehört einfach zum Bergbau dazu und sorgt immer wieder für eine besondere Atmosphäre.

Neue Berghornisten-Corps - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in Clausthal-Zellerfeld befindet sich das Geburtshaus von Robert Koch. Der spätere Nobelpreisträger wurde hier im Jahr 1843 geboren und zählt bis heute zu den bedeutendsten Medizinern Deutschlands. Von hier aus begann die Geschichte eines Mannes, dessen Forschungen die Medizin nachhaltig verändert haben.

Geburtshaus Robert Koch - Clausthal-Zellerfeld

Direkt gegenüber der Marktkirche steht das historische Rathaus. Zusammen mit den umliegenden Gebäuden bildet es das Herz der Altstadt. Bei einem Stadtbrand 1725 wurde der Vorgängerbau des heutigen Rathauses schwer beschädigt und um 1730 nach Plänen des hannoverschen Hofarchitekten Tobias Henry Reetz neu erbaut

Rathaus Clausthal-Zellerfeld
Rathaus Clausthal-Zellerfeld

Die Marktkirche ist wohl das bekannteste Wahrzeichen von Clausthal-Zellerfeld. Sie gilt als größte Holzkirche Deutschlands und beeindruckt bereits von außen durch ihre Größe. Auch ein Blick ins Innere lohnt sich, denn dort erwartet euch ein heller und überraschend schlichter Kirchenraum. Die Kirche wurde 1642 im Barockstil aus Eichen- und Fichtenholz erbaut.

Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld
Marktkirche Clausthal-Zellerfeld

Nur wenige Schritte von der Marktkirche entfernt erinnert das Denkmal an den Geologen Friedrich Adolph Roemer (1809 – 1869). Seine Forschungen trugen wesentlich dazu bei, die Geologie des Harzes besser zu verstehen.

Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld
Denkmal Friedrich Adolph Roemer - Clausthal-Zellerfeld

Direkt auf dem Marktplatz sorgt das Wasserspiel für eine kleine Abkühlung. Gerade an warmen Tagen ist es ein beliebter Treffpunkt. Gleichzeitig erinnert es daran, wie wichtig Wasser für den Bergbau im Oberharz einst war. Leider war das Wasserspiel bei unserem Besuch aus.

Wasserspiel Marktplatz - Clausthal-Zellerfeld

Die Altstadt von Clausthal-Zellerfeld lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden. Zwischen den historischen Häusern entdeckt man immer wieder kleine Details, die an die lange Bergbaugeschichte erinnern. Wer mit offenen Augen unterwegs ist, findet an fast jeder Ecke interessante Fotomotive.

Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld
Altstadt von Clausthal-Zellerfeld

Die Geosammlung der TU Clausthal ist ein echter Geheimtipp. Hier könnt ihr beeindruckende Mineralien, Gesteine und Fossilien bestaunen, sowie Erze aus dem Harz. Die Technische Universität Clausthal wurde 1775 gegründet. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hydraulisches Pumpenaggregat aus dem Jahre 1929 mit einer Leistung von 50KW bei 970 U/min.

TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung
TU Clausthal - Geosammlung

Falls ihr euren Aufenthalt noch planen möchtet, lohnt sich ein kurzer Besuch in der Tourist-Information. Dort bekommt ihr Stadtpläne, Veranstaltungstipps und viele Informationen zu Wanderungen und Ausflugszielen rund um Clausthal-Zellerfeld. Zudem gibt es einen Shop mit regionalen Produkten, wie z.B. dem Schierker Feuerstein.

Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld
Touristinformation - Clausthal-Zellerfeld

Im Robert-Koch-Haus erfuhr man früher mehr über das Leben des berühmten Mediziners. Die Ausstellung vermittelte einen interessanten Einblick in seine wissenschaftliche Arbeit und zeigte, warum Robert Koch bis heute weltweit bekannt ist. Heute ist das Gebäude leider in Privatbesitz und man kann es nicht mehr besuchen.

Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld
Robert-Koch-Haus - Clausthal-Zellerfeld

Das Alte Postamt aus dem Jahr 1874 erinnert an die Zeit, als Post noch mit der Kutsche durch den Harz transportiert wurde. Das historische Gebäude fügt sich harmonisch in das Stadtbild ein und erzählt ein kleines Stück der langen Geschichte Clausthal-Zellerfelds.

Altes Postamt - Clausthal-Zellerfeld

Etwas abseits des lebhaften Marktplatzes liegt die St.-Nikolaus-Kirche mit dem Nachfolgerbau aus dem Jahre 1960. Unter dieser Kirche verläuft der Tiefe-Georg-Stollen in einer Tiefe von 290m. Der sogenannte Wasserlösungsstollen verlief 1777 bis 1799 auf einer Länge von 19km, um das Grubenwasser abzuleiten.

St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Nikolaus-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Direkt am Marktplatz befindet sich das ehemalige Oberbergamt. Von hier aus wurde über viele Jahrhunderte der Bergbau im Oberharz verwaltet. Das repräsentative Gebäude zeigt eindrucksvoll, welche Bedeutung der Bergbau einst für die gesamte Region hatte. Heute ist hier das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie untergebracht.

Oberbergamt - Clausthal-Zellerfeld

Silber aus den Harzer Bergwerken wurde früher direkt in Clausthal zu Münzen verarbeitet. Die ehemalige Münzstätte Clausthal, wovon es noch 2 weitere gab, ist aus dem Jahr 1726. Sie erinnert an diese wirtschaftlich bedeutende Zeit und ist seit 1950 ein Studentenwohnheim.

Clausthaler Münzstätte

Die Kehrradstuben (UNESCO-Weltkulturerbe) gehören zu den Zeugnissen der Oberharzer Wasserwirtschaft. Hier standen riesige Wasserräder, die Maschinen und Förderanlagen unter Tage antrieben. Wer sich für Technik interessiert, bekommt einen guten Eindruck davon, wie ausgeklügelt der Bergbau damals organisiert war. Es ist das älteste und am längsten betriebene Bergwerk im Harz vom 16. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert.

Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof
Kehrradstuben der Grube Thurm Rosenhof

Der Ottiliae-Schacht erinnert an die lange Bergbautradition von Clausthal-Zellerfeld. Über viele Jahrzehnte wurden hier Erze gefördert und Gruben entwässert. Heute zeugen die erhaltenen Gebäude von der bedeutenden Bergbaugeschichte des Oberharzes und machen den Schacht zu einem interessanten Stopp auf dem Stadtrundgang. Er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe der Oberharzer Wasserwirtschaft.

Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld
Ottiliae-Schacht - Clausthal-Zellerfeld

Auf den ersten Blick wirken die Lochsteine eher unscheinbar. Tatsächlich handelt es sich aber um historische Grenzsteine, die einst den Verlauf der Grubenfelder markierten. Hier sind die Markierungen für die Gruben „Alter Segen“ und „Braune Lilie„.

Lochsteine Clausthal-Zellerfeld

Die St.-Salvatoris-Kirche prägt das Zentrum von Zellerfeld. Nach mehreren Bränden wurde sie immer wieder aufgebaut und gehört heute zu den bedeutendsten Kirchen des Oberharzes. Besonders sehenswert sind der helle Innenraum und die historische Ausstattung.

St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld
St.-Salvatoris-Kirche - Clausthal-Zellerfeld

Ein echter Hingucker ist die Berg-Apotheke aus dem Jahre 1674, welche auch heute noch als Apotheke genutzt wird. Ihren Spitznamen „Fratzen-Apotheke“ verdankt sie den auffälligen geschnitzten Gesichtern an der Fassade. Wer durch die Altstadt schlendert, sollte unbedingt einmal nach oben schauen, denn die Figuren werden leicht übersehen.

Berg-Apotheke - Clausthal-Zellerfeld

Wer mehr über Clausthal-Zellerfeld erfahren möchte, ist hier genau richtig. Das Museum für Technik und Kulturgeschichte verbindet Stadtgeschichte, Bergbau und Alltagsleben miteinander und zeigt anschaulich, wie eng alles miteinander verbunden war. Besonders die historischen Exponate vermitteln einen guten Eindruck vom Leben vergangener Jahrhunderte.

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Das Oberharzer Bergwerksmuseum bietet Führungen durch das Schaubergwerk, es hat ein Freigelände mit originalen Bergwerksanlagen, Spezialsammlungen, Sonderausstellungen und 29 Ausstellungsräume

Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld
Oberharzer Bergwerksmuseum - Clausthal-Zellerfeld

Mitten in der Bergstraße lohnt sich ein kurzer Stopp am Glockenspiel aus 1987. Mehrmals täglich erklingen Melodien, während sich die Figuren bewegen und an die sogenannte Fahrkunst erinnern. Die Fahrkunst aus 1988 ist eine technische Erfindung, mit der Bergleute früher in die Schächte ein- und ausfahren konnten. Ein schönes Detail, das viele Besucher zunächst gar nicht entdecken.

Glockenspiel mit Fahrkunst - Clausthal-Zellerfeld

Das Dietzelhaus zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie die Bürger Clausthals vor mehreren Jahrhunderten lebten. Besonders Liebhaber historischer Fachwerkhäuser kommen hier auf ihre Kosten.

Dietzelhaus - Clausthal-Zellerfeld

Das ehemalige Wohnhaus des Gelehrten Caspar Calvör wird heute als Hotel „Zum Harzer“ genutzt. Von außen ist das historische Gebäude noch gut zu erkennen und erinnert an einen Mann, der sich intensiv mit der Geschichte des Harzes beschäftigte. Wichtige Besucher in dem Haus waren Georg Philipp Telemann von 1694-1698 und Gottfired Wilhelm Leibniz.

Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld
Wohnhaus Caspar Calvör - Clausthal-Zellerfeld

Die Glashütte zeigt eine weitere Seite der Harzer Geschichte. Neben dem Bergbau spielte auch die Glasherstellung über viele Jahrhunderte eine wichtige Rolle. Je nach Angebot könnt ihr den Glasbläsern sogar bei ihrer Arbeit zusehen und im angeschlossenen Laden handgefertigte Erinnerungsstücke entdecken.

Glashütte - Clausthal-Zellerfeld

Die ehemalige Münze aus dem Jahr 1601 hat heute eine ganz andere Aufgabe, als Kunsthandwerkerhof. In den historischen Gebäuden arbeiten Kunsthandwerker, die ihre Werkstätten für Besucher geöffnet haben. Hier findet ihr handgefertigte Keramik, Schmuck, Holzarbeiten und viele weitere schöne Mitbringsel. Betrieben wurde die Münze bis 1788. Hier wurden die Wildemanns-Taler und Ausbeute-Taler aus oberharzer Silber geprägt.

Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld
Ehemalige Münze/Kunsthandwerkerhof - Clausthal-Zellerfeld

Der Carler Teich gehört zum UNESCO-Welterbe Oberharzer Wasserwirtschaft. Früher diente er als Wasserspeicher für den Bergbau, heute ist er ein idyllischer Ort zum Spazierengehen und Entspannen. Gerade bei schönem Wetter lohnt sich ein kleiner Abstecher ans Wasser.

Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld
Carler Teich - Clausthal-Zellerfeld

Zum Abschluss lohnt sich noch ein Blick auf das historische Wasserrad. Es macht deutlich, wie wichtig die Wasserkraft für den Bergbau war. Ohne die ausgeklügelte Wasserwirtschaft wären viele Gruben im Oberharz überhaupt nicht betrieben worden. Heute erinnert das Wasserrad an diese beeindruckende Ingenieursleistung und ist ein schönes Fotomotiv.

Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld
Historisches Wasserrad - Clausthal-Zellerfeld

Wir können euch einen Besuch in Clausthal-Zellerfeld wirklich sehr empfehlen, denn es gibt viel zu sehen und zu erkunden. Es ist eine schöne kleine Stadt, mit viel Natur rund herum. Ich hatte meinen Spaß beim erkunden und ich glaube, Frauchen und Herrchen hat es auch sehr gefallen. Die Leute im Ort, mit denen man ins Gespräch kam, waren auch alle sehr nett und hilfsbereit.

Alle Links zu Clausthal-Zellerfeld, findet ihr hier: Links zu Clausthal-Zellerfeld

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Besuch der Odertalsperre im Harz

Manchmal braucht es gar kein großes Abenteuer und es reicht ein schöner Weg, frische Waldluft und ein neugieriger Hund an der Seite. Genau so war unser Ausflug zur Odertalsperre im Harz. Wir haben die Ruhe genossen, die Aussicht auf den See und die kleinen Augenblicke, die einen Spaziergang besonders machen.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Die Odertalsperre liegt im Harz zwischen Bad Lauterberg und Braunlage und ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naturausflüge. Der große Stausee wird von der Oder gespeist und gehört zu den bekannten Ausflugszielen der Region.

Odertalsperre im Harz

Schon bei der Ankunft war klar, hier gibt es einiges zu entdecken. Das Wasser glitzerte, der Wald rundherum sorgte für eine richtig schöne Atmosphäre und Emma konnte ihre Nase kaum aus dem Boden nehmen. Jeder neue Geruch schien spannend zu sein. Egal ob Wald, Wasser oder die vielen kleinen Spuren, die andere Tiere hinterlassen haben.

Die versunkenen Brücken der Odertalsperre

Kaum jemand weiß, dass sich unter der Wasseroberfläche der Odertalsperre ein Stück Geschichte verbirgt. Bevor das Tal geflutet wurde, führten mehrere Straßen über steinerne Brücken. Heute liegen sie auf dem Grund des Stausees.

Besonders bekannt sind die Emma-Brücke, die Anna-Brücke und die Erika-Brücke. Sinkt der Wasserstand außergewöhnlich stark, tauchen einzelne Brücken wieder aus dem Wasser. Für viele Besucher ist das ein ganz besonderes Erlebnis und ein beliebtes Fotomotiv.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Was genau macht die Odertalsperre?

Viele denken, sie dient der Trinkwasserversorgung, dass stimmt jedoch nicht.

Die Odertalsperre erfüllt heute vier wichtige Aufgaben:

🚶 Naherholung: Wanderer, Radfahrer, Angler und Naturfreunde besuchen die Talsperre das ganze Jahr über.

🌊 Hochwasserschutz: Sie hält bei starken Regenfällen große Wassermengen zurück.

💧 Niedrigwasseraufhöhung: In trockenen Zeiten wird kontrolliert Wasser abgegeben, damit die Flüsse genügend Wasser führen.

⚡ Stromerzeugung: Das Wasserkraftwerk erzeugt umweltfreundlichen Strom für rund 1.500 Haushalte.

Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz
Odertalsperre im Harz

Vor Ort gibt es einen sehr kleinen Parkplatz, der zu unserer frühen Uhrzeit noch leer war. Aber kommt man später her, gibt es quasi keine Möglichkeit mehr zu parken. Ich und Papa sind schon wieder bereit für das nächste Abenteuer und warten auf Mama, die noch weitere Fotos machen wollte, als hätte sie nicht schon genug davon. Seid gespannt, was wir noch so im Harz erkundet haben. Bis zum nächsten Mal, eure Emma.

Odertalsperre im Harz

Unser Fazit:
Die Odertalsperre ist ein tolles Ziel für Hundemenschen, die Natur lieben und mit ihrem Vierbeiner einen entspannten Ausflug im Harz erleben möchten. Ein Ort zum Durchatmen, Entdecken und Pfotenlaufen.

💥Zwischen Spider-Man, Groot und Batman – unser Besuch der Superheroes-Ausstellung in Speyer

Das Historische Museum in Speyer, hat derzeit eine Sonderausstellung mit dem Thema „Superheroes“ im Programm. Die Sonderausstellung läuft bis zum 18. Oktober 2026 und umfasst ca. 300 Exponate. Infos zur Ausstellung bekommt ihr hier: Superheroes

Da Hunde im Museum leider keinen Zutritt haben, musste Emma mit Papa zu Hause bleiben und ich habe die Ausstellung zusammen mit meinem Sohn besucht. Es ist eine interaktive Ausstellung mit mehreren Mitmachstationen, wofür man ein Armband bekommt.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Schon beim Betreten der Ausstellung wurde deutlich, dass hier nicht nur eingefleischte Comic-Fans auf ihre Kosten kommen. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bekannte Helden und Schurken aus den unterschiedlichsten Universen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Marvel-Fans treffen auf Spider-Man, Iron Man, Thor oder Groot, während DC-Fans Batman, Superman und viele weitere bekannte Figuren entdecken können. Beeindruckend sind auch die vielen Comics aus früheren Zeiten, die man in der Ausstellung bestaunen kann.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Es gab hier wirklich so viele Figuren im Kleinformat zu bestaunen, die hatte man noch nie gesehen. Zum Glück hatte ich meinen Sohn dabei, der mir die Namen zum Teil nennen konnte. Ich habe noch nie so eine umfangreiche Ausstellung gesehen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Besonders beeindruckend waren die lebensgroßen Figuren. Die Liebe zum Detail war erstaunlich und manche Figuren wirkten fast so, als könnten sie jeden Moment zum Leben erwachen.

Auch im DC-Bereich gab es echte Klassiker zu entdecken: Superman, der wohl bekannteste Held vom Planeten Krypton, und Wonder Woman, die starke Amazone mit ihrem unverwechselbaren Look. Zwei Figuren, die seit Jahrzehnten Superhelden-Fans begeistern. Da waren Fotos mit Superman und Wonder Woman Pflicht.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Ein besonderes Highlight für die jüngeren Besucher war die Batman-Welt mit einem Batmobil für kleine und große Kinder. Hier konnten kleine/große Superhelden für einen Moment selbst in die Rolle von Batman schlüpfen und ihren Spaß haben. Das ist sicher ein unvergesslicher Moment.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
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Auch zwei echte Kraftpakete aus dem Marvel-Universum waren dabei: Thor mit seinem mächtigen Hammer Mjölnir und Hulk mit seiner unglaublichen Stärke. Zwei Helden, die in der Welt der Avengers nicht fehlen dürfen. Die lebensgroßen Figuren von Thor und Hulk, haben schon fast ein bisschen bedrohlich gewirkt. Neben den Figuren gab es noch weitere Utensilien der beiden zu bestaunen und es gab viele Infos.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
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Wer kennt ihn nicht, den Helden, der mit seinen Spinnenkräften von Haus zu Haus schwingt und immer für das Gute kämpft? In der Welt von Spiderman, hatte man durch die Kulisse der Hochhäuser fast das Gefühl, man würde sich wie Spiderman von Haus zu Haus schwingen.

Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen. Die Ausstellung bietet viele tolle Fotomotive. Besonders die großen Figuren und aufwendig gestalteten Szenen eignen sich hervorragend für Erinnerungsfotos.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Zwischen den lebensgroßen Figuren von Iron Man und Captain America fühlte man sich fast wie mitten in einem Superhelden-Film.

Iron Man mit seiner markanten roten und goldenen Rüstung gehört zu den bekanntesten Helden der Avengers. Die detailreiche Gestaltung der Rüstung zeigt, wie viel Arbeit in solchen Ausstellungsstücken steckt.

Direkt daneben stand Captain America mit seinem berühmten Schild, welches ein Symbol für Mut, Gerechtigkeit und seinen unerschütterlichen Einsatz für andere ist.

Auch Black Panther durfte in der Marvel-Welt natürlich nicht fehlen. Der König von Wakanda zählt zu den besonderen Figuren im Marvel-Universum. Sein schwarzer Hightech-Anzug, seine Schnelligkeit und seine Fähigkeiten machen ihn zu einem einzigartigen Superhelden.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

In einer Vitrine waren verschiedene Fahrzeugmodelle aus der Welt der Superhelden zu sehen. Besonders ins Auge fielen die legendären Batmobile, die Batman-Fans aus Comics und Filmen kennen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch die Welt von Guardians of the Galaxy durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Besonders beeindruckend war Groot, der sympathische Baumriese, der mit seiner Größe und seinem detailreichen Design sofort alle Blicke auf sich zog.

Passend dazu gab es auch den berühmten Walkman aus der Filmwelt zu entdecken, der für Star-Lord und seine Lieblingsmusik eine ganz besondere Bedeutung hat. Der Walkman hat mich an meine Kindheit erinnert, wo man keine andere Möglichkeit hatte, unterwegs Musik zu hören.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Ein besonderes Highlight für meinen Sohn war die Green-Screen-Station in der Ausstellung. Hier konnte man selbst Teil eines Superheldenfilms werden und mit verschiedenen Hintergründen in die Welt der Helden eintauchen.

Mit der passenden Ausstattung, unter anderem mit Captain Americas Schild, fühlte man sich für einen Moment wie ein echter Teil der Avengers. Gerade für Kinder ist diese Mitmachstation ein tolles Erlebnis, denn hier wird die Ausstellung plötzlich lebendig und man wird selbst Teil der Geschichte.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Zwischendurch gab es in der Ausstellung auch eine kleine Kinoecke, in der ein kurzer Film gezeigt wurde. Hier konnten wir eine kleine Pause einlegen und noch einmal ganz in die Welt der Superhelden eintauchen.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Bei unserem Rundgang gab es auch einen Bereich, der eine ganz andere Seite der Heldenwelt zeigte. Neben Marvel und DC durften auch bekannte Figuren aus Manga und Anime nicht fehlen.

Pikachu, Sailor Moon und weitere bekannte Charaktere zeigen, dass Helden nicht nur aus Comics und Kinofilmen kommen. Auch diese Figuren haben über viele Jahre hinweg Fans auf der ganzen Welt begeistert.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch für uns Erwachsene war die Ausstellung interessant. Neben den Figuren werden zahlreiche Hintergrundinformationen zur Entstehung der Comics, zu den Zeichnern und zur Entwicklung der Superhelden im Laufe der Jahrzehnte präsentiert.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes
Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Auch Captain Marvel durfte in der Ausstellung natürlich nicht fehlen. Hinter der Heldin steckt Carol Danvers, eine der stärksten Figuren aus dem Marvel-Universum. Mit ihren besonderen Kräften und ihrer beeindruckenden Geschichte gehört sie zu den wichtigen Heldinnen der Avengers.

Historisches Museum Speyer - Sonderausstellung Superheroes

Lohnt sich die Ausstellung?

Aus unserer Sicht ganz klar: Ja

Die Superheroes-Ausstellung in Speyer bietet spannende Einblicke in die Welt der Comics und Superhelden. Egal ob Marvel-Fan, Batman-Anhänger oder einfach neugieriger Besucher, hier gibt es viel zu entdecken.

Auch wenn Emma diesmal nicht dabei sein durfte, war es ein gelungener Familienausflug, der meinem Sohn und mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Nicole

Hřensko – ein kleines Dorf zwischen Felsen und Grenzen

Manchmal sind es gar nicht die großen Städte, die einen überraschen, sondern kleine Orte, die plötzlich mitten in einer beeindruckenden Landschaft auftauchen. Genau so ging es uns in Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien. Direkt hinter Schmilka, einem Ortsteil von Bad Schandau, gelangt man über die Grenze nach Tschechien.

Grenze nach Tschechien in Schmilka
Grenze nach Tschechien in Schmilka

Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis: Zwischen den mächtigen Sandsteinfelsen des Elbsandsteingebirges schlängelt sich die Straße entlang der Elbe und plötzlich erscheint das kleine Dorf, das regelrecht zwischen den Felsen eingebettet wirkt.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Hřensko ist der Eingang zur Böhmischen Schweiz und ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen zu den berühmten Felsformationen der Region.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Hier gibt es unzählige Läden wo man unterschiedliche Dinge shoppen kann. Und die vielen Cafés und Restaurants, laden zum verweilen ein. Viele Leute, die eine Wanderung zum Prebischtor machen möchten, übernachten auch hier in einem der vielen Hotels zwischen den Felsen.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Dieser kleine Ort hat sogar eine eigene Feuerwache, die ebenfalls direkt in die Felsen gebaut wurde. Wie viele kleinere Orte in Tschechien setzt auch Hřensko auf eine freiwillige Feuerwehr. Die „SDH Hřensko“ (Sbor dobrovolných hasičů – Vereinigung freiwilliger Feuerwehrleute) sorgt für den Brandschutz in der Gemeinde. Gerade in einer Region mit dichtem Wald, vielen Felsen und zahlreichen Besuchern ist diese Aufgabe besonders wichtig.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Nicht nur die Häuser zwischen den Felsen machen diesen kleinen Ort zu etwas besonderem sondern auch die farbenfrohen Häusern mit ihren Teils reichen Verzierungen. Man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Ein Gebäude ist uns in Hřensko besonders aufgefallen: das Hotel Labe. Es wirkt fast so, als wäre es direkt mit den Felsen verwachsen. Während viele Häuser in dem kleinen Ort zwischen den Sandsteinwänden stehen, zeigt sich hier besonders eindrucksvoll, wie eng Natur und Architektur miteinander verbunden sind.

Die mächtigen Felswände ragen unmittelbar hinter dem Gebäude empor und lassen erahnen, wie außergewöhnlich der Bauplatz in diesem Tal ist.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien

Natürlich durfte auch ein Blick auf die Grenze nicht fehlen. Die Verbindung zwischen Schmilka auf deutscher Seite und Hřensko auf tschechischer Seite zeigt, wie nah zwei Länder hier zusammenrücken. Heute ist der Übergang dank Schengen ganz unkompliziert, aber der Moment, über die Grenze zu fahren oder zu laufen, hat trotzdem etwas Besonderes.

Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien - Grenze zu Deutschland
Hřensko (Herrnskretschen) in Tschechien - Grenze zu Deutschland

Hřensko ist vielleicht kein Ort für lange Stadtbummel, dafür aber ein perfekter Zwischenstopp für alle, die Natur, kleine Entdeckungen und besondere Fotomotive lieben. Die Mischung aus Felsen, Wasser, alten Häusern und dem Gefühl, direkt an einer Grenze unterwegs zu sein, macht diesen Ort einzigartig. Gerade wenn man wie wir, für die Wanderung vor Ort ist, lohnt sich ein Bummel auf jeden Fall.

Tipp: Seid früh vor Ort, denn die Parkplätze sind rar und natürlich auch sehr teuer!

Goslar – Städtetrip mit Hund – Teil II

Hallo Freunde, bei unserer ersten Harztour, waren wir bereits in Goslar für euch unterwegs. Den Beitrag dazu, findet ihr hier: Goslar – Teil I

Da wir aber leider nicht alles anschauen konnten, was wir unbedingt besuchen wollten, waren wir erneut in Goslar. Diesmal haben wir auf dem Parkplatz Schützenplatz (https://maps.app.goo.gl/11SasAvWoerUFcrb8) geparkt und sind von dort aus zu Fuß/Pfote weiter.

Goslar

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Wallanlagen, kommt man zum Südlichen Zwingerturm und dem Kasernenbau, der zum Breites Tor gehört. Der Zwinger ist ein Wehrturm aus dem 16. Jahrhundert und gehörte einst zur Stadtbefestigung. Mit seinen enorm dicken Mauern sollte er die wohlhabende Reichsstadt vor Angreifern schützen.

Wallanlagen Goslar
Südlicher Zwingerturm - Goslar
Breites Tor - Goslar

Hier seht ihr den Nördlichen Zwingerturm (Rieslingturm) und das Breite Tor mit Flankenturm, Torturm und die innere Stadtmauer. Das Breite Tor war eines der wichtigsten erhaltenen Stadttore Goslars. Zusammen mit den Resten der Stadtmauer vermittelt es noch heute einen guten Eindruck davon, wie stark die mittelalterliche Stadt einst befestigt war.

Nördlicher Zwingerturm (Rieslingturm) - Goslar
Breites Tor mit Torturm und Stadtmauer - Goslar

Die St.-Stephani-Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Goslars und prägt mit ihrem markanten Turm das Stadtbild. Ursprünglich wurde sie bereits im 11. Jahrhundert als romanische Kirche erbaut und später mehrfach erweitert und umgestaltet. Heute verbindet sie auf beeindruckende Weise romanische, gotische und barocke Bauelemente.

St. Stephani-Kirche - Goslar
St. Stephani-Kirche - Goslar

Mitten in der Goslarer Altstadt entdeckten wir das historische St. Annenhaus. Die ehemalige Stiftsanlage diente über viele Jahrhunderte der Betreuung älterer und bedürftiger Menschen. Heute zählt das Gebäude zu den sehenswerten historischen Bauwerken der Stadt und erzählt ein Stück der sozialen Geschichte Goslars.

St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar
St. Annenhaus - Goslar

Die Judenteiche sind Teil der historischen Wallanlagen Goslars. Ihr Name erinnert an die lange Geschichte der Stadt und hat vermutlich einen Bezug zur mittelalterlichen jüdischen Gemeinde. Heute sind die Teiche vor allem ein beliebtes Naherholungsgebiet mit schönen Spazierwegen und viel Natur mitten in der Stadt. Ich habe meinen Spaziergang dort sehr genossen und fand es toll, Leute zu beobachten.

Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar
Judenteiche an der Wallanlage - Goslar

Der Dicke Zwinger ist ein Turm der ehemaligen Stadtbefestigung. Mit seinen mächtigen Mauern erinnert er daran, wie gut die einstige Reichsstadt geschützt war. Noch heute zählt der Wehrturm zu den markantesten historischen Bauwerken Goslars.

Direkt in der Nähe liegt der Kahnteich, der Teil der historischen Wallanlagen ist. Umgeben von alten Bäumen und grünen Wegen bietet er einen ruhigen Kontrast zur lebhaften Altstadt. Der Teich und die angrenzenden Spazierwege laden zum Verweilen ein und gehören zu den schönsten Ecken für einen entspannten Spaziergang durch Goslar.

Dicker Zwinger - Goslar
Kahnteich - Goslar

Die Abzucht ist ein kleiner Wasserlauf, der sich durch die Goslarer Altstadt zieht und das Stadtbild an vielen Stellen prägt. Bereits im Mittelalter spielte das Wasser eine wichtige Rolle für die Versorgung der Stadt sowie für Mühlen und Handwerksbetriebe. Besonders auffällig sind die farbenfrohen Skulpturen an der Abzucht, die einen spannenden Kontrast zu den historischen Fachwerkhäusern bilden und beliebte Fotomotive sind.

Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar
Die Abzucht - Goslar

Das Goslarer Museum erzählt die Geschichte der Stadt von den Anfängen des Bergbaus bis zur heutigen UNESCO-Welterbestadt. Besonders spannend sind die Ausstellungen zum Rammelsberg und zum Leben im mittelalterlichen Goslar. Das historische Gebäude an der Abzucht ist selbst schon einen Besuch wert. Allerdings wie in sämtlichen Museen, haben auch hier Hunde leider keinen Zutritt.

Goslarer Museum
Goslarer Museum
Goslarer Museum

Gegenüber vom Goslarer Museum, befindet sich das Zinnfigurenmuseum. Auf mehreren Etagen werden liebevoll gestaltete Zinnfiguren gezeigt, die Geschichten aus der deutschen und europäischen Geschichte erzählen. Besonders beeindruckend sind die aufwendig gestalteten Szenen, in denen historische Ereignisse mit Tausenden von handbemalten Figuren dargestellt werden. Was für uns Vierbeiner besonders toll ist, so lange wir keine Zinnfiguren fressen, dürfen wir mit rein.

Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar
Zinnfigurenmuseum - Goslar

In der Goslarer Altstadt am Hohen Weg steht die sogenannte Alte Schule. Ein markantes Natursteingebäude, das früher als Schulhaus diente. Heute ist das historische Bauwerk zu Wohnzwecken umgebaut, prägt aber weiterhin das Stadtbild der engen Gassen.

Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar
Alte Schule - Goslar

Die ehemalige Lohmühle und das Haus St. Spiritus gehören zu den eher unscheinbaren, aber geschichtsträchtigen Orten in der Goslarer Altstadt. Die Lohmühle erinnert an die handwerkliche Vergangenheit der Stadt, als hier wasserbetriebene Mühlen wichtige Rohstoffe aufbereiteten. St. Spiritus hingegen steht für die soziale Fürsorge des Mittelalters: Das Gebäude diente einst als Hospital und Armenhaus für Bedürftige.

Lohmühle - Goslar
St. Spiritus - Goslar

Das Große Heilige Kreuz in Goslar zählt zu den bedeutendsten historischen Gebäuden der Altstadt. Es wurde im Mittelalter als Spital für kranke und bedürftige Menschen errichtet und diente später zeitweise auch der Versorgung von Pilgern. Charakteristisch ist die eindrucksvolle Fachwerkarchitektur, die dem Gebäude bis heute seinen besonderen historischen Charme verleiht.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Im Inneren des Großen Heiligen Kreuzes zeigt sich die besondere Kombination aus historischer Architektur und lebendigem Stadtleben. Der ehemalige Spitalkomplex besitzt einen offenen Innenhof, der heute zeitweise für kleine Märkte, Veranstaltungen und kulturelle Aktionen genutzt wird. Ein weiterer wichtiger Teil des Gebäudes ist die ehemalige Kapelle, die früher zur geistlichen Versorgung der Bewohner des Hospitals diente.

Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar
Großes heiliges Kreuz - Goslar

Der Hohe Weg ist bekannt für seine beeindruckenden Patrizierhäuser, die vom Reichtum der ehemaligen Bergbau- und Handelsstadt zeugen. Ein besonders markantes Beispiel ist das Patrizierhaus aus dem frühen 16. Jahrhundert. Es wurde von einer wohlhabenden Bürgerfamilie errichtet und zeigt noch heute eindrucksvoll den Übergang zwischen massiver Steinarchitektur im Erdgeschoss und kunstvollem Fachwerk im oberen Bereich.

Patrizierhaus - Goslar

Die Marktkirche St. Cosmas und Damian gehört zu den Wahrzeichen Goslars. Die romanische Pfeilerbasilika stammt in ihren Ursprüngen aus dem 12. Jahrhundert und wurde 1151 erstmals erwähnt. Besonders auffällig sind die beiden ungleichen Türme des markanten Westriegels. Im Inneren warten historische Kunstschätze und mittelalterliche Glasfenster.

Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar
Marktkirche St. Cosmas und Damian - Goslar

Die Kaiserworth am Goslarer Marktplatz ist ein spätgotisches Gildehaus aus dem Jahr 1494. Die ehemalige Versammlungsstätte der wohlhabenden Gewandschneider beeindruckt mit ihrer reich verzierten Fassade und den Kaiserfiguren. Berühmt ist auch das „Dukatenmännchen“ (Dukatenscheißer), eine kleine Figur, die den Reichtum der Kaufleute symbolisiert.

Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar
Kaiserworth und Dukatenmännchen - Goslar

Der historische Marktplatz ist das Herzstück der Goslarer Altstadt. Umgeben von Rathaus, Kaiserworth und der Marktkirche bietet er eine beeindruckende mittelalterliche Kulisse. In seiner Mitte steht der romanische Marktbrunnen aus dem 12./13. Jahrhundert mit seinem vergoldeten Reichsadler – einer der bedeutendsten Bronzegüsse dieser Zeit.

Historischer Marktplatz - Goslar
Marktbrunnen - Goslar

Eine besondere Attraktion auf dem Goslarer Marktplatz ist das Glocken- und Figurenspiel am Kaiserringhaus. Viermal täglich öffnen sich drei Türen und bewegliche Figuren erzählen die Geschichte des Rammelsberger Bergbaus. Von der sagenhaften Entdeckung des Erzes durch Ritter Ramm bis zur Arbeit der Bergleute. Zusätzlich ohne Figurenspiel, gibt es um 8:30 ein Morgenlied und um 18:30 ein Abendlied.

Glocken- und Figurenspiel - Goslar

Das historische Rathaus am Goslarer Marktplatz ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Stadtgeschichte. Der heutige Bau entstand ab dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte erweitert. Die spätgotische Fassade prägt das Stadtbild. Besonders sehenswert ist der Huldigungssaal mit seinen kunstvollen Wandgemälden aus dem 16. Jahrhundert.

Rathaus - Goslar
Rathaus - Goslar

Da wir eine Stärkung brauchten, sind wir zur Butterhanne gegangen. Dort gibt es die berühmten Goslarer Riesenwindbeutel, die man bei einem Besuch in Goslar unbedingt probiert haben muss. Der Wirt der Butterhanne hatte sogar Leckerlis für mich da, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem tropfte mir der Zahn bei den leckeren Riesenwindbeuteln und ich habe natürlich nicht gebettelt, wie ihr seht.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

Mama hat sich für den Riesenwindbeutel mit Roter Grütze entschieden. Papa hat den mit Vanilleeis und Schoksoße genommen. Man waren die groß, aber verdammt lecker. Dafür ist das Abendessen ausgefallen. Und natürlich habe ich auch etwas mit Sahne, Vanilleeis und Roter Grütze abbekommen, da ich zum Glück kein Problem mit Sahne habe. Wir können euch einen Besuch in der Butterhanne wirklich sehr empfehlen, gerade mit Hunden, die hier gerne gesehen sind.

Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar
Die Butterhanne - Goslar

In der Nähe der Butterhanne, befindet sich die ehemalige Ratsapotheke, welche 2009 geschlossen und derzeit zum Hotel umgebaut wird. Die Ratsapotheke gab es bereits in 1300.

Ratsapotheke - Goslar

Das Haus Brusttuch zählt zu den schönsten Patrizierhäusern Goslars und wurde zwischen 1521 und 1526 im Stil der Renaissance erbaut. Besonders beeindruckend sind die kunstvollen Fachwerkschnitzereien mit Figuren aus Mythologie und Tierwelt. Berühmt ist die „Butterhanne“, eine der bekanntesten Figuren der Goslarer Altstadt.

Haus Brusttuch - Goslar
Haus Brusttuch - Goslar

Das Bäckergildehaus in der Marktstraße zählt zu den eindrucksvollsten historischen Gebäuden Goslars. Das ehemalige Zunfthaus der Bäckermeister entstand ab 1501 und erhielt 1557 sein Fachwerk-Obergeschoss. Besonders sehenswert sind der kunstvolle Erker, die Verzierungen im Fachwerk und das Wappen der Bäckergilde mit Brot und Brezel.

Bäckergildehaus - Goslar

Das ehemalige Armenhaus der Stadt Goslar wurde zwischen 1867 und 1869 erbaut und diente ursprünglich als Unterkunft für Bedürftige. Heute trägt das Gebäude den Namen Telemannhaus und erinnert an den berühmten Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Das historische Haus wird heute als Musikschule genutzt und verbindet Stadtgeschichte mit musikalischer Tradition.

Armenhaus (Telemannhaus) - Goslar

Das Siemenshaus gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Fachwerkhäusern Goslars. Das Stammhaus der Familie Siemens wurde 1692/93 von Kaufmann und Stadthauptmann Hans Siemens erbaut. Besonders sehenswert sind die kunstvolle Fachwerkfassade, die historische Diele und die Verbindung zur berühmten Unternehmerfamilie, aus der auch Werner von Siemens stammt.

Siemenshaus - Goslar

Die Kemenate Röver ist eines der wenigen erhaltenen romanischen Wohnhäuser in Goslar. Der massive Steinbau entstand vermutlich im 12. Jahrhundert und diente wohlhabenden Bürgern als repräsentatives Stadthaus. Typisch sind die dicken Mauern und die schlichte, wehrhafte Bauweise, die bis heute die mittelalterliche Stadtstruktur erlebbar macht.

Kemenate Röver - Goslar

Das kleine Bergarbeiterhaus in der Forststraße ist ein eindrucksvolles Zeugnis des einfachen Lebens in Goslar. Das um 1600 errichtete Fachwerkhaus zeigt, wie eng Bergleute, Handwerker und Bedienstete in der Altstadt wohnten. Mehrere Personen teilten sich auf engstem Raum die wenigen Wohnflächen. Heute vermittelt das Haus einen authentischen Einblick in den Alltag vergangener Jahrhunderte. Das Haus ist 46 Quadratmeter groß.

Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar
Bergarbeiterhaus in der Forststraße - Goslar

Die Peterstraße zählt zu den ältesten Wohnstraßen Goslars und war eng mit dem Bergbau am Rammelsberg verbunden. Hier lebten im Mittelalter vor allem Bergleute in einfachen, niedrigen Fachwerkhäusern. Die schlichte Bauweise spiegelt den bescheidenen Lebensstandard wider, während die enge Straßenführung noch heute das historische Stadtbild der Oberstadt prägt.

Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar
Minenarbeiterhäuser in der Peterstraße - Goslar

Das Kleine Heilige Kreuz ist eine ehemalige mittelalterliche Pilger- und Krankenstation in Goslar. Die Anlage entstand im 13. Jahrhundert und diente reisenden und kranken Menschen als Unterkunft und Betreuung. Heute gehört der schlichte Fachwerkbau zu den ältesten erhaltenen sozialen Einrichtungen der Stadt und vermittelt einen eindrucksvollen Eindruck vom mittelalterlichen Fürsorgewesen.

Kleine Heilige Kreuz - Goslar
Kleine Heilige Kreuz - Goslar

Der Frankenberger Plan bildet das Herz des gleichnamigen Viertels in Goslar. Der kleine Platz wird von historischen Fachwerkhäusern umgeben und vermittelt eine ruhige, fast dörfliche Atmosphäre mitten in der Altstadt. Mittelpunkt ist der Brunnen am Frankenberger Plan, der den Platz seit Jahrhunderten prägt und als Treffpunkt und Wasserstelle diente. Die zahlreichen Bänke laden dazu ein, eine Pause zu machen.

Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar
Frankenberger Plan mit Brunnen - Goslar

Das Kloster Frankenberg liegt am Rand der Goslarer Altstadt und wurde im 11. Jahrhundert als Benediktinerkloster gegründet. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, die Anlage blieb jedoch als Kirche und historischer Ort erhalten und prägt bis heute das Frankenberger Viertel. Heute befindet sich im Kloster ein Seniorenheim.

Kloster Frankenberg Goslar

Die Frankenberger Kirche in Goslar wurde im 12. Jahrhundert, etwa zwischen 1120 und 1150, erbaut. Heute trägt sie den Namen „St. Peter und Paul auf dem Frankenberge“ und ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche am Rand der Altstadt. Sie ist eine spätromanische Basilika und beeindruckt durch ihre dreischiffige Anlage, den markanten Westbau und erhaltene Wandmalereien. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt und prägt das Stadtbild.

Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar
Frankenberger Kirche - Goslar

Das Ackerbürgerhaus Beck in Goslar ist ein gut erhaltenes Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert. Es zeigt die Lebensweise der Ackerbürger, die Landwirtschaft mit städtischem Wohnen verbanden. Das Gebäude gehört zu den ältesten Wohnhäusern der Stadt und vermittelt einen Eindruck vom Alltagsleben im mittelalterlichen Goslar. Heute befinden sich Ferienwohnungen darin.

Ackerbürgerhaus Beck - Goslar
Ackerbürgerhaus Beck - Goslar

Die Hommage au Rammelsberg ist ein modernes Kunstwerk in Goslar, das an die lange Bergbaugeschichte des nahegelegenen Rammelsbergs erinnert. Die Skulptur greift Formen und Materialien des Erzbergbaus auf und verbindet Vergangenheit und Gegenwart. Sie steht symbolisch für den Wandel von der Industrie- zur Kulturlandschaft und gehört zum UNESCO-Welterbe der Region.

Hommage au Rammelsberg - Goslar
Hommage au Rammelsberg - Goslar

In Goslar gibt es so viel zu sehen, dass man am besten mindestens 2 Tage für den Besuch einplanen sollte. Mit mehr Zeit kann man die Stadt gemütlich erkunden und auch die ein oder andere Spezialität der Gegend probieren. Die Stadt lohnt sich sehr für einen Besuch, auch mit Hund, da es viele Stellen für Pause und Grünflächen gibt. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Emma- Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/ und den ersten Teil von Goslar, gibt es hier: Goslar – Teil I

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