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Kategorie: Orte & Städte Harz (Seite 2 von 2)

In dieser Kategorie findet ihr Beiträge zu Orten & Städten im Harz.

Werningerode – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal haben wir Werningerode unsicher gemacht. Werningerode ist eine Stadt im Harz und gehört zu Sachsen-Anhalt. Es gibt dort ca. 33.000 Einwohner und eine wunderschöne Altstadt mit historischen Gebäuden.

Vor dem Weg in die Stadt, war unser erstes Ziel aber der Wildpark Christianental. Ein ganztägig und ganzjährig geöffneter, familienfreundlicher Wildpark mit weiträumig angelegten Naturgehegen. Er wurde im Jahr 1974 gegründet. Für den Eintritt wird pro Person eine Spende in Höhe von 1 Euro erbeten. Die Bezahlung erfolgt über Automaten.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Im Wildpark gibt es eine große Anzahl an heimischen Wildtieren zu beobachten, die man in der freien Natur nur noch selten sieht. Dazu gehören Wachteln, Raben, Singvögel, Rebhühner und Auerwild. Die Tiere fand ich auch wieder total spannend und der Rabe hatte gar keine Angst vor mir.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Natürlich ist auch Rot-, Dam- und Muffelwild vertreten. Ich kam mir fast vor, als wäre ich bei uns in den Wäldern Gassi, denn für mich sind alles Rehe und ich liebe die Tiere. Hier hätte ich noch ewig so sitzen und beobachten können.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Da der Wildpark so weitläufig ist und Hunde an kurzer Leine erlaubt sind, bietet er sich wunderbar für einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft an. Es gibt einfach so viel zu sehen, dass man mindestens 2 Stunden einplanen sollte für den Besuch.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Da die frische Luft hungrig macht, gibt es im Wildpark auch eine Stärkung. Es gibt einen kleinen Imbiss mit Bockwurst und Kartoffelsalat und auch das Waldgasthaus Christianental.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Es gibt aus dem 18. Jahrhundert gepflanzte Riesen-Mammutbäume und weitere botanische Besonderheiten wie Urwaldmammutbaum, Vogelkrallenahorn und Eiben zu bestaunen.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Der Fuchs hatte gar keine Angst vor mir und kam ziemlich nah an den Zaun. So ein Tier hab ich noch nie so nah gesehen. Ich war total fasziniert und wäre am liebsten sitzen geblieben.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Hier stand ich direkt vor einem schlafenden Wildschwein und habe es erst gar nicht bemerkt, da ich die anderen Wildschweine beobachtet habe. Man gut das ein Zaun davor gewesen ist. In der freien Natur, will ich denen nicht noch mal begegnen, dass hatte ich schon mehrfach.

Wildpark Christianental
Wildpark Christianental

Der Besuch im Wildpark war wirklich toll und wir können ihn euch sehr empfehlen. Nach dem Tierpark ging es für uns weiter, zu den anderen Sehenswürdigkeiten.

Auf zum Drehort „Schloss Werningerode“

Das Schloss Werningerode kann man schon von weitem sehen, denn es thront quasi über die Stadt. Das Schloss Werningerode erhielt seine heutige Gestalt erst im 19. Jahrhundert, wurde aber ca. 1120 als Burg aufgebaut. Hunde dürfen nicht mit in das Schloss rein, dürfen sich aber zum Teil auf dem Gelände bewegen.

Auf Schloss Werningerode wurden große Teile der Filmreihe „Die Schule der magischen Tiere“ (Folge 2, 3 und 4) gedreht. Zu den Drehorten gibt es spezielle Führungen auf Schloss Werningerode. Ein paar Drehorte waren auch in der Stadt.

Wer Kinder hat, der kennt bestimmt auch noch Film/Buch aus dem Jahre 2013, „Das kleine Gespenst„. Auch dieser Film wurde zu großen Teilen auf Schloss Werningerode gedreht. Der Dachboden, die Schlosskirche und der Festsaal wurden als zentrale Schauplätze genutzt, um die magische Welt des Gespenstes darzustellen. Kinder können im Rahmen einer Führung, dass kleine Gespenst im Schloss besuchen.

Schloss Werningerode - Drehort: Das kleine Gespenst und Die Schule der magischen Tiere
Schloss Werningerode - Drehort: Das kleine Gespenst und Die Schule der magischen Tiere

„Die Rast“ in Wernigerode ist eine bekannte Bronzeskulptur des Bildhauers Jo Jastram aus dem Jahr 2004, die eine nachdenkliche, ruhende Figur darstellt. Sie steht in der Nähe des kleinsten Hauses. „Der Puppenspieler“ von Cathleen Meier aus dem Jahr 2020, steht in der Marktstraße.

Die Rast Werningerode
Der Puppenspieler Werningerode

Das Kleinste Haus in Wernigerode befindet sich in der Kochstraße. Mitte des 18. Jahrhunderts im barocken Fachwerkstil gebaut, misst es bis zur Dachtraufe 4,20 m und ist 2,95 m breit. Es wurde zwischen eine Baulücke gebaut.

Im Erdgeschoss besteht das Haus aus einem Eingangsbereich und einer Küche. Im ersten Stock befindet sich ein 10 m² großer Raum, die ehemalige Wohnstube. Das Dachgeschoss enthielt den Schlafraum. Bis 1976 wurde es als Wohnhaus genutzt, nun ist es ein Museum.

Das Kleinste Haus in Wernigerode
Das Kleinste Haus in Wernigerode

In der Marktstraße befindet sich die Schneckenskulptur von Gernot Rumpf aus dem Jahre 2020.

Schneckenskulptur Werningerode

In der Marktstraße 14, befindet sich das „Alte Postamt“, ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1890, welches heute als Hotel genutzt wird.

"Alte Postamt" Werningerode
"Alte Postamt" Werningerode

Auch in Werningerode gibt es eine Bimmelbahn, die ihre Fahrgäste durch die Stadt fährt und auf der Route die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt zeigt. Auf dem Weg zum Schloss, kam es auch am Wildpark Christianental an uns vorbei gefahren. Hunde dürfen hier natürlich auch mitfahren. Eventuell ist ein Maulkorb erforderlich.

Bimmelbahn Werningerode
Bimmelbahn Werningerode

Das „Museum Schiefes Haus“, wurde 1680 als Walkmühle der Tuchmacher erbaut.1890 erfolgte der Ausbau zum Wohnhaus. Das „Museum Schiefe Haus“ zeigt zahlreiche Ausstellungen zur Fotografie und bietet interessante Einblicke in die Stadtgeschichte.

„Museum Schiefe Haus“ Werningerode
„Museum Schiefe Haus“ Werningerode

Die erste St. Sylvestri-Kirche, konnte nicht erhalten werden. An gleicher Stelle, wurde um 1100 hin die heutige St. Sylvestri erbaut. Aber noch heute stehen die romanischen Pfeiler des alten Baus, im Inneren der Kirche. 1880-1886, entstand der neogotische Turm. Die ursprünglich romanische Flachdecke wurde aus statischen Gründen wieder eingezogen und kommt der Akustik besonders bei Kirchenkonzerten zugute.

In der Kirche befinden sich viele Kunst- und Gebrauchsgegenstände, z.B.  zwei Glocken von 1297 und 1500, Epithaphien aus 5 Jahrhunderten, Textilien (ab 1520), ein Eichbohlenschrank (13. Jh.), eine Barockorgel von 1790. Der gotische Altar (Brüssel 1480) in Verbindung mit einem Kruzifix (um 1300) zieht ebenfalls die Blicke auf sich.

St. Sylvestri-Kirche Werningerode
St. Sylvestri-Kirche Werningerode
St. Sylvestri-Kirche Werningerode

Das Gebäude des „Harzmuseums“ wurde 1821 als Wohnhaus erbaut. Seit 1921 ist es nicht mehr im Privatbesitz und beherbergt seit 1955 das Harzmuseum im Obergeschoss. Das Harzmuseum ist ein Naturkundemuseum und zeigt eine Dauerausstellung zur Geschichte des Harzes und hat immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.

"Harzmuseums" Werningerode
"Harzmuseums" Werningerode

Das Rathaus entstand 420 als gräfliches Spielhaus (Spelhus) auf dem Weinkeller. Das Gebäude wurde dann im Jahr 1427 der Stadt Wernigerode von Graf Heinrich geschenkt. Auch die Stadt nutzte es als Spielhaus. Hier fanden Spiele zur Fastnacht statt. Während des Stadtbrandes 1528 wurde das alte, in der Nähe befindliche Rathaus zerstört. Die Stadt Wernigerode erwarb daraufhin das am Klint an der heutigen Westseite des Rathauses befindliche, 1455/56 entstandene Haus. Der Umbau zum heutigen Rathaus erfolgte 1539 bis 1544. 

Rathaus Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Rathaus Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

Der Marktplatz ist ein zentraler Ort in Werningerode mit vielen Cafés und Sitzmöglichkeiten. Eine wichtige Sehenswürdigkeit auf dem Marktplatz ist der Wohltäterbrunnen. Der Marktplatz und auch das Rathaus, waren ebenfalls Drehort von „Das kleine Gespenst„.

Marktplatz Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Marktplatz Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Marktplatz Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

Der 1848 im neugotischen Stil errichtete Wohltäterbrunnen, bildet das Zentrum des Marktplatzes vor dem Rathaus. Er wurde erbaut, um an die Menschen zu erinnern, die sich für die Stadt eingesetzt haben.

Wohltäterbrunnen Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Wohltäterbrunnen Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

Werningerode hat eine schöne Altstadt zu bieten mit vielen kleinen Fußgängerzonen, wo das bummeln richtig Freude macht. Es gibt unzählige kleine Geschäfte zum stöbern und viele Restaurants/Café zum verweilen. Auch die Altstadt war zum Teil Drehort für „Das kleine Gespenst„.

Altstadt Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst
Altstadt Werningerode; Drehort: Das kleine Gespenst

An Jüttners Buchhandlung hängt das Glockenspiel. Das täglich spielende Glockenspiel mit 18 Glocken wurde 2006 in der Westernstraße installiert. Üblicherweise ertönen die Glocken um 12:05, 15:05 und 17:05 Uhr (manchmal auch um 18 Uhr).

Glockenspiel Werningerode

Der Westerntorturm steht im Westen der historischen Altstadt von Wernigerode. Es ist ein mittelalterlicher Wehrturm mit massivem Mauerwerk und einem guten Überblick von oben auf die nähere Umgebung. Das 41 Meter hohe Bauwerk ist das letzte seiner Art in der Stadt.

Westerntorturm Werningerode
Westerntorturm Werningerode

In der Westernstraße steht die „Skulptur Harzwanderer“, vor dem Gymnasium Werningerode. Es stammt aus dem Jahr 1995 und ist von Wolf Bröll.

"Skulptur Harzwanderer" Werningerode
Gymnasium Werningerode

Auf dem Oberpfarrkirchhof steht ein Gerhard Hauptmann Denkmal. Gerhard Hauptmann (1862 – 1946) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller. 1912 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Gerhard Hauptmann Denkmal Werningerode

Das „Summloch“ in Wernigerode ist ein moderner Summstein auf dem Oberpfarrkirchhof. Die Skulptur lädt dazu ein, den Kopf in das durchgehende Loch zu stecken und durch summandes Ausatmen einen eigenen Ton zu finden, was eine meditative oder akustische Erfahrung ermöglicht. 

"Summloch" in Wernigerode
"Summloch" in Wernigerode

Die Demutsgasse ist ein Durchgang von der Johann-Sebastian-Straße zum Oberpfarrkirchhof, welchen es schon vor dem Jahre 1500 gab. Der Name stammt wahrscheinlich daher, weil die ehemaligen Stiftsherren durch diese Gasse ihren Damenbesuch empfangen haben.

Demutsgasse

Der Oberpfarrkirchhof ist eine der wichtigsten historischen Plätze in der Stadt. Er befindet sich auf der Klint genannten Anhöhe im Ortszentrum rings um die Sylvestrikirche. Im gesamten Bereich des Oberpfarrkirchhofes finden sich denkmalgeschützte Häuser.

Oberpfarrkirchhof Werningerode
Oberpfarrkirchhof Werningerode

Das Gadenstedtsche Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Innenstadt am Klint. Hier lagen der adelige Fronhof und die Ritterhöfe. Der östliche Teil des heutigen Hauses ist der älteste, er stammt mit seinem aus Rogenstein gebauten massiven Untergeschoss aus der Zeit um 1480. 1543 kaufte der Schlosshauptmann Dietrich von Gadenstedt das Gebäude und nutzte es für Wohnzwecke. 1573 baute er einen herrschaftlichen Hof um das Gebäude. 1582 ließ er das Haus ausbauen und den Renaissanceerker mit Spitzdach am Haus anbringen.

Gadenstedtsche Haus Werningerode
Gadenstedtsche Haus Werningerode

Der sogenannte Dullenturm gehörte zur ehemaligen Stadtbefestigung und soll schon 1229 an seinem Platz gestanden haben. Er wurde 1967 abgetragen, da er ein Hindernis für den Straßenverkehr auf der heutigen Johann-Sebastian-Bach-Straße darstellte. 

Dullenturm Werningerode

Am Stadtrand von Werningerode gibt es leckeren Harzer Baumkuchen im „Harzer Baumkuchenhaus“. Es wurde im Jahre 2008 erbaut und lockt zu den Öffnungszeiten unzählige Baumkuchen-Liebhaber an, die sich die Süßspeise schmecken lassen.

Harzer Baumkuchenhaus Werningerode

Im Café gibt es ein Museum, welches sich mit der internationalen Geschichte des Baumkuchens beschäftigt und einem Schaubackraum, wo man bei der Produktion von Baumkuchen den Mitarbeitern über die Schulter schauen kann.

Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode

Im Café gibt es leckeren Baumkuchen in verschiedenen Variationen, sogar herzhaft als Hauptspeise. Wir fanden den Baumkuchen verdammt lecker und besonders toll fanden wir, dass Hunde mit in das Café rein dürfen.

Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode
Harzer Baumkuchenhaus Werningerode

Das war mein Ausflug nach Werningerode und ich hoffe, ihr hattest Spaß beim mitreisen. Es war sehr schön, aber auch anstrengend. Nun bin ich müde und muss erst mal ein bisschen schlafen. Bis bald, eure Emma.

Emma - Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Werningerode, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-werningerode/

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Quedlinburg – Ausflug mit Hund

Hallo Freunde, diesmal habe ich Quedlinburg für euch unsicher gemacht, eine Stadt im Harz in Sachsen-Anhalt aus dem Jahre 922. Quedlinburg hat ca. 23.000 Einwohner, verteilt auf 7 Ortsteile.

Geparkt haben wir auf dem Parkplatz am Wallweg. Dieser ist kostenlos und Mama hat von dort aus unsere Tour durch die Stadt geplant.

Unser erster Spot war die evangelische St. Aegidii Kirche. Es ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche mit einem barocken Ausbau. Die Kirche wurde im Jahr 1179 das erste Mal erwähnt. Sie soll somit die älteste Kirche der Stadt sein.

St. Aegidii Quedlinburg
St. Aegidii Quedlinburg
St. Aegidii Quedlinburg

Weiter ging es zum Schreckensturm, einem mittelalterlichen Wehrturm der Stadtbefestigung. Es ist ein denkmalgeschützter Turm, in dem es Ferienwohnungen gibt. Allerdings ist der Turm derzeit gesperrt, da es nicht die erforderlichen Fluchtwege gibt. Er ist 40m hoch, hat eine Mauerstärke von 2m und hat 5 Geschosse.

Schreckensturm Quedlinburg
Schreckensturm Quedlinburg
Schreckensturm Quedlinburg

Unser nächstes Ziel war St. Mathilde, eine römisch-katholische Kirche aus dem Jahr 1858. Sie ist eine einschiffige, neugotische Kirche. Sie steht unter Denkmalschutz.

St. Mathilde Quedlinburg
St. Mathilde Quedlinburg
St. Mathilde Quedlinburg

Wir kamen vorbei am Harztheater, einem Mehrspartenhaus mit Schauspiel-, Tanz- und Musiktheater. Es gibt hier auch einen Kostümverleih, wenn man selber ein Event plant oder eine besondere Kostümparty geben möchte. Nur für uns Hunde, wird es dort bestimmt keine Kostüme geben. Jährlich gibt es hier ca. 500 Vorstellungen aus verschiedenen Sparten. Das Gebäude steht wegen seinem original erhaltenem Eingangsbereich und Foyers unter Denkmalschutz. Es wurde 1945 gegründet.

Harztheater Quedlinburg

Ich liebe es ja, fremde Gassen und Orte in neuen Städten zu erkunden und überall zu schnüffeln. Über unseren nächsten Spot habe ich mich sehr gefreut, denn dort war ein Park mit dabei, wo ich ausgiebig schnüffeln und mich auf der Wiese wellern konnte. Es war das Gelände rund um den Sternkiekerturm.

Sternkiekerturm Quedlinburg
Sternkiekerturm Quedlinburg
Sternkiekerturm Quedlinburg

Der Sternkiekerturm, auch Lindenturm genannt, ist ein Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung und befindet sich direkt an der historischen Stadtmauer. Der Turm liegt auf dem Gelände eines Hotels und daher kann er nur am Tag besucht werden. Der Turm hat eine Höhe von 42m und bietet eine der höchsten Aussichtsplattformen mit einem wunderschönen Blick über Quedlinburg. Der Eintrittspreis zur Aussichtsplattform beträgt 1 Euro und zählt zu den Geheimtipps von Quedlinburg.

Sternkiekerturm Quedlinburg
Sternkiekerturm Quedlinburg
Sternkiekerturm Quedlinburg

Direkt in der Nähe des Sternkiekerturms, befindet sich der Pulverturm, ebenfalls ein mittelalterlicher Wehrturm der Stadtbefestigung. Er hat wie die anderen auch, ebenfalls eine Höhe von 42m und verfügt über 3 Geschosse. Er wurde aus Sandsteinquadern erbaut und .

Pulverturm Quedlinburg
Pulverturm Quedlinburg

In unmittelbarer Nähe zum Pulverturm, befindet sich ein weiterer, mittelalterlicher Wehrturm, der Kruschitzkyturm. Er befindet sich auf der Westseite der Hohen Straße und stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert. Er verfügt über 5 Geschosse, hat eine Schießkammer und einen Mauerwehrgang.

Kruschitzkyturm Quedlinburg
Kruschitzkyturm Quedlinburg
Kruschitzkyturm Quedlinburg

Der Weg führte uns weiter durch die wunderschöne Altstadt, vorbei an den vielen Fachwerkhäusern der Stadt.

Altstadt Quedlinburg
Altstadt Quedlinburg
Altstadt Quedlinburg

Wir kamen vorbei am Quedlinburger Senfladen, einer gläsernen Senfmanufaktur, wo man den Mitarbeitern bei der Arbeit über die Schulter schauen kann und man kann natürlich auch einen Kurs buchen und selber Senf herstellen. Natürlich gibt es auch einen Shop, wo Senfliebhaber fündig werden. Der Senfladen befindet sich am „Finkenherd 6“.

Quedlinburger Senfladen
Quedlinburger Senfladen

Direkt um die Ecke, am Schloßberg, befindet sich das Klopstockmuseum, ein Literaturmuseum im Geburtshaus des Dichters Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803). Das Haus wurde 1560 unterhalb des Quedlinburger Burgberges erbaut und ist eines der zahlreichen Architekturdenkmale der Welterbestadt Quedlinburg.

Klopstockmuseum Quedlinburg
Klopstockmuseum Quedlinburg

Schräg gegenüber, am Schloßberg 9, befindet sich das Predigerhaus. Es wurde 1680 erbaut und diente als Wohnhaus für die Prediger des Stifts.

Predigerhaus Quedlinburg
Predigerhaus Quedlinburg

Der Weg führte weiter durch die schmalen Gassen in Richtung Residenzbau am Schloss. 67 Stufen führen hinauf zum Stiftsberg.

Stiftsberg Quedlinburg
Residenzbau am Schloss - Quedlinburg
Stiftsberg Quedlinburg

Von dort oben hat man einen wunderschönen 360° Blick über Quedlinburg.

Blick vom Stiftsberg Quedlinburg
Blick vom Stiftsberg Quedlinburg
Blick vom Stiftsberg Quedlinburg

Das Teehaus in Quedlinburg ist ein Neubau, allerdings angelehnt an das Teehaus, welches an gleicher Stelle im Jahre 1736 als Lust- und Teehaus errichtet wurde. Mittlerweile wird es Gartenhaus genannt.

Teehaus in Quedlinburg
Teehaus in Quedlinburg

Ihr findet hier einen barocken Schlossgarten, der gerade bei schönem Wetter, zum verweilen einlädt. Ein schöner gepflegter Garten mit vielen Rosenbeeten.

Schlossgarten Quedlinburg
Schlossgarten Quedlinburg

Schon von weitem, sieht man oben auf dem Schlossberg die Stiftskirche St. Servati, auch Quedlinburger Dom genannt. Es ist eine dreischiffige Basilika, welche zwischen 1070 und 1129 erbaut wurde. Sie gehört zum UNESCO Welterbe und ist im Quedlinburger Denkmalverzeichnis eingetragen. In der Kirche gibt es eine Krypta mit Grabstellen, wo bis heute die Gebeine von Königin Mathilde (eine sächsische Adelige, die durch ihre Heirat 909 mit Heinrich I. zur Königin wurde) liegen.

Stiftskirche St. Servati - Quedlinburger Dom

Quedlinburg gilt als Fachwerkstadt, die ca. 2100 Fachwerkhäuser aus 8 Jahrhunderten zu bieten hat. Man findet hier auch ein Fachwerkmuseum im Ständerbau, wo man etwas über die Geschichte des Fachwerkbaus erfahren kann.

UNESCO Weltkulturerbe Quedlinburg
UNESCO Weltkulturerbe Quedlinburg

Wegen ihrer vielen Fachwerkhäuser und dem mittelalterlichen Stadtgrundriss, zählt Quedlinburg seit 1994 zum UNESCO Weltkulturerbe. Die meisten der Fachwerkhäuser sind wirklich gut erhalten und eins ist schöner verziert als das andere.

UNESCO Weltkulturerbe Quedlinburg
UNESCO Weltkulturerbe Quedlinburg
UNESCO Weltkulturerbe Quedlinburg

In einem barocken Kaufmannshof in der Blasiistr. 11, befindet sich das Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg. Dort gibt es eine Ausstellung zu Fachwerkkonstruktion, Wärmedämmung und historischen Farbrezepturen. Zudem gibt es immer wieder Seminare, die man besuchen kann.

Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg
Deutsche Fachwerkzentrum Quedlinburg

St. Blasii ist eine Kirche aus dem Jahre 1222, welche über die Jahre aber immer wieder umgebaut und erweitert wurde, welche im Jahr 1715 vollendet wurde. Nach ihrer Restaurierung ab dem Jahr 1990, wird die Kirche als Kulturort für Buchlesungen und Konzerte genutzt.

St. Blasii Quedlinburg
St. Blasii Quedlinburg
St. Blasii Quedlinburg

Seit 1976 befindet sich am Marktplatz das Denkmal Münzenbergmusikanten, welches im Laufe der Zeit als Brunnen umgebaut wurde. Es zeigt die Bewohner des Münzenbergs, die mit musizieren ihr Geld verdient haben. In der Blasiistraße 22 befindet sich das Eisenbahn- und Spielzeugmuseum, welches auf 500qm mehr als 5000 Ausstellungsstücke zeigt. Hier gibt es von Eisenbahnen in verschiedenen Spuren über Spielzeug allgemein, bis hin zu einer Puppensammlung viele Schätze aus vergangenen Zeiten.

Marktplatz Quedlinburg - Denkmal Müneznbergmusikanten
Eisenbahn- und Spielzeugmuseum Quedlinburg
Eisenbahn- und Spielzeugmuseum Quedlinburg

Im Zentrum der historischen Altstadt, befindet sich der Marktplatz, umgeben von vielen historischen Gebäuden.

Marktplatz Quedlinburg
Marktplatz Quedlinburg
Marktplatz Quedlinburg

Hier lief mir doch glatt die Sabber im Maul zusammen, da es Harzer Fichteln gab. Eine Bratwurst mit Fichtennadeln, die einen unglaublichen Duft verteilt haben. Mama und Papa hatten erbarmen mit mir und wir haben eine Pause eingelegt. Die Harzer Fichteln haben sie brav mit mir geteilt. Ich sag euch, die müsst ihr unbedingt probieren. Nach der Stärkung, ging unsere Tour weiter.

Harzer Fichteln Quedlinburg
Harzer Fichteln Quedlinburg
Harzer Fichteln Quedlinburg

Ebenfalls am Marktplatz, befindet sich der Quedlinburger Roland, dass Rathaus. Es ist ein gotisches Gebäude aus dem 13. Jahrhundert und wird auch heute noch als Verwaltungssitz genutzt. Die Fassade ist mit wildem Wein bedeckt. Vor dem Gebäude, befindet sich die Roland Statue.

Rathaus Quedlinburg

Die Quedlinburger Bimmelbahn fährt euch durch die Stadt und führt vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ob hier auch Hunde mitfahren dürfen, konnten wir leider nicht herausfinden, da wir selber nicht mit der Bahn gefahren sind. Es gibt ein Kombiticket, mit dem man mit der Bimmelbahn in Quedlinburg und Werningerode fahren kann, falls ihr beide Orte besuchen möchtet.

Quedlinburger Bimmelbahn

Wenn man durch die Marktstraße schlendert, kann man neben anderen, historischen Gebäuden, schon St. Benedikti sehen.

Quedlinburg
Quedlinburg
St. Benedikti Quedlinburg

St. Benedikti ist eine evangelische Marktkirche. Sie ist eine spätgotische Kirche aus dem 15. Jahrhundert, die auch noch romanische Reste aufweist. Die beiden Türme sind in 1901 abgebrannt, wurden aber originalgetreu wieder aufgebaut. Man kann die Türmerwohnung besichtigen und den Blick auf die Altstadt genießen.

St. Benedikti Quedlinburg
St. Benedikti Quedlinburg
St. Benedikti Quedlinburg

Gegenüber von St. Benedikti befindet sich das Goetzsche Mausoleum, auch genannt Grufthaus Gebhardt oder Grufthaus Goetze. Es wurde 1726 für den verstorbenen Kaufmann Christoph Gebhardt errichtet und 1771 durch den ehemaligen Bürgermeister Johann Andreas Goetze aufgekauft und umgebaut. Das Goetzsche Mausoleum blieb als einzige Grabanlage des Friedhofs erhalten.

Goetzsche Mausoleum
Goetzsche Mausoleum

Am Kornmarkt befindet sich das Denkmal „Persönlichkeiten der Quedlinburger Geschichte“. Es besteht aus dem Hund Quedel, einem Wappentier, welches die Stadt vor Räubern warnen sollte. Einer Figur von Dorothea Christiane Erxleben, die erste promovierte deutsche Ärztin, einer Figur von Heinrich I und Mathilde, dem König und seiner Frau. Dann gibt es noch ein Symbol für Saatgut und Gedenkplaketten.

Persönlichkeiten der Quedlinburger Geschichte

Das war meine Tour durch Quedlinburg, einer wunderschönen, sehenswerten Fachwerkstatt in Sachsen-Anhalt. Wir können euch einen Besuch wirklich sehr empfehlen. Liebe Grüße, eure Emma.

Emma's Pfoten-Abenteuer

Die Links zu Quedlinburg, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-quedlinburg/

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Goslar – Ausflug mit Hund – Teil I

Hallo Freunde, während meiner Harz-Tour, war ich natürlich auch zu Besuch in Goslar. Goslar ist eine Stadt in Niedersachsen, mit ca. 47.420 Einwohnern.

Der Ort wurde 979 erstmals als Bergbauort erwähnt und hat seitdem auch den Sitz einer Kaiserpfalz. Das Areal der Kaiserpfalz hat eine Größe von 340×180 Metern und befindet sich am Fuße des Rammelsbergs. Es wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Das Kaiserhaus ist mit einer Länge von 54 Metern der größte Profanbau seiner Zeit. Der Pfalzbezirk gehört seit 1992 zum UNESCO Weltkulturerbe. Im Kaiserhaus kann der mittelalterliche Kaiserstuhl besichtigt werden.

Auf dem Bild seht ihr die Heimkehrerglocke (Friedlandglocke) und die Statue „Griff in die Freiheit“, als Symbol für Heimat, Freiheit und das Schicksal von Flüchtlingen und Kriegsgefangenen, die in das Lager Friedland kamen.

Friedlandglocke Goslar
Kaiserpfalz Goslar
Griff in die Freiheit Goslar

Die St. Ulrich-Kapelle ist eine Kapelle aus dem 12. Jahrhundert mit einer beeindruckenden Architektur. Es ist eine Doppelkapelle, wo die Unterkapelle ein kreuzförmiger Bau ist und die Oberkapelle achteckig erbaut wurde. In der Unterkapelle befindet sich in einem Sarkophag das Herz von Heinrich III. und wird hier seit 1884 aufbewahrt.

Kaiserpfalz Goslar
St. Ulrich-Kapelle Goslar
Kaiserpfalz Goslar

Vor der Kaiserpfalz befindet sich ein Reiterstandbild von Friedrich I. Barbarossa, der eng mit Goslar verbunden war. Es war ein wichtiges Zentrum seiner Herrschaft und er ließ Goslar stetig erweitern. Daneben befindet sich das Reiterstandbild von Wilhelm der Große.

Reiterstandbild von Friedrich I. Barbarossa
Kaiserpfalz Goslar
Reiterstandbild von Wilhelm der Große

Eine tolle Möglichkeit die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten zu erkunden, ist die Goslarer Bimmelbahn. Gerade für Leute die nicht gut laufen können/mögen, ist es eine schöne Idee. Der Hund darf auch mitfahren. Sie startet am Goslarer Rathaus, aber man kann an jeder Haltestelle einsteigen.

Goslarer Bimmelbahn

Die Altstadt von Goslar mit seinen über 1500 Fachwerkhäusern, zählt seit 1992 ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbestätte. Ach ja, ich bin nicht neugierig, auch wenn es auf den Bildern so wirkt. Aber ich schaue mir gerne alles genau an.

Altstadt Goslar
Altstadt Goslar

In der Bergstraße 40, findet ihr die Klauskapelle und das Klaustor, ein romanischer Kirchenbau. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente den Bergleuten seit 1537 als Andachtsstätte.

Klauskapelle und das Klaustor Goslar
Klauskapelle und das Klaustor Goslar

Der Papenturm, ist ein ehemaliger Stadtturm und Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Sein Bau begann im Jahr 1250.

Papenturm Goslar

Am Frankenberger Plan 7, befindet sich die Frankenberger Kirche oder auch St. Peter und Paul genannt. Die ehemalige Klosterkirche ist heute eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, welche im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Zwischen der Frankenberger Kirche und dem Kloster, ist ein kleiner Weg zum durchlaufen.

Frankenberger Kirche Goslar
Frankenberger Kirche Goslar

In der Altstadt, findet ihr das Mönchehaus Museum. Dieses ist in einem alten Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert untergebracht. Hier geht es um moderne und zeitgenössische Kunst.

Mönchehaus Museum Goslar
Mönchehaus Museum Goslar
Mönchehaus Museum Goslar

Die Neuwerkkirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist eine ehemalige Klosterkirche. Es ist ein romanischer Bau, als kreuzförmige, dreischiffige Basilika und noch komplett erhalten.

Neuwerkkirche Goslar
Neuwerkkirche Goslar
Neuwerkkirche Goslar

Direkt neben der Neuwerkkirche, befindet sich der romanische Garten. Hier befinden sich 64 Hochbeete und ein Kräutergarten. Für Besucher gibt es unzählige Bänke unter schattigen Bäumen, die zum verweilen einladen. Ein Schild macht auf den Harzer Kloster Wanderweg aufmerksam. Es gibt 2 verschiedene Etappen durch den Harz, wobei man mehrere Kloster auf dem Weg besuchen kann.

Romanische Garten Goslar
Romanische Garten Goslar
Romanische Garten Goslar

Das Breite Tor, war eines der bedeutendsten Stadttore im Spätmittelalter von Goslar. Es wurde im Jahr 1442 errichtet und einige Male erweitert und verstärkt. Zum Teil wurde es wegen der Vergrößerung der Stadt im 18. und 19. Jahrhundert abgebrochen.

Breites Tor Goslar

In der Okerstraße 40 befindet sich ein ehemaliger Schlauchturm der Feuerwehr Goslar, der damals zur Trocknung der Schläuche verwendet wurde. Er wurde im Jahr 1910 erbaut und ist auch bekannt als Steigerturm. Früher stand dieser Turm an einer anderen Stelle in der Stadt Goslar, und wurde wegen des Neubaus der Feuerwehr im Jahr 1984 komplett demontiert und an neuer Stelle wieder aufgebaut. Oben im Turm des Schlauchturms, befindet sich heute ein kleines Museum der Feuerwehr.

Schlauchturm "Steigerturm" Goslar

St. Jakobus der Ältere oder auch St. Jakobi genannt, ist eine Pfarrkirche in der Altstadt von Goslar und zählt zur zweitältesten Kirchengründungen Goslars. Sie wurde im Jahr 1073 erbaut und galt als Kirche der Handwerkerzünfte.

St. Jakobus der Ältere oder auch St. Jakobi, Goslar
St. Jakobus der Ältere oder auch St. Jakobi, Goslar
St. Jakobus der Ältere oder auch St. Jakobi, Goslar

Neben der Jakobikirche, gibt es eine Skulptur „Und man sieht nur die im Licht“ von Walter Kaune. Sie soll eine Anspielung auf Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ sein und auf die Benachteiligten hinweisen.

Skulptur "Und man sieht nur die im Licht" von Walter Kaune

Das Damenstift Neuwerk befindet sich in der Nähe der Neuwerk Kirche und ist ein ehemaliges Kloster, welches u.a. ein Museum beheimatet. Dort wird einem das mittelalterliche Klosterleben näher gebracht.

Damenstift Neuwerk, Goslar

Am Rosentor befindet sich eine Skulptur „Mann mit Stock und Frau mit Schirm“ von Fernando Botero aus dem Jahr 1989.

Skulptur "Mann mit Stock und Frau mit Schirm" von Fernando Botero, Goslar

In der Rosentorstraße, findet sich noch das alte Rosentor, welches Teil der ehemaligen Stadtbefestigung war.

Rosentor Goslar

Direkt vor der Neuwerk Kirche, befindet sich ein Stück historische Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert.

Historische Stadtmauer Goslar

Ebenfalls in der Rosentorstraße, befindet sich ein alter Stadtmauerturm, der mittlerweile als „Der Achtermann“ bekannt ist. Der Stadtmauerturm wurde in das Hotel „Der Achtermann“ integriert und neben modernen Hotelzimmern, gibt es hier z.B. die Kaisersuite, die in den Achtermann Turm integriert wurde.

Stadtmauerturm Goslar
Stadtmauerturm Goslar

Früher gab es einen Dom in Goslar, die Stiftskirche St. Simon und Judas, welche in den Jahren 1819-1822 abgerissen wurde. Heute ist davon nur noch die Domvorhalle erhalten, ein romanischer Bau. In der Domvorhalle gibt es eine Kopie des mittelalterlichen Kaiserstuhl zu sehen.

Domvorhalle Goslar
Domvorhalle Goslar
Domvorhalle Goslar

Das war meine Tour durch Goslar und da wir es zeitlich leider nicht geschafft haben, alle Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können, kommen wir auf jeden Fall wieder. Wir werden dann einen weiteren Beitrag über Goslar für euch schreiben. Liebe Grüße, eure Emma

Emma in Goslar

Die Links zu Goslar, findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-goslar/

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Ausflug zum Bocksberg im OT Hahnenklee

Von unserer Ferienwohnung in Hahnenklee-Bockswiese, ging es zu Fuß runter in den Ort. Und stellt euch mal vor, gleich als erstes hab ich meinen Freund, dass Eichhörnchen gesehen. Er hat mich nicht bemerkt und ich kam ganz nah ran. Das war mein erstes Abenteuer, aber wir hatten ja noch mehr vor.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Wir sind im Ort durch die Einkaufsstraßen gelaufen, bis wir zur Seilbahnstation gekommen sind. Wir sind wie dumm einmal um das ganze Gebäude gelaufen, weil wir vor lauter Baustelle den Eingang nicht gefunden haben. Zum Glück war ein netter Herr unterwegs, der uns den Weg gezeigt hat.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Nachdem wir unsere Tickets gekauft hatten, konnten wir auch schon in die Seilbahn einsteigen. Und da ich ein kleiner Schisser war, ich bin immerhin noch nie Seilbahn gefahren, musste Papa mich tragen. Schließlich hat man nicht viel Zeit zum einsteigen. Mir war etwas mulmig, aber ich konnte mich auf der Fahrt zum Bocksberg immer mehr entspannen.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Ich war aber trotzdem froh, als ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte und die Gegend erkunden konnte. Hier oben gibt es eine 560m lange Bobbahn, den Drachenblitz, wo die Leute den Berg runter sausen können. Man kann sich hier oben den Bauch vollschlagen, z.B. mit Bratwurst und für Kinder gibt es einen Spielplatz, einen Rutschenturm und sogar einen Spaßpark.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Mich hat aber eher die Aussicht nach unten in der Ort interessiert und der Weg nach unten. Immerhin bin ich eine kleine Wandermaus.

Bocksberg im OT Hahnenklee

Der Bocksberg befindet sich im Oberharz und gehört zum Naturpark Harz. Er ist ca. 727 m.ü. NN. Man kann entweder mit dem Sessellift oder der Kabinenbahn nach oben laufen oder man wandert nach oben. Wir haben uns aus Zeitgründen für das hochfahren mit der Kabinenbahn entschieden. Nachdem wir den Bocksberg oben erkundet hatten, ging es für uns wieder bergab, entlang des ausgewiesenen Wanderweges. Stellt euch mal vor, hier musste ich an der Leine bleiben und ganz schön aufpassen, denn die Biker haben hier Vorfahrt und kommen auf einmal wie aus dem nichts angerast. Da hab ich vielleicht blöd geschaut, was das ist. Es gibt hier nämlich einen Bikepark, wo die Mountainbiker und Downhill-Junkies den Berg runter fahren können.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Wir sind weiter dem Liebesbankweg gefolgt, welcher eine Gesamt länge von ca. 7km hat. Er gilt als einer der schönsten Wanderwege im Harz, gerade für verliebte. Aber wir sind ihm nur gut 3km gefolgt und kamen irgendwann an das Tor der Liebe. Das ist ein beliebter Fotospot für Paare und stell euch mal vor, da machen Mama und Papa einfach ein Foto ohne mich. Da hab ich aber schnell versucht mich dazwischen zu quetschen, denn ich wollte auch mit aufs Foto rauf.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Noch ein Stück weiter den Wanderweg entlang, kamen wir zu dem großen Besucherparkplatz in Hahnenklee, wo wir passend zum Liebesbankweg auch noch tolle Sitzmöglichkeiten gefunden haben.

Bocksberg im OT Hahnenklee

Im Harz gibt es auch ein Stück Norwegen zu sehen, die Gustav-Adolf-Stabkirche. Eine wunderschöne evangelisch-lutherische Kirche als Nachbildung der Stabkirche von Borgund. Die Kirche wurde im Jahr 1907 erbaut und in 1908 geweiht. Die Kirche wurde mit Fichtenholz aus dem Harz erbaut.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee - Stabkirche Gustav-Adolf
Bocksberg im OT Hahnenklee - Stabkirche Gustav-Adolf

Im Ortskern findet man den Brunnen „Hahnenklee“ mit einem Hahn oben drauf und eine Statue von Paul Lincke (1866-1946), einem Komponisten der unter anderem Walzer komponiert hat. Sein letzter Wohnort war am Ortsausgang von Hahnenklee und er ist auch hier auf dem Friedhof beerdigt.

Bocksberg im OT Hahnenklee
Bocksberg im OT Hahnenklee

Es war eine schöne Runde durch Hahnenklee und auf den Bocksberg. Aber als wir wieder den Berg zu unserer Ferienwohnung nach oben gelaufen sind, war ich total kaputt vom Tag und musste mich ein bisschen ausruhen. Bis zum nächsten Abenteuer, eure Emma.

Bocksberg im OT Hahnenklee

Die Links zu dem Beitrag findet ihr hier: https://emmas-pfoten-abenteuer.de/links-bocksberg-ot-hahnenklee/

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